Mobiles Navi für Radfahrer
Trotz umfassender Ausstattung und ideenreicher Software: Die Karten bleiben der Schwachpunkt.Wer als Radfahrer mit einem mobilen Navigationssystem unterwegs ist, der steht alsbald an einer der vielen Treppen und muss umkehren- oder das Fahrrad schultern und die oft steilen und in großer Zahl vorhandenen Stufen heraus- oder hinunterächzen. Angesichts dieser leiterartigen Stiegen vergeht selbst erfahrenen Mountainbike-Recken die gute Laune. Das Problem liegt ähnlich wie beim Fußgängermodus-die Karten sind immer noch nicht vollständig nutzerspezifisch überarbeitet. Es bedarf noch sehr vieler Korrekturstadien, bis eine im Ganzen zufriedenstellende Qualität erreicht sein wird. Auch für die nebenan beschriebenen Per-Pedes-Kollegen. Zur Ehrenrettung der meisten Outdoor-Navigationssysteme sei gesagt, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten inzwischen akzeptabel schnell und richtig führen, gut an die Ansprüche von Witterung und anderen unsanften äußeren Einflüssen wie Stößen und Fallenlassen angepasste und zum Teil sogar universell zu Wasser und zu Lande einsetzbar sind. Auch an Zubehör für alle Einsatzzwecke herrscht kein Mangel- nur eben an Karten.
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