Navigationssoftware
Die Navigationssoftware eines Geräts (PNA – Portable Navigation Assistant) hängt natürlich in erster Linie von dessen technischen Voraussetzungen ab. Ein paar Gemeinsamkeiten teilen aber alle Orientierungshelfer:
- Mithilfe eines GPS-Signals wird die Position des Geräts, gegebenenfalls auch die Höhe, bestimmt.
- Über den Zeitverlauf kann das gerät auch die Geschwindigkeit und Richtung der Bewegung bestimmen.
- Position und Richtung des Geräts werden in digitale Karten übertragen. Neben der grundsätzlichen Orientierung können so auch Entfernungen bestimmt werden.
- Die meisten Systeme empfangen heute TMC oder TMCpro, digitale Radiodatendienste für Stau- und Wetterberichte.
- Aus Sicherheitsgründen verfügen alle Kfz-Navigationssysteme über eine Sprachausgabe.
Je nach Ausstattung kann weitere Software vorinstalliert sein oder installiert werden:
- Detaillierte Karten: Hierzulande standardmäßig Deutschland, die Schweiz und Österreich, andere Länderkarten müssen meist nachgekauft werden.
- Stau-Umfahrungs-Assistent: Plant Umgehungsrouten.
- Detaillierte Umgebungsinformationen: Tankstellen, Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten etc.
- Mehrere Ausgabe-Stimmen: Meistens stehen mehrere Sprachen und Sprecher/innen zur Wahl. Inzwischen gibt’s auch Dialekte (bayerisch, hessisch, platt).
- Mp3-Player: Musik-Wiedergabe zusammen mit den Routen-Hinweisen
- Mediaplayer: Anzeige digitaler Fotos und anderer Inhalte
- Währungsrechner
- Fahrspur- und Geschwindigkeitsassistent
- Track-Back-Funktion: Die Möglichkeit, anhand konkreter Wegpunkte den Rückweg darzustellen (typisch für Outdoor-Navigationssysteme).
Daneben gibt es, je nach Funktion und Hersteller, noch eine Vielzahl weiterer spezieller Funktionen, zum Beispiel für Piloten, Radler oder Motorradfahrer, für Bergsteiger, Taucher etc.

