Mit dem Superbike auf Tour – welches Navigationsgerät eignet sich für das Motorrad?

Beim Wandern, bei der Fahrt in den Urlaub und auch bei einem Ausflug mit seinem Motorrad ist das Navigationsgerät mittlerweile gefragt und löst die herkömmliche Straßenkarte immer mehr ab. Beim Wandern kann es relativ einfach in der Hand gehalten werden, eine spezielle Befestigung ist nicht nötig. Beim Autofahren ist diese angebracht, allerdings ist es hier einfach, das Gerät zu befestigen. Zu jedem Navigationsgerät wird eine Halterung mitgeliefert, mit der es an der Windschutzscheibe von innen zu befestigen ist. Der Fahrer kann sich selbst aussuchen, ob er es mittig haben möchte, oder lieber in eine der oberen Ecken setzt. Um beim Fahren schnell einen Blick draufwerfen zu können, eignet sich die mittige Platzierung meist am besten. Schon integrierte Navigationsgeräte in PKWs sind beispielsweise auch in der Mittelkonsole installiert. Schwieriger wird es aber, wenn das Navi an einem Motorrad befestigt werden soll. Bei den auf Straßen oft zu sehenden Choppern oder Tourern lässt es sich meist einfach am Lenker befestigen, sofern eine spezielle Halterung dazugekauft wird. Anders sieht dies aber beispielsweise bei Superbikes aus. Dies sind Motorräder, die für Rennen eingesetzt werden können, aber dennoch eine Straßenzulassung besitzen; weitere Informationen zu dieser speziellen Motorradvariante finden Interessierte bei autoscout24.de. Die Befestigung eines Navis ist bei diesen weitaus schwieriger. Wichtig ist es daher auch, dass das Gerät möglichst klein und kompakt ist, sich aber dennoch mit Handschuhen gut bedienen lässt. Bevor daher über die Befestigung nachgedacht wird, ist es empfehlenswert, sich erst für eins der angebotenen Geräte zu entscheiden.

Welches Navi eignet sich am besten für die Motorradtour?

Laut chip.de sind das Garmin zumo 660 und das TomTom Urban Rider die besten Modelle für das Motorrad und damit auch für die Superbikes. Sie sind beide kompakt und überzeugen durch ihren Preis. Es gibt noch teurere Alternativen, aber diese leisten meist nicht mehr als die beiden benannten Geräte. Es gilt aber dennoch, die Vor- und Nachteile abzuwiegen und nicht einfach blind eines der beiden zu kaufen.

Mit beiden Geräten können Motorradfahrer auf Deutschlands und Europas Straßen sehr gut unterwegs sein. Allerdings ist dies nur möglich, wenn vorher für eine ausreichende Befestigung des Navigationsgeräts gesorgt wird. Es gibt zwar die Möglichkeit, sich die Sprachausgaben an ein Headset zu schicken, welches unter dem Helm getragen wird, und das Gerät selbst nur in die Tasche zu stecken. Allerdings ist es vielen Fahrern lieber, wenn sie den Weg vor sich sehen und so auch Hindernisse besser einschätzen können – beispielsweise eine unerwartete Umleitung wegen einer Baustelle. Es ist daher wichtig, für die richtige Befestigung zu sorgen.

Wie ist das Navi am besten zu befestigen?

Am Lenker oder auf dem Tankdeckel – die Möglichkeiten sind nicht zahlreich, da das Navigationsgerät weder stören darf noch zu sehr außer Sicht sein sollte. Auf dem Motorrad ist es außerdem den verschiedenen Witterungen ausgesetzt, sodass es möglichst spritzwassergeschützt sein sollte. Am besten eignet sich daher ein wasserdichtes Gerät oder zumindest eine Schutzhülle, die kein Wasser einlässt. Die Befestigungsart entscheidet sich demnach nach dem Wasserschutz. Es gibt die Möglichkeit, eine Halterung auf dem Lenker zu montieren, direkt in der Mitte. Hier ist meist genug Platz um ein kleines Gerät anzubringen, allerdings ist dieses an dem Ort nicht vor Regen geschützt. Bei einigen Superbikemodellen ist außerdem Erfindungsgeist gefragt, da an den Lenker keine herkömmliche Halterung passen könnte. Einfacher ist daher, auf die Tankdeckellösung zurückzugreifen: Es gibt spezielle Tankrucksäcke, die auf den Tank geschnallt werden. Oben haben sie eine durchsichtige Folie, unter die früher die Straßenkarte gelegt wurde, jetzt aber auch Platz für das Navi bietet. Die Tasche ist zudem wasserdicht. Einziger Nachteil könnte die Hitze sein: Es gibt keine Luftzirkulation innerhalb der Tasche und je nach Wetter könnte es passieren, dass das Navi daher zu heiß wird und abstürzt. Dies Problem sollte aber relativ selten bis gar nicht auftreten, da der Fahrtwind für eine Abkühlung der Tasche und damit des Navigationsgeräts sorgt. Aufgrund der Befestigung sollte auch die Größe dies Navis ausgewählt werden: Im Tankrucksack findet auch ein größeres noch Platz, für den Lenker sollte ein möglichst kleines ausgewählt werden.

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