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Navigon 7210 Navi Test

Das Navigon 7210 kann sich nicht nur mit seinen neuen Design sehen lassen, auch mit der Technik hat Navigon viel zu bieten.

Schon vor dem Anschalten sammelt das Navigon 7210 Sympathiepunkte. Denn es ist, wie Navigon es versprochen hatte, ein optisch sehr gelungenes Navigationssystem. Mit Abmessungen von 115 mal 75 mal 19 Millimetern ist es ausgesprochen kompakt. Auf die Waage bringt das Navi 182 Gramm. Von einem schmalen Silbermetallic-Streifen am Rand abgesehen ist der Navigon-Neuling komplett schwarz. An der Rückseite und am Rand handelt es sich um matten Kunststoff. An der Vorderseite sind Rand und Display unter einer Kunststoffscheibe vereint. Das sorgt für die "randlose" Optik, die Navigon verspricht. Allerdings ist die Scheibe nicht ganz frei von Spiegeleffekten, was bei direkter Sonneneinstrahlung natürliche Probleme machen kann. Das gilt aber für praktisch alle Geräte, dass man bei direkt einfallendem Licht nicht mehr viel sieht. An der Windschutzscheibe lässt sich das Navigon 7210 mit der mitgelieferten Saugnapf-Halterung befestigen. Sie muss vor der ersten Nutzung zusammengeschraubt werden. Zwei Gelenke sorgen dann aber dafür, dass sich das Gerät nahezu beleibig auf Fahrer oder Beifahrer ausrichten lässt. Am Navi selbst rastet die Halterung sicher ein. Zum Herausnehmen reicht das Drücken einer Taste, zum Einsetzen das Andrücken. Nach dem zehnten Mal geht das sekundenschnell und absolut problemlos. Es handelt sich übrigens um eine Passiv-Halterung. Das Stromkabel wird also direkt am Gerät angeschlossen. Wollen Sie das Navigon 7210 nach der Fahrt in die Jackentasche stecken, müssen Sie es nicht nur aus der Halterung nehmen, sondern

 
auch das Kabel entfernen. Auf das Kabel kann man verzichten, wenn der Akku aufgeladen ist und Sie den TMC-Service nicht benötigen. Das Kabel führt nämlich einerseits zum Zigarettenanzünder im Fahrzeug und dient damit der Stromversorgung, andererseits ist in dieses Kabel auch die Antenne für den Empfang des TMC-Signals integriert. Bereist erwähnt haben wir das 4,3-Zoll-Display. Es verfügt über eine Auflösung von 480 mal 272 Bildpunkten. Das Display arbeitet mit der Touchscreen-Technologie, alle Eingaben erfolgen daher über das Display. An der Oberseite ist lediglich ein Einschalter vorhanden.

Als Empfänger für die GPS-Signale dient ein Sirf-Titan, der über die Instant Fix II- Technologie verfügt. Auch nach längerer Nichtnutzung weiß das daher binnen weniger Sekunden nach dem Einschalten, wo es sich befindet, und ist damit bereit für die nächste Navigon 7210Navigationsberechnung. Insbesondere bei Stadtfahrten, bei denen sehr schnell nach der Zieleingabe eine Fahranweisung erforderlich ist, macht sich das positiv bemerkbar. Als Prozessor hat Navigon den "Centrality Titan 1" eingebaut. Er arbeitet mit einer Navigon 7210 Taktfrequenz von 600 MHz. Im Navi Test wirkte sich das gleich mehrfach positiv aus. So gefiel das Navi mit einer schnellen Darstellung ebenso wie mit flotten Routenberechnungen. Selbst für lange Fahrtrouten über mehrere Ländergrenzen hinweg benötigte das 7210 kaum länger als 15 Sekunden. Innerdeutsche Routen waren meist nach 5 bis 6 Sekunden berechnet. Und bei kurzen Distanzen unter 20 Kilometern war die Berechnungszeit nicht mehr wirklich wahrnehmbar. Das Navigon ist mit dem elektronischen Kartenmaterial von Navteq für 40 europäische Länder ausgestattet.

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