Navigon 2110 Navi-Test 2008

Der Navigon 2110 wiegt gerade einmal 155 Gramm. Gegenüber seine anderen Modellen wurde an der Halterung einiges verändert. Durch drei Einkerbungen am Gerät und drei Kunststofflaschen an der Halterung kann das Navigon 2110 schnell miteinander verbunden werden. Das Gelenk an der Halterung ist feststellbar und sorgt während der Fahrt für sicheren Halt. Im Auto entfaltet der Loste sein ganzes Potential.

Mit dem Ladekabel führt auch eine Antenne direkt zum TMC Empfänger im Gerät. Was sonst für Navigon untypisch war wurde im Modell 2110 verwirklicht.

Das Gehäuse und die Halterung bestehen aus weißem und schwarzen Kunststoff. Leider ist auch bei diesen Model die sogenannte Klavieroptik verwendet worden, was bei Sonneneinstrahlung blenden könnte.

Im 3,5-Zoll-Display erscheinen die virtuellen Tasten teilweise klein, so dass mit einem Stift nachgeholfen werden muss. Dieser befindet sich aber nicht im Lieferumfang.

Im Inneren arbeitet ein Samsung 2440 Prozessor mit einer Taktfrequenz von 400-MHz. Dieses merkt man bei der Routenberechnung. In rund 25 Sekunden wird eine Route von 800 km berechnet. Der Navigon hält auch ein Menü mit Sonderzielen, ein Button „nach Hause“ und die zuletzt angefahrenen Ziele befinden sich unter „Meine Ziele“ bereit.

Die Kartenansicht bietet Informationen über aktuelle Geschwindigkeit, Zeit und Strecke zum Ziel und die Ankunftszeit. Bei Überschreitung des Tempos ertönt ein akustisches Signal. Das Kartenmaterial befindet sich auf einer Speicherkarte. Navigon 2110 verfügt über Karten für Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Portugal, Spanien, Italien, Andorra, Frankreich, Monaco, Großbritanien, Irland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Leider sind die osteuropäischen Staaten nicht vorhanden.

Die Navigon Software setzt auf Windows CE 5.0. Das Betriebssystem arbeitet im Hintergrund. Eine Erweiterung der Navigationssoftware ist bei diesem Modell nicht möglich. Mit einem MP3 Player, einer Bluetooth Freisprecheinrichtung oder einem Anzeigeprogramm für Bilder kann nicht gedient werden. Das Navigon 2110 besitzt gegenüber den anderen Modellen ein kleineres Display, was mit 320 mal 240 Bildpunkten im Querformat angezeigt wird. Auf dem Display lassen sich die verbleibende Fahrtstrecke und die voraussichtliche Ankunftszeit nur schwer erkennen.

Worauf der Nutzer nicht verzichten muss ist der Fahrspurassistent, der über die richtige Spur informiert. Im Realitay Modus, der verfügbar ist, werden die Beschilderungen von Autobahnkreuzen angezeigt, um ein falsches Abbiegen zu verhindern.

Fazit: Für Autofahrer das richtige Navi, wenn auf Extras wie MP3- und Video-Player verzichtet werden kann.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*