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Motorrad Navi Test 2011

Cloud-Computing ist das alles beherrschende Technikthema des noch jungen Jahres 2011. Doch auch außerhalb der Wolke gibt es interessante sowie nützliche neue Technik zu bestaunen. Und das gerade auch für den zielsuchenden Motorradfahrer.

Cloud-Computing bedeutet das Arbeiten am PC, dessen Software wie auch Nutzerdaten nicht mehr auf internen Festplatten sondern auf weit entfernten Servern online im Internet, in speziellen Datenwolken abgespeichert sind. Das ist der neue Hoffnungsträger einer weltweit mit Marktsättigung und Überangeboten hadernden Computerindustrie. Doch gleichwohl derzeit sowohl Firmen wie auch Privatpersonen berechtigte Zweifel an der Sicherheit ihrer Daten irgendwo in den vermeintlich geschützten und gut bewachten Datenwolken des Internets haben, wird dieser Idee, diesem Trend vermutlich die Zukunft gehören.

Eine Zukunft die auch den Inhalt GPS-Navigation nachhaltig beeinflussen wird. Denn bereits heute greifen Gratis-Navigationsgeräte führender Internetsuchmaschinen vor allem von Smartphones aus längst nicht mehr auf intern abgespeicherte Kartendaten zurück. nein, sie holen sich den für die aktuelle Umgebung sowie Aufgabenstellung des Handynutzers nötigen Kartenausschnitt aus eben jener imaginären Datenwolke und zwar online via Datentransfer und nur in der Portion, die wir gerade benötigen. Cloud-Computing hat in unser Leben bereits still und leise erste Wurzeln geschlagen. Noch filigran und oftmals wenig belastbar, aber mit dem Ausbau der Funktechnologie stetig wachsend. Dies umso mehr, als sich vor allem mit dem Datentransfer via UMTS und HSDPA oder GPRS im Handybereich derzeit noch richtig viel geld verdienen lässt. Doch keine Sorge, nicht alle Navigationsgeräte 2011 schweben völlig losgelöst über den Motorradköpfen.

Zurück zu Motorrad-Navigationsgeräten

Während es nach der letzten Einführung des Urban Riders verdächtig still wurde und von TomTom aktuell rein gar nichts neues zum Thema Motorrad-Navigation zu hören ist, hat Naviführer Garmin in den letzten Wochen sogar ein kleines Feuerwerk an Highlights gezündet. Mit dem Garmin zümo 210 CE wurde die Motorradsaison offiziell eröffnet.

Das brandneue Motorrad-Navigationssystem ist wie sein großer Bruder Garmin zumo 660 ein echter Handschmeichler mit schlankem Design, hellem entspiegeltem 3,5-Zoll-Display mit Touchscreen und Hintergrundbeleuchtung, wasserdichtem IPX7 Gehäuse, langer 7 Stunden Akkulaufzeit und einer Vielzahl an nützlichen Funktionen. Seine Komplettausstattung ergänzen Garmins legendäre "MapScource" Karten- und Routingsoftware sowie vorinstallierte Straßenkarten für 22 Länder Zentraleuropas mit unzähligen POIs. Hinzu kommen Motorradlenker- und Saugnapfhalterung, Bordnetz- und USB-Kabel sowie ein auswechselbarer Akku. Aufsitzen, einschalten und losfahren ist mit Garmins zümo 210 CE ab sofort möglich.

Groß ist beautiful
Sind Sie ein Schönwetterfahrer und lieben alles ein bisschen größer? Dann schauen Sie sich doch einmal Garmin neues nüvi 2460LT an, einen 5-Zoll Bildschirm mit Extra 12,7 cm Widescreen Display. Volle Bluetooth Funktionalität, eine lebenslange Verkehrsfunklizenz, fotorealistische Darstellung von Kreuzungen sowie die erweiterte Routenberechnung machen die Navigation durch Stadt und Land mit dem Garmin nüvi 2460LT einfacher denn je. Garmins hilfreicher Fahrspurassistent ist natürlich ebenso an Bord wie die Diebstahlsicherung Garmin Lock und der City Navigator NT mit satten 45 Ländern Europas, der mit optimalen Lifetime Kartenupdates ein Leben lang aktuell gehalten werden kann. Nur eines verträgt das Navi nicht und das ist Regen. Garmin nüvi 2460LT gibt es inklusive Saugnapf-Halterung, USB- und Ladekabel und mehr für 249 Euro. Und für eine optimale Eigenbau-Lenkerhalterung können wir das RAM-Mount-System wärmstens empfehlen.
Da ist sie wieder die Naviwolke

Rechtzeitig präsentiert Medion zur Motorradsaison seine neune CrossRoad-Navigationssysteme GoPal S3647 und S3747. Dank auswechselbarer Hochleistungsakkus und stoßfestem IPX7 Gehäuse können beide sowohl am Lenker, im Auto als auch zu Fuß genutzt werden und das wahrlich bei jedem Wetter. Der 3,5-Zoll Bildschirm mit transreflektiven Touchscreen sorgt für eine gute Ablesbarkeit, beim GoPal S3747 werkeln zusätzlich ein integrierter eKompass für die genaue Position auf der Straße sowie ein barometischer Höhenmesser. Das Medion GoPal S3647 ist mit regionalen Straßenkarten ausgestattet, das Medion GoPal S3747 mit dem kompletten Kartenmaterial für Westeuropa. Zudem gibt es vorinstallierte topografische Karten Deutschlands sowie Gutscheine für hoch detaillierte 1:25000 Karten. Der spezielle Motorrad-Modus des GoPal S3747 besitzt gut 100 vorinstallierte Motorradrouten und unzählige POIs, zudem Text-to-Speech, Geschwindigkeitsratgeber, Alternativrouten und den sinnvollen Fahrspurassistenten. Die neuen CrossRoad-Navigationssysteme Medion GoPal S3647 und Medion GoPal S3747 sind für 279 Euro bzw. 329 Euro erhältlich.

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