Navi Test Testberichte über mobile Navigationsgeräte
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Motorrad Navitest und was muss beachtet werden

Ein Motorradfahrer braucht zur Einstimmung auf sein Hobby nur ein paar Sonnenstrahlen und das Röhren des Motorrades. Bekanntlich liegen die schönsten Gegenden und Aussichtspunkte selten an der Autobahn, sondern an Landstraßen. Und dort ist man vor allem in unbekannten Gegenden froh sich auf ein mobiles Navi verlassen zu können. Abgesehen davon kann einem das Navi aus der Patsche helfen, wenn akuter Hunger beim Fahrer oder starker Durst beim Motorrad einsetzt.

Doch wie für Kleidung und Fahrverhalten gelten auch für Navis auf dem Motorrad andere Anforderungen als im Auto. Allen voran muss ein Navi wetterfest sein. Dabei wird das mobile Navigationsgerät dem Fahrtwind und bei miesen Wetter noch der Nässe ausgesetzt.

Es gilt also, beim Navi-Kauf nach dem IPX-Kürzel zu suchen. Die IPX-DIN-Norm gibt den Grad der Wasserdichtigkeit an. Im Navi-Test hatte das Garmin das Kürzel IPX7, was bedeutet. Das Navi hält sogar ein zeitweiliges Untertauchen aus (etwa 30 Minuten). Auch TomTom und A-Rival besitzen den IPX7-Stempel. Beckers Crocodile, von Grund auf kein reines Motorrad-Navi, hält mit IPX4 Spritzwasser locker aus. Eine kurze Fahrt im Regen dürfte mit ihm also kein Problem darstellen.

Die Halterung auf dem Motorrad muss stabil sein

Punkt zwei auf der Checkliste ist eine stabile Halterung, damit sich das Navi stets in einer gut ablesbaren Position befindet und während der Fahrt nicht davon segelt. In der Verpackung der neuen Garmins und beim TomTom Rider findet man ultrastabile Befestigungen des US-Herstellers RAM Mounts. Man schraubt sie per U-Bügel an die Lenkstange oder noch besser direkt an die Lenkverschraubung des Kupplungshebels. Hält bombenfest. Auch die Vibrationen fallen selbst bei rustikalen Zweizylindermaschinen oder auf ruppigen Asphalt kaum ins Gewicht. Leider sieht dieses Installation nicht besonders gut aus. Wer auf Optik Wert legt, sollte sich im Zubehörhandel nach fahrzeugspezifischen Halterungen umsehen, etwa von SW-Motech. Eine Halterung fürs Auto liegt den neuen Garmin Navis bei.

Bei den Geräten von Garmin klasse gelöst. Die Aufnahme für das Navi besitzt einen Kabelbaum zum Direktanschluss an die Batterie. Beim zumo 660 gibt es sogar Stöpsel für TMC-Antenne und für Kopfhörer und Mikrofon.

Sprachansagen über das Headset

Auf Verkehrsmeldungen via TMC kann man auf dem Motorrad eher verzichten als im Auto, denn der Biker kann sich ja auch durch den Stau schlängeln. Ein TMC-Empfänger muss bei den Garmin Navis für rund 60 Euro zugekauft werden.

Sprachansagen sind für Motorradfahrer wichtiger, weil das Display wegen des Lichteinfalls nicht immer optimal ablesbar ist. Zudem erfordert das Motorradfahren extrem hohe Aufmerksamkeit. Ein Blick aufs Display ist Luxus und meist nur bei langsamen Ortsdurchfahrten möglich. Darum sollte man ein Bluetooth-Headset verwenden. Alle Navis im Test, bis auf Becker Z100 Crocodile, verfügen über Bluetooth zur Übertragung von Sprachansagen und teilweise sogar zur Kommunikation mit dem Handy. TomTom legt dem Rider gleich ein Headset von Cardo bei.

Im Zubehörhandel findet man auch Helme, die für Bluetooth-Systeme vorbereitet sind. Von Schuberth gibt es das Rider Communication System, bei Nolan das n-com und bei Caberg das just speak jeweils ohne Helm. Bluetooth Sets, die man am und im Helm befestigen kann, gibt es von Interphone, Cardo und Midland.

Bedienung mit Handschuhen

Auf dem Motorrad ist es zugig und gefährlich, weswegen der Biker gerne Handschuhe trägt. Allerdings hindern die bei den Eingaben am Navi, oder ? Nicht bei den Geräten im Navi-Test. Bei ihnen sind die Bedienoberfläche so angepasst, dass alle Buttons und Schaltflächen besonders groß sind. bei Garmin sorgt die Aufteilung der Tastatur in Fünfergruppen dafür, dass man sogar das Ziel mit dem Handschuhfinger eingeben kann. Praktisch!

Bequeme Routenplanung am PC

Für eine aufwendige Routenplanung ist die Eingabe per Handschuh natürlich trotzdem nichts. Auch hier bietet Garmin die beste Lösung. Mit der Software MapSource plant man seine Route in aller Ruhe am PC und lädt sie dann auf das Navi. So etwas gibt es bei der Konkurrenz nicht.

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