Garmin Dakota 20 und Oregon 550t Navi-Test

Outdoor Navigationssysteme sind im Kommen. Wanderer, Biker und andere Freizeitsportler, die auch in freier Natur immer wissen wollen, wo es langgeht, sind immer öfter mit dem Offroad Pfadfindern unterwegs. Die erste Adresse für Gelände- Lotsen ist der amerikanische Hersteller Garmin. Mit den Baureihen Oregon und Dakota schufen sie Offroad-Navis, die dank Kartendarstellung und berührungsempfindlichen Bildschirm besonders einfach zu bedienen sein sollen. Außerdem entsprechen sie eher den Navigationssystemen für die Straße, im Gegensatz zu vielen anderen Offroad-Navis. Im Navi-Test wurde je ein Garmin Dakota 20 und ein Garmin Oregon getestet.

Der kleine Unterschied

Die Preisfrage? Outdoor-Navis unterliegen noch nicht wirklich dem Dumping verbraucherfreundlich überladener Märkte. Für das Garmin Dakota werden je nach Paket ab 200 Euro fällig, beim Topmodell Garmin Oregon 550t sind es hingegen stolze 579 Euro. Die Preise unterliegen aber auch Schwankungen.

Das Garmin Oregon hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Es bringt eine 3,2 Megapixel Kamera mit Autofokus und vierfache Digitalzoom mit, die unterwegs aufgenommene Bilder gleich zusammen mit deren Geodaten abspeichert. Wer den Ort der Aufnahme wiederfinden will, wählt das Bild einfach als Wegpunkt und lässt sich den Rückweg auf dem immerhin knapp 8 cm in der Diagonale messenden Bildschirm zeigen.

Die Kamera fehlt dem kleinen Bruder Dakota 20. Und sein Bildschirm bietet einen Zentimeter weniger Einblick, was bei diesen Navigrößen ganz schön viel sein kann. Entweder ist der Bildausschnitt deutlich kleiner oder Weitsichtige müssen eher nach der Lesebrille greifen.

Dafür passt Garmins Dreikäsehoch auch in enge Taschen, ohne diese übermäßig auszubeulen und wiegt mit 130 Gramm fast ein Drittel weniger. Auch das Durchhaltevermögen seiner beiden AA-Batterien liegt mit 20 Stunden vier Stunden über dem Garmin Oregon 550t.

Beide werden mit der weltweiten Basiskarte geliefert, aber das Garmin Oregon punktet zusätzlich mit einer vorinstallierten Topografie Variante von Europa im Maßstab 1:100000. Der Luxus einer Freizeitkarte für Deutschland im Maßstab 1:25000 schlägt bei beiden mit jeweils 199 Euro zu Buche. Das der Große bei gleichermaßen internen Speicher von 850 MB doppelt so viel gespeicherte Wegpunkte (2000) und viermal so viel Routen (200) verwalten kann, ist für die einen wichtig, für die anderen eher eine nette Zugabe.

Gemeinsame Stärken

Nimmt man die zwei Garmins in die Hand fühlt man sich unwillkürlich an ein neues Stück Seife erinnert. Die Gummierung, die beim Oregon rundum läuft und beim Dakota seitlich, gibt auch Schwitzhändchen festen Halt und vermittelt gleichzeitig glaubwürdig die Exzellente Verarbeitung der Freizeit-Navis. Beide sind wasserdicht entsprechend der Klasse IPX7, was soviel heißt wie zeitweiliges Untertauchen.

Ebenso zweckdienlich wie nobel ist die weitere Ausstattung. So findet sich im Batteriefach ein Einschub für MicroSD-Speicherkarten, damit man auch später gekauftes Kartenmaterial problemlos verwenden kann. Ein barometrischer Höhenmesser liefert verlässliche Daten zum aktuellen Standpunkt, und der elektronische Drei-Achsen-Kompass funktioniert selbst dann richtig, wenn man das Oregon und das Dakota nicht ganz waagerecht hält.

Ebenfalls an Bord sind viele Softwarezugaben wie ein Jagd- und Angelkalender. Hinzu kommen eine Geocaching-Modus, die drahtlose Verbindungsaufnahme zu anderen Garmin-Navis und USB-Anschlüsse. Das Gesamtbild der beiden Outdoor-Navis ist wirklich gut. Doch bevor man sich mit ihnen ins Gelände wagt, muss man noch ein wenig mehr über sie wissen. Alle, die noch nie ein Offroad-Navi in der Hand hatten, sollten sich auf eine besondere Art der Routenführung einstellen.

Navigieren mit dem Gummiband

Mit nur sehr wenigen Ausnahmen sind die Geländeprofis nicht oder je nach Kartenmaterial nur beschränkt routinefähig. Will heißen, dass auch bei den Garmins im dunklen Tang keine freundliche Stimme Abbiegehinweise gibt. Stattdessen verbindet ein rosafarbenes Band den aktuellen Standpunkt mit dem eingegebenen Ziel. So bewegt sich der Wanderer auf den eingezeichneten Wegen seiner Topografie-Karte, und das rosa Gummiband zeigt ihm, egal wohin er sich wendet die Luftlinienverbindung zum Ziel. Das hat den Vorteil, das man auch da, wo gar keine Wege sind, weiß, wohin man seine Schritte lenken muss. Wo Wege sind, hilft einem das Band hingegen den richtigen auszuwählen.

Problemlose Routenführung mit Garmin Dakota und Oregon

Oregon wie Dakota geben im Navi-Test eine außerordentlich gute Figur ab. Der Startvorgang läuft zugig, die Displays sind auch bei Sonneneinstrahlung noch gut abzulesen, die GPS-Positionierung geschieht traumwandlerisch sicher. Der Touchscreen ist eine feine Sache, nimmt aber Befehle von dicken Winterhandschuhen eher ungern entgegen, und auch Schlammbeläge vom Downhill-Biken bedeuten das Aus.

Bei Navi-Tests waren mit der Topokarte für Deutschland bestückt, die eine enorme Zahl von ansteuerbaren Sonderzielen (POIs) mitbringt. Außerdem lassen sich selbst geplante Routen und Wegpunkte verwenden oder Touren, die man von Websites wie www.gps-tour.info geladen hat. Der größere Bildschirm des Garmin Oregon verschafft dem Nutzer in Wald und Flur den schnelleren Durchblick, während das Garmin Dakota sich bequem am Halsband tragen lässt, weil es so viel leichter ist. Die Routenführung klappt bei beiden Outdoor-Navis anstandslos.

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Letzte Aktualisierung am 15.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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