Lohnt sich TMC pro noch – oder ist der Live Dienst im großen Kommen?

TMC Pro hat so gut wie nichts mit TMC zu tun. Ein wichtiger Punkt ist die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten. 

Als die Welt der mobilen Navigationsgeräte so richtig begann, war TMC in aller Munde. Denn dieser Verkehrsinformationsdienst wurde von öffentlich rechtlichen Sendern per RDS auf das mobile Navigationsgerät übertragen. 


Ein wichtiger Unterschied von TMC-Pro zu TMC sind die Informationsquellen. (TMC-Pro strahlt über Privatsender seine Verkehrsinformationen aus) Wo noch TMC von Polizei, Verkehrsleitzentralen, Einsatzfahrzeugen und Induktionsschleifen die Daten übermittelt bekam, verzichtet TMC-Pro weitgehend auf den Faktor Mensch. Es verlässt sich auf automatische Informationen wie z.B. Induktionsschleifen, Floating Cars sowie Verkehrsflussmesser. Sie übermitteln ohne Zeitverzug die Verkehrsstörungen. 


Ein weiterer Schritt ist die Geschwindigkeit der Übertragung auf die Navis. Da TMC-Pro eine andere Art von Erfassung mit sich bringt kommen die Daten auch schneller auf das mobile Gerät. TMC dagegen kann nur 35 Bit pro Sekunde verarbeiten. Das entspricht eine Meldung pro Sekunde. Klingt viel, langt aber bei weitem nicht. Und außerdem muss solch eine Meldung mindestens 3 mal erfasst werden muss, ehe sie vom Gerät genutzt werden kann. Drei Sekunden pro TMC-Meldung bis eine Staumeldung als solch ihre Gültigkeit bekommt. 

TMC-Pro ist dreimal schneller. Pro Meldung 1 Sekunde. Wer TMC Pro nicht über das Radio  nutzt, sondern über das Smartphone, braucht sich über den Datendurchsatz keine Gedanken zu machen. Die Stauinformationen für Land- und Bundesstraßen werden durch die Auswertung von 17 Millionen anonymen Handy-Bewegungsdaten erzeugt und ausgewertet. Es vervierfacht sich die Zahl der überwachten Straßen und Ausweichrouten. 


Aber auf dem Navi-Markt herrscht ein bedingungsloser Kampf um die vorderen Plätze. Da kommt auch TMC-Pro nicht nach vorn, sondern der Live-Dienst, wie ihn TomTom anbietet.

Hier werden in der Zeit der Smartphone viel mehr Daten ausgewertet und auf die TomTom Navigationsgeräte, wie es nicht einmal TMC-Pro schaffen kann. 

Garmin dagegen baut auf sein DAB+, was auch ohne Digitalradio TMC Meldungen empfängt und demzufolge mehr Daten verarbeiten kann, als das noch TMC-Pro konnte. 


Wird also bald auch noch TMC-Pro von DAB+ abgelöst? Wir werden die Situation verfolgen. Eins kann aber gesagt werden, schneller als der Live-Dienst (ist in vielen Preisen inklusive – vorausgesetzt, sie besitzen eine Datenflate für ihr Smartphone) können Verkehrsinformationen derzeit nicht verarbeitet und auf dem Navigationsgerät zur Verfügung stehen.  

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