Tom Tom Go 6200 Test – ein Navigationsgerät in Echtzeit erleben

Setzen Sie mit dem TomTom Go 6200 im Test neue Prioritäten beim Ihren Fahrten. Das Navi hilft Ihnen dabei nicht zu spät an das Ziel zu kommen dank der Updates von Verkehrsinformationen in Echtzeit.

Nach dem Auspacken des TomTom Go 6200 mit Aktivhalterung einem Kfz-Stecker inklusive USB Kabel sowie einer Kurzbeschreibung in verschiedenen Sprachen, konnte auch gleich der erste Test beginnen. Im Navi selbst ist eine SIM-Karte eingebaut, die für notwendige TomTom-Dienste ohne Zusatzkosten zum Einsatz kommt. Mit dem Drücken des Knopfes auf der Rückseite ertönt ein TomTom Trommelwirbel. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden.

TomTom Go 6200: Individuelles Kartenmaterial

Anfangs muss das benötigte Kartenmaterial ausgesucht und nach den notwendigen Einstellungen erfolgen. Das Kartenmaterial kann selbst gewählt und installiert werden. Für die Karte von Deutschland, welche 1 GB groß ist, benötigt das Navi wenige Minuten bis sie auf das TomTom Go 6200 installiert wurde. Eine Europakarte mit über 6GB dauert wesentlich länger.

Die Aktualisierung vom Kartenmaterial und Software-Updates erfolgt via Wi-Fi. Es dauerte am Anfang eine ¾ Stunde, was auf die Größe von über 6GB völlig in Ordnung ist.

Nach dem Aktualisieren aller Daten schalten Sie das TomTom Go 6200 entweder durch das Abstellen der Zündung oder dem Drücken des Powerknopfes auf der Rückseite aus. TomTom bietet für dieses Navi einen Ruhemodus oder sie fahren es komplett herunter. Im Ruhemodus wird das TomTom Go 6200 „schlafen“ gelegt. Ein Neustart durch das Drücken des Powerknopfes auf der Rückseite aktiviert das Navigationsgerät sofort wieder für die nächste Eingabe eines neuen Ziels.

Um sich ein wenig mit den Funktionen vertraut zu machen, wurde das Go 6200 zuerst dahingehend getestet. Je nach Intensität nimmt dieser Test einige Minuten in Anspruch, denn während der Fahrt konzentrierte sich ein weiterer Test auf die Navigation während der Fahrt.

TomTom Go 6200 Test: Mit einem Dreh ist sie fest

Schnell und einfach befestigen Sie die Halterung mit einen kurzen Dreh an ihrer sauberen Windschutzscheibe. Zuvor sollten Sie das Kabel mit den kleinen Winkelstecker an der Aktivhalterung anschließen. Die Halterung nicht unbedingt in der Nähe der Lüftung oder Lautsprecher anbringen, denn es könnte zu Problemen mit der Sprachsteuerung kommen.
Das TomTom Go 6200 wird durch einfaches einklicken und einem starken Magnet in der Halterung festgehalten.

TomTom Go 6200 Test: Eingabe via Tastatur

Die klassische Art der Eingabe ist über das Hauptmenü unter der Option „Suchen“, „Letztes Ziel“ möglich. Drücken Sie „Suchen“ öffnet sich im nächsten Fenster die Eingabemaske mit Tastatur. Sobald die ersten Buchstaben eingegebn wurden, präsentiert das TomTom Go 6200 mögliche Ergebnisse. Eine Buchstabenausblendung gibt es nicht. Suchen Sie aber ein bestimmtes POI tätigen sie das über die Online-Suche. (Kategorie von Arzt bis Zoo selbst eintragen es steht keine Auswahl zur Verfügung) Die POIs lassen sich auf „in der Nähe“, „in Ort oder Stadt“ oder „in der Nähe des Ziels“ eingrenzen. Diese Funktion ist oben rechts zu finden, direkt neben den eingegeben Suchbegriff. Haben sie die Auswahl getroffen, blenden sie für eine bessere Übersicht die Tastatur unten rechts einfach aus. Richtig gewählt zeigt das TomTom Go 6200 den POI auf der Karte an. Auf dem Display finden sie neben dem POI einen Button mit drei Punkten. Über ihn erhalten sie weitere Informationen. Das kleine Lenkrad im Button startet die neue Routenberechnung.
Durch die Auswahl an Kartenmaterial müssen sie um einen Ort in Europa zu suchen, die Karte von EUROPA unter den „Einstellungen“ der Option „Karten“ und „Andere Karte wählen“ aktivieren.

