Falk IBEX 30 im Navi Test

Falk wagt sich im Navi Test mit dem IBEX 30 für 400 Euro in die Natur. Die Namensgebung des Falk Navigationsgerätes stammt vom gemeinen Alpensteinbock ab. Das IBEX 30 ist das erste Outdoor Navi von Falk.

Und tatsächlich ist das massive, beinahe schon ein wenig klobige Gerät eine fast ebenso Respekt einflößende Erscheinung. Vor allem, wenn es auf dem Fahrradlenker montiert ist. Vielleicht will Falk mit dem Namen aber auch bekunden, dass man mit dem IBEX in neues, unbekanntes Terrain vorstößt. Da können ein paar Hörner gewiss nicht schaden.

Falk IBEX 30 Test: Kartenmaterial, Display…

Der Falk IBEX 30 ist als Multi- Navi konzipiert. Man kann das Navigationsgerät sowohl auf dem Fahrrad als auch bei Städtetouren oder auf Wanderungen im Gebirge einsetzen. Entsprechend umfangreich fallen die Inhalte aus. Speziell für Radfahrer kennt der IBEX 200000 Kilometer Radwege des ADFC. Hinzu kommen laut Angaben von Falk 400000 Sonderziele, darunter Hütten, Unterstände oder auch Fahrradläden und Fahrradverleihe. Eine Outdoor- Karte für Deutschland ist im Lieferumfang enthalten. Karten für Österreich (160 Euro), Schweiz (270 Euro), Südtirol (100 Euro) und Mallorca, sind optional erhältlich.

Außerdem ist der Falk IBEX im Gegensatz zu den meisten anderen Outdoor- GPS- Empfängern routinefähig. Das bedeutet, dass man auch auf Fahrrad- und Waldwegen wie im Auto aktiv navigiert wird, solange das Kartenmaterial über die entsprechenden Informationen verfügt. Im Navi Test mit dem Falk IBEX funktionierte das Routing auf größeren Waldwegen bereits, eine flächendeckende Funktionsübertragung steht allerdings noch aus. Das Routing- Feature dürfte insbesondere Fahrradfahrern sehr entgegenkommen, zumal die berechneten Strecken auf dem 3,5 Zoll großen Touchscreen prima ablesbar sind.

Vergleicht man den 200 Gramm schweren IBEX mit gestandenen Outdoor- Navigationsgeräten von Garmin, wird schnell klar, dass der Neue kein Vollblutabenteurer ist, sondern vielmehr der passende Partner für Freizeitwanderer. Ein Sonne- Mond- Kalender glänzt ebenso durch Abwesenheit wie eine spezielle Geocaching- Funktion. Dafür kann der Nutzer aber Dateien auf das Navi importieren und somit Routen nachwandern.

Beim Einsatz auf dem Fahrrad empfiehlt sich ein Blick auf den Trip-Computer. Dieser lässt sich mit zahlreichen Funktionen belegen. Unter anderen mit Geschwindigkeit, GPS- Genauigkeit, Höhendifferenz, Höhe, Steigung, Distanz oder Steigungsgeschwindigkeit.

Falk IBEX 30: Gehäuse, Akku…

Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, ging man bei Falk auf Nummer sicher und steckte das empfindliche Innenleben in eine robuste und nach IPX 7 wasserfeste Schale. Somit kann man den IBEX auch kurze Zeit unter Wasser tauchen, ohne dass der GPS- Empfänger Schaden nimmt. Das Gehäuse macht einen überaus soliden Eindruck. Die Oberseite ist gummiert, die an ein Autoreifenprofil erinnernde Umrandung schützt vor harte Aufschlägen.

Wie es sich für ein vollwertiges Outdoor-Navi gehört, verfügt der IBEX von Falk über einen integrierten Kompass und einen Barometer.

Statt herkömmliche Batterien spendierte Falk dem IBEX einen Lithium Ionen Akku. Dieser lässt sich praktisch an der Steckdose aufladen, unterwegs im Gebirge könnte diese Eigenheit aber zum Verhängnis werden. Tipp: Aufgeladenen Zweitakku- mitnehmen und darauf achten, dass dieser nicht unterkühlt wird, weil er sich sonst entlädt.

Falk IBEX: Bedienung

Das Falk das Fahrrad nicht neu erfunden, sondern vielmehr auf sein Outdoor-Navi zu geschneidert hat, wird beim Anblick der Menüs schnell ersichtlich. Das Hauptmenü sieht genauso aus wie bei den Straßen- Navigationsgeräten, was nicht als Nachteil zu verstehen ist. Falk IBEX wird in dieser Gattung nicht immer selbstverständliche eine gute Bedienbarkeit beschert.

Bei der Berechnung der Routen kann man zunächst zwischen Fußgänger und Fahrradfahrer wählen. Außerdem bietet das Falk IBEX die Routing Optionen kurz, sportlich oder einfach.

Ansonsten steht dem User auch die von herkömmlichen Navis bekannte Zieleingabe zur Verfügung. So lassen sich ganz klassisch Adressen ansteuern, Positionen auf der Karte anwählen, Sonderziele aussuchen oder abgespeicherte Tracks aufrufen. Praktisch ist auch, dass auf dem IBEX bereits eine Auswahl an Touren vorgespeichert ist.

