Welches mobile Navi passt zu Ihnen?
Ablenkung verboten
In seiner Straßenverkehrsordnung verlangt der Gesetzgeber von uns als Autofahrer die allerhöchste Aufmerksamkeit. Ein mobiles Navi, das den Fahrer durch einen kleinen, vielleicht noch mit Infos überfrachteten Bildschirm und verwirrende ansagen ablenkt, ist also schon mal grundsätzlich ungeeignet. Ein Fußgänger, der mit einem solchen mobilen Navi unterwegs ist, kann stehenbleiben und genauer hinsehen. Ein Autofahrer hingegen wird unsicher, dadurch abgelenkt und verpasst im einfachsten Fall eine Abbiegung, oder das Abbremsen des Vordermanns. Mobile Navigationsgeräte, die nicht im Auto genutzt werden, sollten handlich sein, der User muss ihre Infos nicht sofort erfassen können. Im Auto sind diese Systeme oft nicht zu gebrauchen, es sei denn, sie schaffen die sichere Zielführung mit Pfeildarstellung und Sprache. Daran sollten auch Radfahrer denken, die oft recht schnell unterwegs sind.Den eigenen Anspruch kennen
Der große Rest der Eigenschaften eines mobilen Navis sollte sich daran richten, wie und wo Sie es hauptsächlich einsetzen. Familien haben andere Ansprüche als Geschäftsreisende. Urlauber haben Zeit, Pendler nicht. Bei Fußgängern soll das Navi in die Jackentasche passen. Berufskraftfahrer legen eher Wert auf eine Rückfahrkamera. Die Fragen, die Sie bei der Wahl Ihres Navi-Systems beantworten sollten, betreffen Zieleingabe, das Kartenmaterial, die dynamische Navigation durch zuverlässige Verkehrinfos, die Unterhaltung und die Telekommunikation.
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