Garmin nüvi 770 tfm Navi-Test 2008

Das Garmin nüvi 770tfm hat der User fast die gesamte westliche Welt in seiner Tasche. Dabei dauert eine Routenberechnung von Stockholm nach Palermo gerade einmal 50 Sekunden. Das nüvi 770tfm besitzt als Kartenmaterial West- und Osteuropa, die USA und Kanada in der Form von Detailkarten. Würde jemand das Kartenmaterial getrennt kaufen, sind Kosten von ca. 360 Euro fällig. Das Navigationsgerät selbst kostet ca. 549 Euro. Garmin hat sein 4,3-Zoll Modell in ein einwertig verarbeitetes und robustes Gehäuse gepackt, das zudem schön schlank ausfällt.

Das Navi ist also für anstrengende Reisen ausgelegt und kann auch mal in der Jackentasche verschwinden. Die Halterung fürs Auto fällt beim nüvi 770tfm recht kurz aus, aber sie ist stabil. Zudem kümmert sie sich um die Versorgung mit Strom und TMC-Signalen von der Antenne. Der Akku hält laut Hersteller rund fünf Stunden, würde also auch zur Fußgängernavigation taugen.

Das Aufgeräumte Hauptmenü besteht im Wesentlichen aus zwei riesigen Buttons für die Zieleingabe und die Kartenansicht. Am unteren Rand findet sich ein Button, der zu allen weiteren Funktionen des Gerätes führt. Die vielfältigen Menüs erkundet man am besten mit der Bedienungsanleitung, denn die Funktionen sich recht umfangreich und die Menüpunkte nicht immer selbsterklärend.

Man findet Helfer wie Taschen-, Währungs- und Einheitenrechner und die Weltzeituhr, es gibt eine MP3- und Hörbuch-Player und einen Bildbetrachter. Neu ist das Übersetzungsprogramm Deutsch-Englisch, das serienmäßig jedoch nur als Demovariante dabei ist (Die Vollversion kostet 85 Euro). In Notfällen hilft unter „Aktuelle Position“ eine Liste der nächstgelegenen Krankenhäuser, Polizeistationen und Tankstellen. Auf Tastendruck beginnt die Navigation dorthin.

Verkehrsinformationen liefert der TMC-Empfänger des Garmin. Einen überblick über das aktuelle Staugeschehen bietet eine Kartenansicht, auf der die betroffenen Streckenabschnitte gekennzeichnet sind. Details über die Hindernisse gibt es in Textform. Während der Fahrt wird man automatisch auf Staus der gerade befahrenen Route hingewiesen und kann entscheiden, ob man um sie herumgeführt werden möchte oder nicht.

Zur Sonderausstattung des Garmin nüvi 770 zählt der Bluetooth- Freisprecher, der die Sprachwahl des Mobiltelefons unterstützt. Viele Sonderziele kann man direkt anrufen, da diese mit Telefonnummern verknüpft sind. Die Sprachqualität ist soweit in Ordnung, auch wenn der interne Lautsprecher bei hoher Lautstärke etwas übersteuert. Alternativ kann über eine integrierten FM-Transmitter sämtliche Audiosignale per UKW auf das Radio senden egal ob Navi Ansagen, Musik vom MP3 Player oder die Stimme des Gesprächspartners.

Die Navigation weiß zu überzeugen. So ist die Routenplanung mit Zwischenzielen am Gerät möglich. Um längere Reisen gründlich vorzubereiten, benutzen Sie am besten das PC Programm Map Source. Die Routen übertragen Sie dann per USB Kabel auf Ihr Navi.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*