Nach der Eingabe der Route und dem Berechnen, konnten noch Straßen, die im Test zu meiden sind, gesperrt werden. Dafür öffnen sie nur die Option „Aktuelle Route“. In diesen Bereich nehmen sie die Anpassungen vor.

TomTom Go 6200 Test: Navigation, Sprachansage

Auf eine schnelle Eingabe folgt eine noch schnellere Routenberechnung. Bevor die Fahrt beginnen konnte ertönt die Ansage: Sie erreichen Ihr Ziel um 08.30 Uhr. Mit dem losfahren beginnt die Routenführung durch das TomTom Go 6200. Die zu fahrene Route wird im hellen Blau auf dem 6 Zoll Display angezeigt. Abbiegungen sind durch weiße Pfeile (teilweise blinkend) dargestellt. Unter der Ankunftszeit finden sie die noch zu fahrenden Kilometer und die dafür benötigte Zeit. Bahnt sich während der Fahrt ein Stau an, wurde dieses Rot angezeigt und in die Route mit einbezogen. Dies war im Test des öfteren der Fall. Sie lösten sich meist auch sehr schnell auf, besonders auf Landstraßen.

Sehr positiv ist eine fließende Navigation ohne großes Ruckeln des Pfeils. Nach der Eingabe, welche wenige Sekunden in Anspruch nimmt ist eine sehr schnelle Routenberechnung mit dem TomTom Go 6200 zu erwarten. Gute 5 bis 10 Sekunden dauerte die Routenberechnung und die Fahrt konnte beginnen. Größere Entfernungen berechnete das Go 6200 in unter 30 Sekunden.

TomTom Go 6200 Test: Achtung zähfließender oder Stau?

Mit der neuen Routenberechnung durch die Stadt zeigte das TomTom Go 6200 den kleinsten Stau entlang der Route an. Es handelte sich dabei um zähfließenden Verkehr. Das Navi erkennt dank der Daten auch die kleinste Verkehrsbehinderung im Test. Nur das Warten an den vielen Ampeln zählt hier nicht mit hinein. Das muß jeder Autofahrer selbst entscheiden, die vielen Ampeln in Kauf nehmen, oder wenn möglich über die Autobahn und dafür mehr Kilometer zu fahren. Staus und Behinderung zeigt die Karte durch rote Linien an. Weitere Informationen konnte der Reiseinformations-Leiste rechts entnommen werden. Ist eine Ausweichroute vorhanden, meldet sich das TomTom Go 6200.

Entgegen des letzten Tests mit einem TomTom Go Navigationsgerät wurde diesmal eine schon länger bestehende Baustelle (ca. 3 Wochen) bei der Routenberechnung berücksichtigt.

Sollte wider Erwarten doch eine bekannte Störung vom TomTom Go 6200 nicht mit in die Berechnung einfließen, haben sie immer noch die Möglichkeit selbst die Straße bzw. Abschnitte unter „Aktuelle Route“ individuell zu sperren.

TomTom Go 6200: „Ich habe eine neue Route für Sie mit einer Zeiteinsparung von ……

Im Test 2016 war es möglich eine Stauumfahrung durch das TomTom Go 6200 zu erhalten. Es meldete sich mit dem Satz: Ich habe eine neue Route für Sie… Möchten Sie diese nutzen? Es handelte sich um eine Zeiteinsparung von 1 Minute und 50 Sekunden. Durch ein „Ja“ auf dem Display konnte die neue Route gewählt werden. Im Test 2016 wurde aber auf der alten Route weiter die Fahrt fortgesetzt. Obwohl die Fahrt durch die Stadt doch ein wenig Zeit in Anspruch nahm, ergab sich am Ende eine Differenz von ca. 2 Minuten, die die Fahrt durch die Stadt länger dauerte als über die Autobahn mit rund 20 Kilometer mehr auf dem Tacho.

TomTom Go 6200 Test: Richtungsänderungen akustisch und visuell sehr gut

Wie viele andere Navigationsgeräte auch, zeigt TomTom Go mit seinem Go 6200 die Abfahrten mit allen wichtigen Infos im Navigationsgerät an. Mit einem blauen Horizont im Display und einer gut lesbaren weißen Schrift ist die neue Richtungsänderung gut lesbar. Zusätzlich wurde im Test durch Sprachansage auf eine Änderung mit Abfahrtsnummer, Straße etc. hingewiesen. Ein Verfahren ist somit unmöglich. Zusätzliche Information während der Fahrt erhalten Sie rechts am Bildschirmrand angezeigt. Ob Tankstelle, Parkplatz, Spureinengung oder Staus, all diese Informationen werden mit angeboten. Positiv ist die Ansicht mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln und sehr kontrastreichen Farben. Sehr gut gelungen! Mit einer männlichen ausdrucksstarken Stimme macht die Fahrt einfach nur Spass. Eine kurze präzise Ansage zum Richtungswechsel erleichtert die Tour. Sobald das Ziel im Test in Reichweite rückte, verwies die männliche Sprachansage, das Sie Ihr Zeil erreicht haben, es befindet sich auf der … Seite.

