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Navi Test mobiler Geräte bis 250 Euro

Mobile Navis mausern sich zu flexiblen Weggefährten, die clever routen, in Echtzeit Zusatzinfos zur Verkehrslage abrufen und dazu noch den aktuellen Wetterbericht liefern. Wie sich die Funktionen in der Praxis bewähren und worauf Sie achten sollten, klärt der Vergleichstest.

Konkurrenz belebt das Geschäft: Die Hersteller von Navigationsgeräten geraten unter Druck, da Handys und Smartphones wie das Iphone immer besser navigieren. Deshalb müssen aktuelle Navis viel mehr bieten als nur den schnellsten Weg von A nach B zu berechnen. Das Beste daran: Trotz der steigenden Funktionsvielfalt werden die Geräte günstiger. Das zeigt unser Vergleichstest, in dem wir Navigationsgeräte bis 250 Euro unter die Lupe genommen haben.

Im Trend: Echtzeitdienste und historische Kartendaten
Die einen Navi-Hersteller setzen auf dreidimensionale Anzeigen von Gebäuden. Die anderen auf Zusatzinformationen, die das Navigieren genauer machen. Dazu sind in den Geräten historische Kartendaten hinterlegt. Diese beruhen auf den Erfahrungen der Hersteller selbst und schließen gleichzeitig auch Infos ein, die von den Navi-Nutzern stammen. Der Vorteil: Beim Berechnen der Route berücksichtigt das Navi auch noch den Wochentag und die Uhrzeit. Im Idealfall vermeidet es so von vornherein stauanfällige Streckenabschnitte. In der Top 10 haben dieses Talent beispielsweise die Geräte Becker Traffic Assist Z203 und die Tomtom-Modelle One IQ Routes Edition Europa Traffic sowie XL Live.

Tomtom geht mit dem XL Live noch einen Schritt weiter: Das Navi verbindet sich per Mobilfunk mit den Live Services des Hersteller und ruft in Echtzeit Daten zur Verkehrslage ab. Außerdem liefert es auf Wunsch noch Infos zur Wetterlage oder zu Sonderzielen, die man per Google findet. Auch aktuelle Benzinpreise lassen sich so erfragen. Manko: Die Dienste sind zwar in den ersten drei Monaten nach dem Kauf kostenfrei, danach fallen allerdings monatlich 9,95 Euro im Abo an.

Aktualität des Navi-Kartenmaterials
Bei aller Begeisterung, mit der uns die Navi-Hersteller die Zusatzdienste schmackhaft machen wollen, bleibt die Aktualität des aufgespielten Kartenmaterials ein zentrales Thema bei Navis. Denn nichts ist ärgerlicher als ein neues Gerät, das die alten Routingfehler macht. In diesem Punkt haben Navis mit Navteq-Karten derzeit die Nase vor den Weggefährten, die auf Tele Atlas vertrauen. Denn bei letzteren fielen uns in letzter Zeit immer wieder kleinere Mängel auf, die auch nach einem Update auf die aktuellste Kartenversion bestehen blieben. Die Hersteller verweisen hier gerne darauf, dass sich die Ungenauigkeiten an den Geräten selbst korrigieren lassen. Wir sind jedoch der Ansicht, dass die Pflege der Karten in erster Linie Aufgabe der Anbieter bleibt.

 

 

 

 


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