Navi Test Testberichte über mobile Navigationsgeräte

Wichtige Punkte beim Kauf von Motorrad-Navis beachten

Mobile Navigationsgeräte gibt es schon unter 100 Euro. Motorrad-Navigationsgeräte sind dagegen auf Grund ihres speziellen Einsatzes extrem teuer. In einem Motorrad Navi ist vor allem die Hardware ein wichtiger Punkt.

Wettertauglich. Motorrad-Navigationsgeräte sollten mindestens nach IPX7 (International Protection) Standard ausgerüstet sein. Der im Code nach den zwei Buchstaben folgende X7 bedeutet das dieses Navi ein zeitweiliges Untertauchen im Wasser standhält. 30 Minuten im 1 Meter tiefen Wasser und das mobile Navi ist danach immer noch betriebsbereit. Für den Motorradeinsatz sollten daher keine Navis mit IPX4, die gegen Spritzwasser geschützt sind, eingesetzt werden.

Tracking Funktion: Eine Aufzeichnung seiner Motorrad-Strecke ist für viele Biker ein muss. Daher beim Kauf auf eine Trackingfunktion achten. Die gefahrene Routen lassen sich auch am eigenen Computer verwalten und an andere Biker im Portal zur Verfügung stellen.

Dockingstation am Motorrad: Ein mobiles Navi ist am Motorrad extremen Geschwindigkeiten und Witterungseinflüssen ausgesetzt. Unverzichtbar ist daher eine stabile Verschraubung am Motorrad. Bewährt hat sich ein Kugelkopfgelenksystem von RAM Mount. Zusätzlich sollte der Anschluss an das elektronische Netz vom Motorrad fest in die Dockingstation integriert sein.