Navigon 1210 und 2210 Navi Test
Auch bei Navigon gibt es immer mehr Ausstattung fürs Geld. Das unterstreicht der Hersteller mit seinen neuen Einsteigermodellen deutlich. Sie kosten zwischen 129 und 179 Euro und bieten eine Grundversorgung mit Navigations-Funktionen. Gleich vorweg. Extras wie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und die Möglichkeit, Videos oder Musikdateien abzuspielen, bieten die Neulinge nicht. Aber viele Anwender können darauf problemlos verzichten und legen ohnehin nur auf die Kernfunktion eines Navis Wert: Die Möglichkeit, sich von A nach B lotsen zu lassen. Und das erlauben die neuen Modelle Navigon 1210 und Navigon 2210.
Markant ist das Äußere der beiden Navis, das sich nur geringfügig unterscheidet. Bei beiden Modellen bestimmt das Display weitgehend die Abmessungen. Es misst jeweils
3,5-Zoll in der Diagonalen und zeigt 320 mal 240 Bildpunkte. Damit unterscheiden sich die Navigon-Neulinge von den meisten Konkurrenten, die inzwischen mit einem
Widescreen-Display ausgestattet sind.
In der Praxis bedeutet das. Sowohl das Navigon 1210 als auch das Navigon 2210 sind deutlich kleiner und kompakter als die meisten Mitbewerber, allerdings bieten sie auch eine kleinere Darstellung auf dem Display und sind, je nach eigener Fingergröße, etwas schwieriger zu bedienen. Konkret liegen die Abmessungen bei jeweils 96 mal 72 mal 17 Millimetern und das Gewicht einheitlich bei 125 Gramm. So lassen sich die beiden neuen Navis leicht transportieren und somit beispielsweise auch einzusetzen, wenn Sie als Fußgänger unterwegs sind. Der Navigon 2210 ist auf den ersten Blick
etwas hochwertiger gestaltet. Das Gehäuse rund um das Display besteht aus Kunststoff in
"Klavierlack"-Optik und ist mit einem silberfarbigen Streifen versehen. Hingegen ist das Navigon 1210 in komplett schwarzen Kunststoff gehüllt, der deutlich matter wirkt. In der Praxis bewährt sich diese Variante aber besser, denn es traten im Navi Test
keinerlei Blendeffekte auf. Beim Navigon 2210 können sowohl die glänzende Oberfläche als auch der Silbermetallic-Streifen bei ungünstigem Sonnenstand die Sonne widerspiegeln. Rund um das Gerät finden sich kaum bemerkenswerte Extras. An der Oberseite ist der Ein-/Ausschalter platziert. Alle anderen Eingaben erfolgen über das Display, das dazu mit der Touchscreen-Technologie ausgestattet ist. Und an der linken Seite ist ein Steckplatz für eine Mini-SD-Karte vorhanden. Eine solche wird aber im Regelfall nicht benötigt.