Entwicklung in der mobilen Navigation 2010
In den letzten Jahren hat sich die mobile Navigation massiv in der Navigationssoftware wie auch bei der Hardware verbessert.
Navigationssysteme sind sicher keine kurzlebigen Wegwerf-Produkte. Doch wer vor der Entscheidung steht sich ein Kartenupdate oder Software-Update für sein altes Navi zu besorgen, der sollte überlegen, ob es nicht doch besser ein ganz neues Navi werden soll. Denn die Preise sind in den letzten Jahren so weit in den Keller gerutscht, dass es für wenig mehr Geld, als ein Karten-Update kostet, auch gleich ein völlig neues Navigationssystem mit vielen Features und deutlich potenterer Hardware gibt. Das alte Navi kann dann beruhigt in der Familie weitergegeben werden oder auch meistbietend versteigert werden.
Neukauf vor Navi-Update?
Und das ergibt Sinn, zumindest wenn das alte Navi älter als ein bis zwei Jahre ist. Denn vor allem in Sachen Rechenleistung und GPS-Empfang hat sich in dieser Zeit viel getan. Scheiterten frühere Navigationssysteme noch an bedampften Wärmeschutzscheiben, so passiert dies heute so gut wie nicht mehr. Auch die Quickfix-Funktion, die die Satellitenbahnen für eine Woche im Voraus berechnen kann. Oder die entsprechenden Daten per Download aus dem Internet bezieht, sorgt für einen deutlich schnelleren Empfang, was vor allem bei der Ausfahrt aus einem Parkhaus große Vorteile bringt. IQ Routes ist zum Beispiel ebenso wenig nachrüstbar, das gibt es nur beim Neukauf.
Prozessoren und Akkus haben ebenfalls eine große Leistungssteigerung hinter sich. Die aktuelle Generation berechnet trotz aufwändiger Algorithmen selbst lange Strecken in unter 20 Sekunden, die Kartendarstellung scrollt dank 3-D-Beschleunigung flüssig und Wartezeiten bei der Bedienung sind ebenfalls Vergangenheit.

