Mio Moov 510 Navi Test

Jemand der ein mobiles Navigationssystem nur für die Navigation sucht und keines mit vielen Extras, den bietet Mio das Moov 510 an. Und das zu einen Preis von unter 200 Euro. Zudem beschränkt sich die Kartenabdeckung auf Westeuropa. Doch auch das dürfte vielen Autofahrern ausreichen. Das wohl für viele Käufer entscheidende Argument ist der Preis.

Das wesentliche Argument, sich für die 500er Serie von Mio zu interessieren, ist zweifellos das Display. Es unterschiedet auch das Mio Moov 510 deutlich von den meisten Konkurrenten. Dort nämlich misst ein Widescreen-Display im Regelfall 4,3-Zoll in der Diagioalen, beim Moov 510 sind es hingegen 4,7-Zoll. Somit ist es rund einen Zentimeter größer, was Folgen hat. Die Auflösung ist mit 480 mal 272 Bildpunkten identisch mit den kleinen Widescreen-Varianten. Logischerweise zeigt also das Mio Moov 510 die gleichen Informationen- nur etwas größer.

Wer also mit einem Moov 310 nicht zufrieden ist, weil dort die gesamte Darstellung nach eigenem Empfinden zu klein ist, der findet jetzt eine Alternative mit größerer Darstellung im Mio-Angebot.

Wer sich hingegen an einem herkömmlichen Widescreen-Display mit 4,3-Zoll-Diagonale nie störte und ein möglichst kompaktes und leichtes Navi kaufen möchte, der wird um das Moov 510 einen Bogen machen. Denn natürlich passt das größere Display nur in ein größeres Gehäuse. Es misst 13,9 mal 8,4 mal 1,8 Zentimeter und wiegt 195 Gramm. Das ist mit Blick auf das größere Display noch immer kompakt und leicht, im direkten Vergleich aber größer und schwerer. Wer aber zieht den größeren Nutzen vom Display? Zunächst einmal alle Autofahrer, bei denen die Windschutzscheibe recht weit vom Fahrer entfernt ist. Aber auch die eigenen Augen können ein Argunment für die Anschaffung des Moov 510 sein.

Das Gehäuse selbst besteht aus einem Mix aus schwarzem Kunststoff und Silbermetallic. Rund um das gehäuse findet sich lediglich ein Ein/Auschalter. Darüber hinaus ist das Display das einzige Bedienelement, auf dem sämtliche Eingaben mittels Touchsreen erfolgen.

Im Innern stecken ein 400 MHz-Prozessor von Samsung und ein Sirf III-Empfänger mit Instant Fix-Funktion. Diese bewährt sich wie bei anderen aktuellen Navis insbesondere bei Schnellstarts. War das Mio Moov 510 nämlich ausgesschaltet, reichen wenige Sekunden, um den aktuellen Standort zu ermitteln. Während ältere Modelle ohne diese Technologie dann während der Fahrt oft minutenlang keine Position ermitteln können, weiß das neu Mio-Modell sehr schnell, wo es sich befindet, und kann entsprechend zügig Fahranweisungen geben.