Das neue TomTom Rider (v4) im Navi-Test
Das TomTom Rider ist so einfach wie konsequent. Man nehme einen TomTom Go und tausche das Gehäuse gegen ein ultrarobustes aus, lege eine stabile Halterung für Biker, ein Bluetooth Headset für Motorradhelme bei und die Fahrt kann beginnen. Nach einer kurzen Montage am Lenker des Bikes, hält das TomTom Rider bombenfest. Ein wenig Übung bedarf es für die Stromversorgung und die Anbringung eines 2 Euro großen Lautsprechers.
Der Lautsprecher wird mit Hilfe eines Klettverschlusses am Helm befestigt, was den Tragekomfort nicht beeinträchtigt. Einige Schwierigkeiten traten bei etwas schneller Fahrt auf. Die Qualität der Lautsprecher sank dabei, und die Ansagen kamen nicht deutlich an. Aber im städtischen Verkehr, einer Lautstärke von ca. 80 Prozent geht die Verständlichkeit in Ordnung. Im Punkt Freisprecheinrichtung schnitt die Sprachqualität und Lautstärke gut ab. Die Wahl einer Telefonnummer, einen Anruf annehmen, Telefonbuch Suche oder Sonderziele (POIs) mit Handschuhen aufsuchen war über das Display ohne Abstriche möglich.
TomTom Rider: Übersichtliches Menü auf dem 4,3 Zoll Display
Ein sauber strukturiertes Menü mit großen, klar erkennbaren Punkten macht die Bedienung des neuen TomTom Rider selbst mit dicken Motorradhandschuhen und während der Fahrt zum Kinderspiel. Falls Ihr Ladezustand vom Akku in einen Grenzbereich kommt, informiert Sie das Rider 1 Stunde zuvor darüber. (Laufzeit eines Akkus liegt bei 6 Stunden).
Während der Fahrt sollte der Biker nur die Hauptfunktion zu vordefinierten Zielen nehmen. Eine Eingabe über die Buchstabenleiste ist zu gefährlich, denn ein Crashtest war im Navi-Test nicht geplant.
Über die Reiseroutenfunktion werden sämtliche Zwischenziele angegeben. Lassen Sie sich von anderen Motorradfahrern Vorschläge - dank „Routen hochladen und losfahren“. Damit können Sie sich von anderen Motorradfahrern online inspirieren lassen, deren Routen auf Ihren TomTom RIDER laden und sie nach Ihren Wünschen anpassen. Das Beste daran ist: Sie können über 10.000 Routenpunkte importieren. Wohin soll die Reise gehen?
Die übersichtliche Menüstruktur ist in bewährter TomTom Qualität. Bei Falschfahrten lässt Sie das TomTom Rider nicht im Stich. Es kommt sehr schnell eine Neuberechnung zu Stande und die Fahrt kann ohne Verzögerung fortgesetzt werden.
TomTom Rider: Kartendarstellung
Straßenkarten haben die Eigenschaft, nicht immer die richtige Position für bestimmte Anfahrtspunkte zu verraten, da ist ein Navi deutlich besser dran. Der TomTom Rider bot im Test eine flüssige und übersichtliche Kartendarstellung an. Biker werden bei einer Fahrt über das Land stets auf der schnellsten Strecke gelotst, auch wenn sich auf dem Weg eine Stadt in den Weg stellen sollte. Sie verpassen auch durch die vorbildliche Sprachansage keine Abbiegung.
TomTom Rider Praxistest
Das TomTom Rider patzte bei einer Route, die am Ende in deiner Sackgasse endete. Was sagt uns das, nicht nur auf das mobile Navi hören. Ansonsten reagiert das TomTom Rider bei einer Routenabweichnung mit einer schnellen Aktualisierung der Route. Das extrem hele Display geht auch bei einer direkten Sonneneinstrahlung nicht so leicht in die Knie. Nebenbei sorgt es mit einem aufgeräumten Display, über die alle notwendigen Informationen während der Motorradfahrt mit einem Blick wahrgenommen werden können. Ein Spurassistent und eine fotorealistische Kreuzungsansicht runden eine Fahrt mit dem Motorrad ab, nur bei der Routenplanung müssen Sie ein wenig mehr Zeit einplanen .
Zusätzliche Merkmale: TÄGLICH kostenlose Kartenaktualisierungen: Dank des Community von 21 Millionen Fahrern wissen Sie jetzt sogar täglich über kurzfristige Veränderungen auf den Straßen Bescheid.
Computergesteuertes Routenmanagement per Tyre: unterstützt Sie beim Suchen, Erstellen, Adaptieren und Speichern von Routen auf Ihrem Computer.
Fazit: Die bewährte TomTom Technik funktioniert mit kleinen Abstrichen auch auf dem Motorrad bestens und macht den neuen Rider zum optimalen Begleiter für Biker-Tours. Mit den Menüpunkten wie "Planen kurvenreicher Routen", der Streckenaufzeichnung und dem Austausch mit anderen Geräten via Bluetooth kommt TomTom den Ansprüchen von Motorradfahrern an ihr mobiles Navi deutlich entgegen. Auch in der simplen Routenführung glänzt das TomTom Rider mit großen und hellen Display, klarer 3D-Darstellung und einer verständlichen Ansage. Mit dem Bluetooth können nicht nur Headsets, sondern auch Telefone mit dem TomTom Rider verbunden werden.
| Motorrad Navi-Testbericht |
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