Tom Tom One XL Navi Test
Das Navigationssystem Tom Tom One XL besitzt einen 4,3-Zoll großen Bildschirm, das Gehäuse ist dementsprechend etwas größer. Die Breite beträgt 119 Millimeter, die Höhe 86 Millimeter und die Dicke 30 Millimeter. Das Gewicht beträgt stattliche 215 Gramm. Geladen wird der One XL wieder über die USB-Buchse an der unteren Gehäuseseite, daneben steht auch hier ein Anschluss für den externen TMC-Empfänger für Verkehrsinformationen zur Verfügung. Der
One XL unterstützt alternativ noch die kostenpflichtige Verkehrsinformationssystem TomTom Traffic, denn er besitzt noch ein eingebautes Bluetooth-Modul für die Kommunikation mit einem entsprechenden GPRS-Handy. Da fast alle Varianten aber serienmäßig mit einem TMC-Empfänger, der keine weiteren Kosten verursacht, angeboten werden, dürften die Zahl der Traffic-Nutzer gegen Null tendieren.
Halterung
Die Autohalterung entspricht im Prinzip der des One. Leider sind diese Zubehörteile aber nicht kompatibel, weil die Halteösen beim One XL ein paar Millimeter mehr Abstand haben als beim kleinen One
Kartenmaterial
Der One XL wird aktuell in vier verschiedenen Versionen angeboten, die sich in erster Linie durch das digitale Kartenmaterial unterscheiden. Wie beim kleinen One sind auch beim XL die digitalen Landkarten in einem eingebauten Flash-Speicher untergebracht. Erweiterungen steht das Gerät aber trotzdem offen, denn es besitzt ab Werk einen Steckplatz für Speicherkarten im SD-Format.
Nachträgliche Erweiterungen oder Zukäufe sind also problemlos möglich.
Der
One XL Regional wird geliefert mit Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Version One XL T Regional hat das gleische Kartenmaterial, wird aber mit dem externen TMC-Empfänger ausgeliefert. der Regional ohne das "T" steht mit 229 Euro in der Lsite, der Regional mit dem "T" auf der Verpackung für 249 Euro. Es sollte sich also keine Frage stellen, welche Version man kauft. Die beiden Regional-Ausführungen sind mittlerweile ebenfalls
Auslauf-Ware, sie werden beide ersetzt durch das Modell "One XL CEEET" (im Handel unter dem Tiele One XL Central, Eastern Europe & Italy erhältlich). Dieser TomTom One ist von der Hardware her hunderprozentig baugleich mit den Regional-Varianten, aber man bekommt zum gleichen Preis von 249 Euro aber mehr Kartenmaterial.
Das Spitzenmodell der One XL Baureihe ist der "One XL Europe T" für 279 Euro laut Liste. Er wird mit dem gleichen Kartenmaterial wie der One Europa geliefert, enthält also praktisch alle Straßen von West- und Mitteleuropa, östlich von Finnland, Deutschland, Österreich und Italien gibt es aber nichts.
Leider begrenzt TomTom den Kartenkauf mittlerweile auch auf die Originalkarten oder kleinere Zusatzkarten. Die frühere übliche Vorgehensweise beim Kartenkauf, einfach so zu tun, als ob man das größte TomTom-Modell besitzen würde, und damit Zugriff auf alle möglichen digitalen Landkarten hat, wird mittlerweile technisch unterbunden.
Navigation
Für die Software des
One XL gilt das Gleiche wie beim kleinen One. Sie reagiert sehr schnell auf alle Benutzereingaben, die Berechnung einer 900 Kilometer-Strecke dauert je nach Kartenmaterial knapp 40 Sekunden, was absolut zufriedenstellend ist. Etwas eigenwillig ist die Bezeichnung "Europe". Theoretisch könnte man ja sich per Download aus dem TomTom-Kartenshop eine digitale Kandkarte des östlichen Europa dazukaufen, was dank des Steckplatzes ja möglich wäre. Leider beherrscht die TomTom Navigationssoftware nicht die kartenübergreifende Navigation. Das kann der One XL CEEE, weil er diese Länder in einer einzigen digitalen Landkarte absteckt, aber wenn der Start und das Ziel in zwei Landkarten vorliegen, muss man sich den besten Grenzübergang per Internet oder Straßenatlas suchen und dort dann manuell die Karten umschalten. Das ist umständlich und heute nicht mehr zu vermitteln.