Wintec WBT-201 Datenlogger Test

Der Datenlogger Wintec WBT-201 arbeitet mit dem Antaris 4 Chipsatz von Atmel/u-blox in 4-Hertz-Technik. Mit dem Akku wiegt der kleine GPS-Empfänger kanpp 40 Gramm. An der unteren Schmalseite des Geräts befindet sich hinter einer Gummiabdeckung eine USB-Mini-Buchse, in die das mitgelieferte Daten- und Ladekabel gesteckt werden kann. In die Seitenflächen des Empfängers wurden Gummistreifen eingelassen, die das Gerät griffiger machen. An der Oberseite befinden sich zwei Druckschalter. Der linke Schalter dient als Ein- und Asuschalter sowie als Schalter für den Bluetooth-Betrieb, rechts bedient man die Trackfunktion. Wie die USB-Buchse sind auch die Schalter mit einem Gummischutz versehen, der GPS-Empfänger ist dadurch unempfindlich gegenüber kleinen Wasserspritzern. Drei Leuchtdioden geben über die verschiedenen Betriebszustände des Wintec WBT-201 Auskunft.

Die eingebaute Antenne ist eine hochqualitative Keramik GPS Antenne mit einer Empfindlichkeit von bis zu -158dBm. Der wieder aufladbare und wechselbare Li-Ion Akku sorgt für eine Dauerbetriebszeit von etwa 15 Stunden. Mit eingeschalteter Logfunktion erhöht sich der Stromverbrauch etwas, sodass dann noch eine Betriebsdauer von etwa 12 Stunden erreicht wird.

Zum Lieferumfang des Wintec WBT-201 gehört noch ein USB-Datenkabel, das auch als Ladekabel dient. Das Kabel hat am eine Ende eine Mini-USB-Stecker, den man in die vorgesehene Buchse des GPS-Empfängers steckt, am anderen Ende befindet sich der USB-Stecker in Standardgröße, den man beim Gebrauch im Auto in einen Adapter für den Zigarettenanzünder bzw. eine 12-Volt-Autosteckdose steckt. Zuhause benutzt man stattdessen das kleine und handliche 220-Volt-Steckernetzteil. Auch mit der USB-Buchse am Desktop-PC oder Notebook kann man das Gerät verbinden, zum Laden und zum Auslesen des Datenloggers. Wer den GPS-Empfänger einfach nur auf das Armaturenbrett legen möchte, sollte die beiliegende selbstklebende Gummimatte am Empfänger anbringen.

Software und Treiber findet man auf der beiliegenden CD-ROM im CD-Singel-Format. Um die Datenlogger-Funktion des WBT-201 richtig nutzen zu können, müssen Sie von der CD-ROM das Programm „Time Machine X“ auf Ihren PC installieren. Es empfiehlt sich aber, auf der deutschen oder der internationalen Wintec-Seite im Internet öfter einmal nachzusehen, ob es ein Update für die Software gibt, und dieses dann herunterzuladen. Vor der Verbindung des GPS-Datenloggers mit dem PC müssen die Treiber installiert werden. Die Datenübertragung ist übrigens auch über eine Bluetooth-Verbindung möglich.

Durch einen längeren Druck auf den linken Druckschalter wird der GPS-Empfänger aktiviert. Um das Gerät wieder auszuschalten, drückt man erneut länger auf den Knopf. Ein kurzer Druck dagegen schaltet die Bluetooth-Verbindung ein oder aus. Beim erstmaligen Start des Empfängers betrug die Zeit bis zur Positionsbestimmung knapp 6 Minuten. Nach dem Aus- und Wiedereinschalten des GPS Datenloggers dauerte es etwa 12 Sekunden, bis die Position ermittelt war. Nicht messbar war dagegen der Signalverlust bei einer Tunneldurchfahrt.

Das sammeln von Positionsdaten, ohne den GPS-Empfänger mit einem weiteren Gerät verbinden zu müssen, funktioniert mit dem Wintec WBT-201 hervorragend. Später verbindet man den GPS-Datenlogger mit dem PC und startet dort die mitgelieferte Software „Time Machine X“. Mit dieser verwaltet man den Datenlogger.

Der Logger wird automatisch gestartet und zeichnet ständig die Positionsdaten auf. Im Einzelnen sind das die Angaben zur Position also Längen- und Breitengrade, Außerdem zur Höhe, zur Geschwindigkeit, dazu die genaue Uhrzeit und das Datum. Das Verhalten des Datenloggers kann man den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen anpassen und über die „Time Machine X“-Software einstellen. So können Sie beispielsweise bestimmen, wie viel Zeit oder welche Entfernung zwischen der Aufzeichnung von zwei Positionen liegen müssen und ob eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten werden soll, um einen Punkt zu speichern. So kann man sicherstellen, dass nicht unnötig Wegpunkte aufgezeichnet werden, wenn man sich nicht bewegt.

Die maximale Speicherkapazität beträgt über 131000 Wegpunkte. Sollte der Speicher voll sein, werden die ältesten Daten überschrieben. Die gesammelten Logfiles kann man übrigens mit einem Passwort gegen ein unerlaubtes Auslesen schützen. Wer viel fotografiert, kann die Foto-Funktion nutzen. Dafür drückt man, nachdem man eine Aufnahme gemacht hat, kurz auf die Tracktaste. Zur Bestätigung leuchtet dann die GPS-LED kurz auf und signalisiert damit, dass die aktuelle Position im Datenlog mit einer speziellen Markierung versehen wurde. Später kann dann diesem Positionsmarker das an dieser Stelle geschossene Foto zuordnen und es beispielsweise in Googel-Earth an derselben Position anzeigen.

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Letzte Aktualisierung am 18.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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