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Navi Test: Mobile Navis mit Spracherkennung

Viele Navis in der gehobenen Preisklasse bieten die Möglichkeit der Spracheingabe. Warum es zur Entwicklung der Spracheingabe kam, liegt auf der Hand. Wer schon einmal während der Fahrt versucht hat, Änderungen an den Navigationseinstellungen vorzunehmen oder ein neues Ziel einzugeben, der weiß, wie stark dies vom Geschehen auf der Straße ablenkt. Manche Navigationsgeräte weisen auf dieses Gefahren besonders hin und schalten, sobald sich das Fahrzeug bewegt, in einen Sicherheitsmodus, der keine Eingaben zulässt. Allerdings lässt sich dieser Modus meist mit einem Tastendruck deaktivieren, was mit Blick auf Eingaben durch den Beifahrer durchaus sinnvoll ist. Mit der Bedienung über Spracherkennung wird dieses Problem eingedämmt. Dagegen ist die Benutzung eines Handys während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung laut Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung verboten. Für mobile Navigationssysteme ist noch kein Gesetz erlassen, was ein Bedienen des Navis während der Fahrt verbietet. Die Navi-Hersteller haben längst die Notwendigkeit erkannt und bauen in einige mobile Navigationsgeräte eine Spracherkennung ein. Einerseits, um für ein möglicherweise in Zukunft kommendes Verbot gerüstet zu sein. Andererseits aber, um die Sicherheit der Navi-Nutzung zu erhöhen. Die ersten Navigationssysteme mit Spracherkennung gab es 2006. Sehr zügig ging in den letzten Jahren die Entwicklung weiter, und heute sind Navis in der Lage, jedes beliebige Wort zu erkennen und mit den Einträgen in der Gesamt-Datenbank abzugleichen.

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