Navi Test Testberichte über mobile Navigationsgeräte

Navigon 72 Premium Navi Test

Die Navigon-Modelle der 42er-Klasse haben ein 4,3-Zoll-Display, während die vier Modelle der 72er-Serie sowie die Lotsen der 92er-Reihe mit einem 5-Zoll-Großdisplay ausgestattet sind.

Navigon 72 Premium Navitest: Ausstattung, Display...

Das Navigon 72 Premium geht mit der neuen Software Navigon Flow und einen 5 Zoll Display nahezu blendfrei an den Start. Dank des guten Preises bietet dieses mobile Navigationsgerät eine sehr hochwertige und noch dazu recht preiswerte Möglichkeit das Auto mit einem mobilen Navi dem Navigon 72 Premium auszurüsten.

Das Kartenmaterial ist sehr umfangreich und mit sehr vielen auch sehr aktuellen POIs ausgestattet. Dank bereits integriertem TMCpro (oder auch Navteq-Traffic) ist man mit den aktuellsten Verkehrsinfos aus neuestem Stand. Die Ansagen sind verständlich und klar die Führung auf dem Display ist eindeutig.

Eine großartige Verbesserung ist das Ausschalten! Man muss nicht mehr mit Stift und 2-Hand-Bedienung im Kopfstandverfahren 2 mal hin und her drücken, sondern hat beim einfachen Knopfdruck die Auswahl zwischen Standby und Ausschalten (binnen 10 s).

Per Sprachsteuerung starten Sie viele Funktionen auf Zuruf, die Bluetooth Freisprecheinrichtung koppelt sich mit Ihrem Smartphone. Panorama View3D zeigt Ihnen die Landschaft in räumlicher Darstellung. Navteq Traffic versorgt Sie mit aktuellen Verkehrsmeldungen. Auf Wunsch werden die Straßennamen angesagt, Staus verhindern Sie durch TMC Pro. Ein Fahrspurassistent lotst Sie mit eindeutigen Anzeigen rechtzeitig auf die richtige Spur.

Navigon 72 Premium Navitest: Bedienung...

Mit Navigon Flow soll das Navigieren noch einfacher werden, sowohl im Menü als auch auf der Straße. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase klappt auch die Bedienung. Leicht erreichbar sind die wichtigsten Anwendungen (Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Zieleingabe, Kartenansicht, Navigationsoptionen, Navigon Live Services).

Abgesehen vom Einschaltknopf lässt sich das Navigon 72 Premium ausschließlich per Touchscreen oder Spracheingabe bedienen. Ähnlich wie beim Smartphone, navigieren Sie per Wischbewegung durch das Menü.

Zwischenziele sortieren Sie per Drag & Drop, ein Druck auf die Karte öffnet die Liste für mögliche Sonderziele. Allerdings erfordert das Display mehr Druck. Dennoch ist die Navigation alles in allem sehr übersichtlich, vor allem durch den aktiven Fahrspurassistenten, der die Wahl der richtigen Fahrspur erleichtert und die 3D-Ansicht. Ein weiterer Pluspunkt besteht zudem darin, da Straßennamen und Richtungsangaben bei Autobahnabfahrten explizit genannt werden.

Eine weitere Funktion, die den Fahrkomfort erhöht, ist NAVTEQ Traffic, mit dessen Hilfe das Navigon 72 Premium bei Stau oder anderen Behinderungen eine neue Route errechnet, auf der man das Problem umfahren kann.
Auch dieses Navigon macht natürlich ab und an kleinere Fehler im Navi Test, aber bislang wurde kein Navigationsgerät gefunden, das unfehlbar gewesen wäre. Insgesamt hält man die Routenführung dieses Navigationsgerätes für sehr verläßlich.