Letzte Aktualisierung am 7.07.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

2 Kommentare

  1. Du liebst den Straßensperren-Zoo, dann kauf Dir TomTom Go!

    Seit 15 Jahren nutze ich TomTom – ab sofort nicht mehr! In den letzten 1,5 Jahren wurde das Navi immer schlechter. Jetzt schickt es mich in jede gesperrte Strasse, die auf dem Weg liegt. Dieses Problems viel mir bereits im Januar 2019 auf. Dort schickten mich sowohl die App auf dem iPhone als auch das TomTom 6200 immer zu einer noch nicht fertig gestellten Umgehungsstraße, die nördlich von Berne liegt. Das machen beide Systeme auch heute noch nach nunmehr 16 Monaten!!! Da dachte ich noch das wäre ein Einzelfall. Jetzt musste ich von Donauwörth aus wieder in diese Gegend. Am Abend zuvor habe ich jeweils die Kartendaten aktualisiert. Auch mein iPhone und die App sind auf dem neusten Stand. Hinter Nördlingen begann dann der Straßensperren Tango auf dem Weg zur A7. Beide Systeme schickten mich gnadenlos immer wieder in andere Straßensperren hinein, weil sie in dieser Gegend, wie ich nachher feststellen musste, überhaupt keine Straßensperren kannten. Ich bin dann nach 20 Minuten Verzweiflung und Verärgerung über diese unnützen Systeme umgestiegen auf die Google Maps App, die alle Straßensperren problemlos angezeigt hatte und überall sicher vorbei geführt hat. Ich habe als Beleg für meine Aussagen Screenshots von beiden Systemen gemacht. Hier sieht man ganz deutlich, dass Tom Tom keine Ahnung von irgendeiner Straßensperre hat und Google Maps die Straßensperren sauber anzeigt. Daher habe ich mein TomTom Abo nun gekündigt. Rausgeworfenes Geld für eine dilettantische App!

    • Das Straßennetz verändert sich jeden Tag. Solche Änderungen reichen von neu aufgestellten oder entfernten Straßenschildern und geänderten Verkehrsflussrichtungen bis hin zu Neubauten oder Sperrungen von Straßen. Derzeit nimmt TomTom in nur einem einzigen Monat durchschnittlich bis zu 2 Milliarden Änderungen an seinen digitalen Karten vor.
      Um das digitale Kartenmaterial auf dem aktuellen Stand zu halten, sammelt TomTom Informationen über diese Änderungen aus verschiedensten Quellen. Zu diesen gehören Beiträge aus der TomTom-Nutzergemeinschaft, anonymisierte GPS-Bewegungsdaten von über 600 Millionen vernetzten Geräten, Informationen von örtlichen Behörden, lokalen Kartentechnikern oder den TomTom Mobile Mapping Vans – mobilen Kartographiefahrzeugen, die mit einer 360-Grad-Kamera, hochpräzisen GPS-Empfängern und anderen Sensoren ausgestattet sind. Nicht zuletzt werden die kurzen Zykluszeiten zwischen der Erkennung von Änderungen in der realen Welt und der digitalen Aktualisierung der Karte durch das maschinelle Lernen sowie die Künstliche Intelligenz der Kartenproduktionsplattform von TomTom gewährleistet – jede Änderung in TomTom-Karten ist dabei qualitätsgesichert.
      Obwohl TomTom mit seinen digitalen Karten beste Qualität bietet, kann es vorkommen, dass Änderungen in der realen Welt nicht gemeldet und somit in der digitalen Karte abgebildet werden. TomTom-Nutzer haben die Möglichkeit, entweder direkt auf dem Navigationsgerät über TomTom Map Share oder vom Handy, Tablet, Desktop-Computer oder Laptop aus über die Online-Anwendung Map Share Reporter, Änderungen im Kartenmaterial zu melden. Ein Team bei TomTom wird diese Beiträge sorgfältig prüfen, sodass sie – wenn korrekt – bei zukünftigen Kartenaktualisierungen berücksichtigt werden können.
      Informationen zum Map Share Reporter finden Sie hier:Informationen Map Share Reporter

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