Ein Wechsel auf der Karte. Diese kann man zwar sehr gut ablesen, sie lässt aber das von Outdoor- Navigationsgeräten gewohnte Topokartenfeeling vermissen. Vielmehr fühlt man sich hier wie bei einem Auto-Navi. Dieser erste Eindruck täuscht jedoch, denn die Karte kann mit allen für den Wanderausflug nötigen Informationen aufwarten. Forsthäuser, Hütten, Unterstände sind ebenso verzeichnet wie große Waldwege oder kleine Trampfelpfade.

Das es sich um eine interaktive Vektorkarte handelt, lassen sich auf der Karte dargestellten Sonderziele ganz einfach antippen und darauf ansteuern. Neben dem aktiven Routing kann man auch auf die klassische Luftlinien Navigation zurückgreifen. Speziell in den Bergen ist die 3D- Kartenansicht eine kleines Highlight. Man bekommt einen räumlichen Eindruck von der Umgebung. Vor allem auf dem Fahrrad soll man die Zoomstufe allerdings ein wenig verringern, um den überblick nicht zu verlieren. Praktischerweise lässt sich der Kompass über die Kartenansicht legen, so muss man nicht ständig zwischen den beiden Funktionen hin- und herblättern. Gleiches gilt für das Höhenprofil: über einen Button am unteren Bildschirmrand wird es aktiviert. So ist man stets über bevorstehende Steigungen informiert und kann seine Kraft entsprechend einteilen. Die Steigung lässt sich zusätzlich in Prozent anzeigen, was im Navi Test allerdings nicht immer einwandfrei funktionierte.

Als Navigationsgrundlage dient eine topographische Vektorkarte von Deutschland. Die von Logiball (Herne/Nordrhein-Westfalen) erstellte Karte beinhaltet das komplette NAVTEQ Straßennetz von Deutschland, kombiniert mit einem umfangreichen Outdoor-Wegenetz.

Das Kartenbild ist recht einfach gehalten und erinnert an Karten von Auto Navigationsgeräten. Es wird lediglich zwischen Siedlungs- (grau), Waldflächen (grün), Gewässern und sonstigen Gebieten unterschieden. Auch wäre eine Differenzierung zwischen unterschiedlichen Wegetypen wünschenswert (z.B. Forststraße, Wanderweg). Das Gerät kennt fast alle Fahrradschleichwege und bezieht bei Bedarf auch Fuß- und Wanderwege mit ein. Die Logiball-Karte ist aufgrund ihrer geringen Detaillierung weniger für Outdoor-Profis, sondern eher für Wanderer und Radfahrer geeignet, die eine übersichtliche Karte schätzen. Eindrucksvoll: In der 3D-Darstellung wird durch ein Höhenrelief ein plastischer Eindruck vom Gelände vermittelt.

Der Falk IBEX muss mit den unterschiedlichsten Anforderungen klar kommen. Im einfachsten Fall soll die Strecke mit nur einem Weg zur Auswahl vom Wanderparkplatz zum Gipfel führen. Ein komplexer Fall wäre eine lange Fahrradtour, bei der viele Wege und Straßen in Betracht kommen. Aus technischer Sicht hat Falk bei Fahrradtouren mit dem Falk IBEX 30 eine maximale Strecke von 200 km festgelegt. Sollten Sie längere Strecken beabsichtigen mit dem Fahrrad zu fahren, müssen Sie einzelne Etappen festlegen. Dann gibt es noch persönliche Vorlieben: Der Erste möchte mehr auf Asphalt, der Zweite auf Radwegen und der Dritte auf Singletrails unterwegs sein. Von den Präferenzen hinsichtlich Steigungen ganz zu schweigen. Von Perfekte Route bis Na ja, nicht unbedingt das Optimale reicht die Spannweite. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Berechnungsmethoden auszuprobieren. Wenn der Vorschlag dann immer noch nicht passt, bleibt nur noch das Setzen von Zwischenzielen oder als letzte Möglichkeit das Planen am PC.

Als hilfreicher Begleiter erweist sich die umfangreiche POI- Datenbank. Außerdem werden Sehenswürdigkeiten im Reiseführer mit zahlreichen Informationen und vereinzelt sogar mit Foto dargestellt.

  • Einfache, leicht verständlich zu bedienen über das Touchscreen-Display.
  • Klares Höhenprofil der geplanten Route mit gleichzeitiger Positionsangabe darauf.
  • Sofort startklar auch ohne PC und spezielle GPS-Grundkenntnisse.
  • Drei Alternativrouten mit Anzeige im Kartendisplay zum vergleichen.
  • Fahrradhalterung passt nicht auf moderne Lenker.
  • Starke Hintergrundbeleuchtung verbessert Situation etwas ansonsten ist das Display bei starkem Sonnenlicht schwer ablesbar.

Fazit zum Falk IBEX 30: Seine wahre Stärke spielt das Outdoor-Navi von Falk allerdings vor allem im unwegsamen Gelände aus. Hier ist das Falk IBEX 30 selbst internetfähigen Smartphones überlegen, da es die für Touristen und Reisende wichtigen und interessanten Informationen übersichtlich und detailliert auflistet. Auf das Wälzen von Reiseführern sowie zusätzliche Internetrecherchen kann somit getrost verzichtet werden. Zuverlässig gibt das Outdoor Navi Auskunft über Preise, Öffnungszeiten und zahlreiche Zusatzinformationen rund um Standort oder Zielpunkt.

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Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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