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TomTom Rider Navi Test

Straßenkarten haben die Eigenschaft, nicht immer die richtige Position für bestimmte Anfahrtspunkte zu verraten, da ist ein Navi deutlich besser dran.

Das TomTom Rider ist so einfach wie konsequent. Man nehme einen TomTom Go und tausche das Gehäuse gegen ein ultrarobustes aus, lege eine stabile Halterung für Biker, ein Bluetooth Headset für Motoradhelme bei und die Fahrt kann beginnen. Nach einer kurzen Montage am Lenker des Bikes, hält das TomTom Rider bombenfest. Ein wenig Übung bedarf es für die Stromversorgung und die Anbringung eines 2 Euro großen Lautsprechers.
Der Lautsprecher wird mit Hilfe eines Klettverschlusses am Helm befestigt, was den Tragekomfort nicht beeinträchtigt. Einige Schwierigkeiten traten bei etwas schneller Fahrt auf. Die Qualität der Lautsprecher sank dabei, und die Ansagen kamen nicht deutlich an. Aber im städtischen Verkehr, einer Lautstärke von ca. 80 Prozent geht die Verständlichkeit in Ordnung. Im Punkt Freisprecheinrichtung schnitt die Sprachqualität und Lautstärke gut ab. Die Wahl einer Telefonnummer, einen Anruf annehmen, Telefonbuch Suche oder Sonderziele (POIs) mit Handschuhen aufsuchen war über das Display ohne Abstriche möglich.

Übersichtliches Menü

Leider sind Biker vor Sonneneinstrahlung nicht so gut geschützt. Dies macht sich auch bei Ihrem Navis bemerkbar. Auf dem Display kann es zu schlechter Erkennung kommen. Während der Fahrt sollte der Biker nur die Hauptfunktion zu vordefinierten Zielen nehmen. Eine Eingabe über die Buchstabenleiste ist zu gefährlich, denn ein Crashtest war im Navi Test nicht geplant.

Über die Reiseroutenfunktion werden sämtliche Zwischenziele angegeben. Eine Routenauswahl am PC ist mit Hilfe der im Lieferumfang befindlichen TomTom-Software nicht möglich. Verkehrsinfos holt sich der Rider über den kostenpflichtigen Plus Services auf der TomTom Homepage.

Die übersichtliche Menüstruktur ist in bewährter TomTom Qualität. Durch den 380 MHz Prozessor kam es während der Routenberechnung zu keiner Verzögerung.
(8 Sekunden für die Strecke Hamburg-Stuttgart). Bei Falschfahrten lässt Sie das TomTom Rider nicht im Stich. Es kommt sehr schnell eine Neuberechnung zu Stande und die Fahrt kann ohne Verzögerung fortgesetzt werden.

Kartendarstellung

Der Rider bot im Test eine flüssige und übersichtliche Kartendarstellung an. Biker werden bei einer Fahrt über das Land stets auf der schnellsten Strecke gelotst, auch wenn sich auf dem Weg eine Stadt in den Weg stellen sollte. Sie verpassen auch durch die vorbildliche Sprachansgae keine Abbiegung. Leider ist eine Ausschaltung Autobahn meiden oder schönste Route auswählen nicht möglich. Dafür bietet der TomTpm Rider eine interessante Funktion bei Biker Gruppen. Mit der Funktion "Buddy ist eine Positionsbestimmung anderer Biker möglich, falls sie einen aus den Augen verloren haben.

Fazit: Die bewährte TomTom Technik funktioniert mit kleinen Abstrichen auch auf dem Motorrad bestens und macht den neuen Rider zum optimalen Begleiter für Biker-Tours.

Motorrad Navi Testbericht

 

 

 


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