Thinknavi UZ Navi Test
Je nach Modellvariante des Thinknavi UZ ist die Kapazität der mitgelieferten SD-Card. Auf solchen Speicherkarten ist genügend Platz für das elektronische Kartenmaterial ganz Europas. Zusätzlich nach Speichergröße lassen sich auch Musik-, Foto- und Video-Dateine sowie E-Book speichern. Im Innern arbeitet ein 400-MHz-Prozessor mit einem SiRF-III-Empfänger für GPS-Signale. Mit Abmessungen von 100 mal 75 mal 22 Millimetern und einem Gewicht von 150 Gramm ist es sehr kompakt und leicht.
Für die Befestigung im Auto gehört eine Halterung zum Lieferumfang. Sie verfügt über zwei Gelenke, die sich festschrauben lassen. So ist eine beliebige Ausrichtung auf den Fahrer möglich. Während des Tests erwies sich die Halterung als sehr stabil. Das mobile Navi wackelte nur bei sehr schlechten Straßenbedingungen und war grundsätzlich gut ablesbar. Leider gab es bei direkter Sonneneinstrahlung starke Reflektionen auf dem Display. Sie traten auch dann auf, wenn im Fahrzeug helle Materialien von der Sonne beschienen wurden (helle Kleidung). Das Display misst übrigens 3,5-Zoll in der Diagonalen. Es verfügt über die Touchscreen Technologie. Eine Bedienung ist also mittels Finger oder Sift möglich. Letzteres ist empfehlenswert, da insbesondere die virtuellen Tasten etwas klein geraten sind. Während der Fahrt wirkt das Display sehr aufgeräumt. Im linken Bereich gibt es nur zwei kleine Symbole. Eines zeigt einen Kompass, ein anderes lässt sich antippen, um das Menü aufzurufen. Rechts unten lassen sich verschiedene Informationen einblenen. Dabei kann es sich um den aktuellen Längen- und Breitengrad, die aktuelle Geschwindigkeit und Höhe oder den aktuellen Straßennamen handeln. Darüber informiert ein großer Richtungspfeil über die nächste Fahranweisung. Am oberen rechten Rand schließlich lassen sich die Restfahrzeit und die verbleibende Entfernung ablesen.

