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Navigationsgeräte - Kaufberatung

Wer sich ein neues Auto kauft, denkt häufig auch über die Anschaffung eines Navigationsgeräts nach. Auch wenn einige Autofirmen noch immer eingebaute Navigationsgeräte anbieten, haben sich mobile Lösungen längst bewährt. Mit ihnen genießen die Nutzer uneingeschränkte Mobilität. Sie können das Gerät im Leihwagen nutzen und das Kartenmaterial online aktualisieren. Nicht nur Autos, sondern auch Navigationsgeräte sind für viele Menschen der Schlüssel zur persönlichen Freiheit. Wer auf dem Weg zu einem Geschäftstermin gut in der Zeit liegt und ein modernes Navigationsgerät zur Hand hat, kann im Nu einen Point of Interest in der Nähe identifizieren, ihn auf dem kürzesten Weg ansteuern und so den Geschäftstrip in einen Ausflug mit Mehrwert verwandeln. Doch welches Navigationsgerät ist denn wirklich gut und wie viel Geld muss der Kunde investierten?

Das ideale Navigationsgerät bietet aktuelles Kartenmaterial, stellt den Fahrer bei der Bedienung nicht vor Rätsel und liefert die Fahranweisungen klar, präzise und laut genug

Das sollten Sie beim Kauf von Navigationsgeräten beachten:

Welchen Gerätetyp möchten Sie?

Portables Kompaktgerät Bluetooth fähiges Navi zum Navigieren mit Handy oder Pocket-PC
Fest eingebautes Gerät wie ein Radio-Navigationsgerät
Komfortables Bildschirm-System

Welche technische Ausstattung wünschen Sie?

TMC – Voraussetzung für automatische Stauumfahrung, sinnvoll für Vielfahrer. Noch zuverlässiger ist TMC pro. Alternativen sind Handy basierte Dienste wie „TomTom plus“.
Bluetooth-Freisprecher - Wenn Sie ein Bluetooth-Handy und noch keine Freisprecheinrichtung im Auto haben, nehmen Sie diese Funktion gleich mit.

Kartenmaterial

Beim Kauf von Navigationsgeräten sollte man neben der Sprachausgabe und der Rechengeschwindigkeit des Systems vor allem darauf achten, dass das mitgelieferte Kartenmaterial aktuell ist. Auch der Umfang ist entscheidend billige Navis bieten meistens nur Deutschland-Karten, bessere Navigationsgeräte packen gleich den digitalen Europa-Karte dazu.

Auf den Umfang achten! Nur Deutschland, Österreich und die Schweiz
(„D-A-CH“) oder ganz (West-)Europa? für Ost-Europa genau auf enthaltene Länder achten! Ist das mitgelieferte Kartenmaterial älter als ein Jahr, steht ein Update kurz bevor. Achten Sie deshalb auf eine möglichst aktuelle Karten-Software bzw. darauf, dass Sie zumindest das nächste Update gratis bekommen.

Speicher

Muss groß genug sein für regelmäßig benötigte Länderkarten. Bei Bedarf auch für Musik und Fotos. Ggf.. passende Speicherkarte gleich mit kaufen.
Text-zu Sprache, POI-Suche und Reiseführer – Machen das Navigieren komfortabler.
Erste Hilfe, Tempo- und Blitzer- Warnung – Sinnvolle Zusatzfunktionen.

Multimedia-Funktionen

Nützlich sind gespeicherte POIs (Points of Interest), also Sehenswürdigkeiten oder wichtige Orte wie Tankstellen an der Reiseroute. Einige Geräte bieten neben der Navigation Zusatzfunktionen wie MP3-Player oder Freisprecheinrichtung. Etwas fummelig ist die Installation mobiler Navigationshilfen.
MP3-Player – Auf abspielbare Dateiformate und Art der Musikübertragung achten!
(Klinkerbuchse, FM-Transmitter oder Bluetooth).
Diaschau und Videofunktion – Achten Sie auf die unterstützten Formate!
TV-Empfang und Kamera-Funktion – Nur für wenige Geräte verfügbar.

Welche Bedienungsausstattung möchten sie?

Bildschirmgröße – 8,9 cm (3,5-Zoll) oder 10 cm (4-Zoll) – größer ist besser aber auch teurer.

Display

Sollte entspiegelt sein. Auf automatische Tag/Nacht-Umschaltung achten.
Fernbedienung – Sinnvoll bei großem Abstand zum Installationsort (z. B. Wohnmobil).
Sprachansagen und Kartenanzeige – Im Demo-Modus testen.

Zieleingabe und Menüsteuerung

Gerade bei Routenänderung während der Fahrt ist eine unkomplizierte Handhabung wichtig. Sind die Bedienelemente groß genug und leicht erreichbar?

Navigation

Achtet das Navigationsgerät auf Spuren, Kreuzungen, Abzweigungen? Wie gut funktioniert die Zielführung in Tunnels? Die Hersteller arbeiten auch verstärkt an Systemen, die heikle Navigationsaufgaben wie die Wahl der richtigen Abbiegespur oder das Lotsen durch Tunnels erleichtern sollen. Allerdings besitzt nur der Falk N80 einen echten Bewegungssensor, der selbst im Tunnel ohne GPS-Empfang noch ein Abbiegemanöver erkennt. Andere Geräte arbeiten da mit einer simpleren Interpolation der Strecke, die bis zu einer gewissen Tunnellänge aber ebenfalls erstaunlich gut funktioniert. Fährt man mit den Navis aus dem Tunnel wieder ins freie, geht es übrigens ganz flott: Nach einer Sekunde haben die meisten Modelle den GPS-Kontakt wieder aufgebaut
Wie schnell reagiert das Gerät, wenn Sie absichtlich falsch fahren?

Zum Einbau

Befestigung ! Saugnapf, Klebeplatte oder optionalen Montage-Lösungen
Festmontage, Komfort-Halterung). Es gibt dabei Pakete mit inklusive Befestigungsmaterial.

Akku

Sollte mehrere Stunden unabhängigen Einsatz ermöglichen. Wie wird aufgeladen, per Ladekabel über Zigarettenanzünder oder Steckernetzteil (nicht immer mitgeliefert)?

TMC / TMC-pro

Benötigen eine Wurfantenne oder ein als Antenne genutztes Ladekabel.
(Bei einigen Geräten ist die TMC-Antenne in die Komfort-Halterung integriert).
GPS-Empfang – Bei metallbedampften Frontscheiben benötigen Sie eventuell eine externe Antenne.

Live Dienst

Der Live Dienst wird alle paar Minuten durch das Analysieren von Handydaten auf die mit Live-Dienst ausgestatteten Navigationsgeräte übermittelt.

GPS-Antenne

(außen am Fahrzeug oder unter der Heckscheibe).