Navigon 2110max Navi-Test
Aktuelle Hardware im Navigon 2110 max
Im Innern des Navigon 2110max befindet sich eine aktuelle Hardware. So baut Navigon nun den "2443" Prozessor von Samsung sowie einen Nemerix-GPS-Empfänger ein. Die dafür notwendige Antenne ist im Gerät eingebaut. Mit zum Lieferumfang gehört das Ladekabel, das sich direkt an den USB-Port des Gerätes anschließen lässt. Mit in dieses Kabel ist das Antennenkabel zum Empfang von Radiosendern integriert. Ein TMC-Modul ist auch im 2110max eingebaut. Für das Kartenmaterial befindet sich an der rechten Seite ein Steckplatz für die Speicherkarte, die mit zum Paket gehört und die elektronischen Karte n von 38 europäischen Ländern enthält. Das Kartenmaterial bezieht Navigon auch für seine neuen Modelle von Nevteq. Das ist durchaus überraschend, denn bei den Navi-Test fiel sofort ein Problem auf, das bislang nur Navis hatten, deren Kartenmaterial von Tele-Atlas stammte. Das Navigon 2110max wollte uns mit seinen Navteq-Karten mit 100 Stundenkilometern durch eine Ortschaft navigieren. Die Tempolimit-Anzeige war sehr häufig falsch, genau dann, wenn auf einer Seite der Straße keine Bebauung vorhanden war.
Neue Software
Neben dem größeren Display und dem erweiterten und aktualisierten Kartenmaterial hat das Navigon 2110max vor allem eine neue Software zu bieten. Beim 2110max erfolgt nun in der siebten Variante ein schneller Bildschirmaufbau, und während der Fahrt war alles ruckelfrei.
Das Navigationsmenü bietet vier große Schaltflächen für "Neues Ziel", "Meine Ziele" mit gespeicherten Favoriten, den zuletzt angefahrenen Zielen ind importierten Adressen, "Nach Hause" und "Karte anzeigen". Am unteren Bildschirmrand ist eine kleine Schaltfläche zum Aufruf der Option zu finden Hierüber lassen sich unter anderem der GPS-Status sowie aktuelle Verkehrsmeldungen abrufen sowie die Einstellung vornehmen. Für Tankstellen, Parkplätze und Restaurants in der Umgebung gibt es Schnellzugriff-Symbole. Neu gestaltet hat Navigon auch die Eingabe einer Adresse. Eine Flagge signalisiert, welches Land vorinstalliert ist. Ein Antippen der Flagge ermöglicht die Änderung des Landes. Orts- und später Straßennamen lassen sich mit Hilfe einer ausreichend großen virtuellen Tastatur eingeben. Nicht sinnvolle Buchstaben für die weitere Eingabe blendet es dann aus. Danach erfolgt eine schnelle Routenberechnung für z.B. 250 km in 6,4 Sekunden.
Während der Navigation ist auf dem Bildschirm der aktuelle Kartenausschnitt ebenso zu sehen wie die nächste Fahranweisung, die aktuelle Entfernung zum Zielort sowie die voraussichtliche Fahrt- und Ankunftszeit. Einblendabr sind Zusatzinformationen wie die aktuelle Höhe und die Geschwindigkeit. Viele Informationen finden Sie oben und unten und begrenzen so die Darstellung der Fahrtroute. Eine optimale Ausnutzung des Widescreen-Display erfolgt also nicht. Während der fahrt hilft Ihnen aber ein Fahrspurassitent und der "Reality View"-Modus.
Fazit: Das Navigon 2110max ist ein rundum empfehlenswertes Gerät für jene Autofahrer die auf Extras wie eine Freisprecheinrichtung oder Video-Player verzichten können. Der Navigon Neuling konzentriert sich ganz auf die mobile Navigation und glänzt mit einem Widescreen Display, einem TMC-Modul und umfangreichem Kartenmaterial von 38 europäischen Ländern. Die neue Software überrascht mit einem schnellen Bildschirmaufbau und flotten Routenberechnungen. Schade war im Navi-Test die fehlerhafte Tempolimit-Anzeige.
