TomTom Go Essential Navi im Test 2018

Dank der Agentur konnte Navi-Test-Portal.de das TomTom Go Essential mit seinem 5-Zoll Touch-Display intensiv testen. Nach dem Auspacken ist am Navigationsgerät auf den ersten Blick nichts gegenüber dem TomTom Go Basic auffälliges festzustellen.

TomTom Go Essential: Lieferumfang

Im Lieferumfang selbst befindet sich eine Aktiv-Halterung (Kabelanschluss direkt an der Halterung) mit einem starken Magneten und Kontakten, um das Go Essential während der Fahrt zu laden. Im Kfz-Kabel ist ein RDS-TMC-Empfänger integriert, welcher bei Deaktivierung des Live-Traffics zum Einsatz kommt. Ein USB-Kabel zum Laden am PC liegt ebenfalls bei. An der Unterseite ist der Steckplatz für eine SD-Card vorhanden.

Im Auto die richtige Position finden und mit einem kurzen Dreh ist auch die Halterung samt Kabel an der Windschutzscheibe befestigt. Ein starker Magnet hält das TomTom Go Essential während der Fahrt fest in der Halterung. Am Zielort angekommen, entfernen Sie das Navi aus der Halterung und verstauen es in einer Tasche.

TomTom Go Essential Live Traffic via App und Smartphone

Um die wichtigen Live-Traffic zu nutzen, benötigt ihr Smartphone die kostenlose TomTom MyDrive App. Nach wenigen Sekunden des Downloads führen Sie alle notwendigen Klicks und Einträge durch und dem Live-Traffic via Smartphone steht nicht mehr im Wege. Bequem per Smartphone und App lassen sich alle Routen über die App auf das Go Essential laden. Mit der Ansage „Sie haben ein neues Ziel“ kann die Fahrt beginnen.

Nach der ersten Registrierung stand für das Go Essential Navigationsgerät die ersten Updates zur Verfügung. Bevor der Download startete wurde das TomTom mit dem mitgelieferten USB-Kabel für eine konstante Stromversorgung verbunden.

Im Test selbst wurde die Bluetooth-Freisprecheinrichtung im Auto deaktiviert. Es kann sonst zu Übertragungsproblemen kommen. Während des Tests musste das Smartphone kurzzeitig auch einmal heruntergefahren werden, weil die Verbindung zum Navi gestört war. Um sich nicht in Gefahr als Fahrer zu bringen, führen Sie solche Aktionen nur bei abgestelltem Fahrzeug durch. Ob Ihr TomTom Go Essential mit dem Smartphone verbunden ist, sehen Sie in der oberen Leiste durch 2 Autos.

TomTom Go Essential: Zieleingabe

Die Zieleingabe über das TomTom Go Essential erfolgt auch klassisch über den Button „Suchen“. TomTom Navis haben keine Buchstabenausblendung. Dafür zeigt es nach dem 2.Buchstaben die ersten Ergebnisse. Direkt nach der Zielauswahl beginnt die Routenführung. Die Ankunftszeit wird Ihnen am Anfang mit angesagt. Alle anderen Eingaben erfolgen über das Touchscreen-Display. Ein Stift ist dazu nicht notwendig, denn alle Schaltflächen sind groß genug, so dass Eingaben mit einem Finger kein Problem sind.

TomTom Go Essential: Routenführung

Aufgeräumt wirkt das 5 Zoll-Display: Oberhalb der Karte finden Sie die zu fahrende Richtung mit Information zur Distanz. Mit einem Klick öffnet sich die ab zufahrende Straßenliste bis zum Ziel. Unterhalb ist die zufahrende Straße und aktuelle Geschwindigkeit abgebildet. Während der Fahrt wurde zeitnah die Richtungsänderung in vielen Fällen auch gleich 2 Änderungen angesagt. Zur akustischen Ansage gehört auch das Nennen der jeweiligen Straße. Am rechten Rand finden Sie alle notwendigen Informationen (inklusive Distanz), von Tankstelle, Rastplatz bis zu Verkehrsstörungen ob Baustellen oder Staus. Ein Klick und sie erfahren weitere Informationen.

Bei TomTom ist auch bei diesen Navigationsgerät Verlass auf die Routenberechnung, wenn man den schnellsten Weg von A nach B sucht. Als weitere Auswahl stellt das Go Essential dem Nutzer auch die „kürzeste Route“ zur Verfügung. Dabei spielt die Schnelligkeit keine Rolle, sondern die Strecke. Im Test wurde auch diese Funktion ausprobiert, mit dem Ergebnis, dass für das gleiche Ziele viel mehr Zeit in Anspruch genommen werden mußte. Dafür waren es weniger Kilometer zu fahren. Für TomTom Nutzer, denen die etwa Autobahn- Routen nicht zusagen, gibt es beispielsweise die Option, Autobahn meiden.

Wer sich dennoch auf Autobahnen zurecht finden muss, den hilft dieses Navi wie viele andere auch mit einem geteilten Bildschirm und blinkenden Pfeilen, welche der vielen Spuren zum Abbiegen genutzt werden muss. Im Test kam ich vor dem Abbiegen immer näher an einen Stau heran. Die Minutenzahl des Wartens erhöhte sich kurz vor dem Abbiegen auf 13 Minuten. TomTom hatte zuvor eine Alternativroute angezeigt. Diese Route wird auf dem Go Essential mit einer grünen Linien dargestellt, die bei dieser Wartezeit ein Plus von 5 Minuten am Ende ausmachte. Im Test wurde festgestellt, das nicht jede Alternativroute eine Zeitersparnis mit sich bringt. Bei 3 bis 5 Minuten Störungen lohnt sich in den meisten Fällen keine Alternativroute in Anspruch zu nehmen. Denn Staus von dieser Größe lösen sich sehr schnell wieder auf. Bei den Störungen selbst waren die Angaben meist Zeitgenau.

In puncto Störungen im Straßenverkehr ist auf TomTom Verlass. Eine erst seit Wochenanfang eingerichtete Baustelle in der Stadt wir vom TomTom Go Essential in der Karte berücksichtigt. Im Test gab es Situationen, wo über die „Vorschau“ bei einzelnen Störungen eine neue Routenberechnung notwendig war. Am Zielort angekommen, weist das Go Essential auf welcher Seite sich der Zielort befindet, hin. Angenehme 3-D Ansicht in Städten lassen das Kartenmaterial während der Fahrt realistischer darstellen.

Letzte Aktualisierung am 8.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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