Mio Moov 580 Navi Test

Das neue Mio Moov 580 ist nicht nur ein mobiles Navigationssystem, sondern lässt sich auch als Freisprecheinrichtung nutzen. Doch so nett dieses Extra im Alltag sein kann, kaufentscheidend dürfte das Display sein. Denn es misst 4,7 Zoll in der Diagonalen und ist damit größer als bei den meisten Korkurrenten.

Das Display entscheidet darüber, ob Sie das Mio Moov 580 lieben oder hassen, ob Sie einen Kauf in Erwägung ziehen oder achtlos vorüber gehen. Denn das Display ist es, was das neue Mio-Modell von den meisten Konkurrenten unterscheidet. Dort nämlich misst ein Widescreen-Display im Regelfall 4,3 Zoll in der Diagonalen, beim Mio Moov 580 sind es hingegen 4,7 Zoll. Somit ist es rund einen Zentimeter größer, was Folgen hat. Die Auflösung ist mit 480 mal 272 Bildpunkten identisch mit den kleinen Widescreen-Varianten. Logischerweise zeigt das Mio Moov 580 die gleichen Informationen, nur etwas größer. Wer also beispielsweise mit einem Moov 370 nicht zufrieden ist, weil dort die gesamte Darstellung nach eigenen Empfinden zu klein ist, der findet jetzt die Alternative mit größerer Darstellung im Mio-Angebot. Wer sich hingegen an einem herkömmlichen Widescreen-Display mit 4,3 Zoll-Diagonale nie störte und ein möglichst kompaktes und leichtes Navi kaufen möchte, der wird um das Mio Moov 580 einen Bogen machen. Denn natürlich passt das größere Display nur in eine größeres Gehäuse. Es misst 13,9 mal 8,4 mal 1,8 Zentimeter und wiegt 195 Gramm. Das ist mit Blick auf das größere Display noch immer kompakt und leicht im direkten Vergleich aber größer und schwerer.

Wer aber profitiert vom größeren Display? zunächst einmal alle Autofahrer, bei denen die Windschutzscheibe recht weit vom Fahrer entfernt ist. Das ist in LKWs ebenso der Fall wie in Vans und Wohnmobilen. Aber auch die eigenen Augen können ein Argument für die Anschaffung des Mio Moov 580 sein.

Das Gehäuse selbst besteht aus einem Mix aus schwarzem Kunststoff und Silbermetallic. Bei seitlicher Sonnenstrahlung kommt es daher zu Blendeffekten. Rund um das Gehäuse findet sich lediglich ein Ein/Ausschalter. Darüber hinaus ist das Display, das einzige Bedienelement, auf dem sämtliche Eingaben mittels Touchsreen-Technologie erfolgen. Im Innern stecken ein 400-MHz-Prozessor von Samsung, ein Sirf-III-Empfänger mit Instant-Fix-Funktion und ein Lithium-Ionen-Akku.