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Navigon 2410 im Navi-Test 2009

Das zweitkleinste Navigon 2410 sieht nicht nur schick aus, sondern hat auch besondere Talente. Eines davon leitet sich aus dem integrierten Kompass ab. Es agiert auch zu Fuß recht souverän.

Was abgegriffen klingt, trifft auf das Navigon 2410 voll zu. Für 169 Euro schlummern in dem 3,5-Zoll-Navi nämlich erstaunliche Talente. Denn das schmucke kleine Navi ist nicht nur für die Navigation im Auto ausgelegt, sondern soll auch Fußgängern den Weg weisen.

Navigon 2410 mit Füßgängernavigation

Die Navigation zu Fuß bieten zwar viele mobile Navigationssysteme an, aber bei fast allen krankt sie an ein und dem selben Problem. Da das GPS-Signal recht ungenau ist, springt die unkorrigierte eigene Position ständig in einem Umkreis von rund 10 Metern auf der Karte herum. In einem Auto, das sich schnell fortbewegt, kann man diese Unsicherheit leicht herausrechnen, aber bei einem Fußgänger, der für 15 Meter rund 10 Sekunden braucht, dauert es eine Weile, bis das Navi so viele Positionen gesammelt hat, bis es die eingeschlagene Richtung des Fußgängers erkannt hat. Das mögliche Ergebnis. Das Gelotste darf nach 100 bis 200 Metern wieder umdrehen, wenn er die richtige Richtung nicht erraten hat.

Integrierter Kompass im Navigon 2410

Abhilfe schafft hier ein integrierter Kompass, den sonst nur sehr wenige Navis haben. Aber eben den hat das Navigon 2410 als einziges Navigongerät. Der hilft, die Karte schon vor dem Losgehen so auszurichten, dass man sich die 200 Meter in die falsche Richtung sparen kann und auch nach dem Abbiegen schnell wie, wo es weiter geht. Im Navi-Test klappte es ganz gut, aber für längere zu Fuß-Touren reichte die Zeit nicht aus. Wir denken, das dieses Thema sich in den nächsten Monaten mehr in die Navigation integrieren wird.


Klein, aber fein fein das 2410

Doch Gegenstand dieses Navi-Test ist nicht die Fußgängernavigation, die aber eine sinnvolle Ergänzung ist, denn dank der Navigon Clever-Parking-Funktion merkt sich das Navi, wo das Auto steht und weit den restlichen Weg zum Ziel auch zu Fuß und zurück.
Aber auch bei reinem Autoeinsatz hat das kleine Navigon einiges zu bieten. Es berechnet Routen wie seine großen Brüder unter Einbeziehung der My-Routes-Funktion, die bis zu drei Routen berücksichtigt und mit seiner Empfehlung meist absolut richtig liegt. Ein TMC-Empfänger ist auch integriert, der zumindest auf Autobahnen für eine Berücksichtigung der Verkehrslage auf der Route sorgt. Die akustische Zielführung des kleinen Navigons ist rundherum gut, der integrierte Lautsprecher sehr gut und die Ansagen dank Text-To-Speech sehr informativ und beim Timing auf dem Punkt. Aber auch die Darstellung auf dem kleinen Display ist gut gelöst. Und als Goodie am Schluss: Das Gehäuse des günstigen Navis wirkt sehr hochwertig.