Wer ein externes USB-Hub benutzt, der muss dieses mit extra Strom versorgen, da das Navigon 72 Premium sonst nicht auflädt. Es funktioniert nur der Datenverkehr. Zum Aufladen sollte das Navigon 72 Premium also direkt an den Rechner angeschlossen werden. Dies ist vor allem für die umfangreichen Updates notwendig, wenn man alles installieren möchte, da das Navi während des Downloads immer angeschlossen sein muss.

Navigon 72 Premium Navitest: Zubehör

Neben dem Navigon 72 Premium und der Saugnapf-Halterung liegt ein Auto-Ladeadapter mit langem Kabel für den Zigarettenanzünder und ein Mini-USB-Kabel für den PC im Karton. Die Aufnahme für das Navi wirkt etwas filigran, hält aber. Zum Abnehmen müssen Sie einen Knopf drücken, das macht das Einsetzen und Herausnehmen etwas fummelig, gelingt dann aber einfach. Durch einen Hebel an der Halterung ist die Montage an der Windschutzscheibe einfach. Einen negativen Punkt gibt zu nennen. Es ist keine Aktivhalterung möglich bzw. verfügbar, in die man das Navigon 72 Premium einfach einklinkt. Für manchen User ein definitiver Rückschritt, der mit Fummelei verbunden ist!

Das Navigon 72 Premium, welches mit der Navigon NAVTEQ-Karten-Technologie läuft, beherrscht über 20 Sprachen und hat die Karten des II. Quartals 2011 vorinstalliert. Man kann sich jedoch bereits die des III. Quartals über die Navigon-Fresh-Software herunterladen. Jedoch muss man nicht alle Länder nehmen, da die Software einem erlaubt die Länder zu selektieren.

Fazit zum Navigon 72 Premium: Das Navigon 72 Premium ein wirklich tolles, sehr hilfreiches Navigationsgerät. Es landete im ADAC- Test auf einen stolzen 2. Platz. Da es neben Deutschland auch noch 43 andere europäische Länder mit im Lieferumfang hat, eignet es sich zudem prima für Urlaub, auch die Freisprechanlage ist super für Leute, die viel mit dem Auto unterwegs sind.

Navigon 72 Premium

Stärken im Navigon 72 Premium

Sehr gute grafische Darstellung mit Geländemodellierung

Klare Sprachanweisung

Sehr sensible und schnelle Eingabe am Bildschirm oder per Spracheingabe

Gute Darstellung der Verkehrsinformationen

Alternativrouten

Zwei Jahre kostengünstige Kartenaktualisierung

Sehr guter Spurassistent

Schwächen im Navigon 72 Premium

Einsetzen in die Halterung etwas hakelig

Dunkelt spät ab, wird sehr spät wieder hell

Keine vollständige Bedienungsanleitung

Verkehrsmeldungen sind nicht immer aktuell

User Meinung, die ein Navigon 72 Premium gekauft haben

Ohne Schwächen

Ich kam mir irgendwann ziemlich altbacken vor, als ich immer auf einen Rastplatz abbiegen musste und mich mit riesigen Karten Ungetümen im Maßstab herumschlagen musste, während alle anderen einfach nur ein paar Klicks mit ihren Navis machen und überall problemlos hinkommen wo sie wollen.

Da sollte es dann auch gleich schon was richtig gutes sein, so stieß ich auf das Navigon 72 Premium. Das ist für einen sehr stolzen Preis von gut 200 Euro zu haben, aber dafür sollte es ja auch einiges bieten, sodass ich hoffentlich für Jahre navitechnisch abgesichert bin, so zumindest meine Hoffnung.

Nachdem ich nun schon ein paar Wochen mit dem Gerät durch die Lande gestreift bin, scheint sich meine Hoffnung zu bestätigen. Ich habe an freien Tagen, an denen ich gerne mal einen Ausflug plane, einfach mal ein zufälliges Ziel eingegeben und geschaut, wie mich das Navi da hinbringt. Das funktioniert sehr gut. Ich habe bis jetzt auch nur ein mal im Stau gestanden. Ansonsten wird man immer umgeleitet. Keine Schwächen feststellbar.