Medion GoPal P 5235 Eu+ Test
Mit dem
Medion GoPal P5232 Eu+ bringt nun auch Medion ein Navigationssystem mit
extra-großem Display auf dem Navi-Markt. Es misst 5,0 statt der sonst üblichen 4,3 Zoll in der Diagonalen.
Beim Medion GoPal 5235 Eu ist alles eine Nummer größer. Durch das auf 5,0 Zoll vergrößerte Display betragen die Abmessungen 141 mal 92 mal 19 Millimeter.
Während eines der Modelle mit 4,3 Zoll-Display rund 170 Gramm auf die Waage bringt, wiegt das P5235 258 Gramm. Das Medion GoPal P5235 ist gegenüber den anderen Medion Modellen nur größer im Display und verbraucht dadurch auch etwas mehr Strom. Wer das Navi also nicht nur im Fahrzeug, sondern gelegentlich auch als Fußgänger nutzen will, der sollte sich über das P5235 keine weiteren Gedanken machen und zu einem der vielen Modelle von Medion mit dem kleineren Bildschirm greifen.
Konzipiert ist das P5235 hingegen für alle Käufer, die sich schon immer ein größeres Display gewünscht haben. Dafür gibt es verschiedene Gründe. In LKWs, aber auch Wohnmobilen oder Vans rücken herkömmliche Navis recht weit zum Fahrer weg. Entsprechend klein ist die Darstellung zu sehen. Viele Autofahrer monieren das und das Medion GoPal P5235 beseitigt diesen Mangel. Denn die Darstellung auf dem 5-Zoll-Display dieses Modells erfolgt mit den üblichen 480 mal 272 Bildpunkten. Da aber das Display im Vergleich zur 4,3-Zoll Variante rund 18 Millimeter größer ist, sind die
Karte, die Symbole, die virtuellen Tasten und sämtliche Schaltflächen und Informationstexte größer dargestellt. Doch freut das nicht nur Fahrer größerer Fahrzeuge weit entfernter Windschutzscheibe. Auch mancher Autofahrer mit entsprechend schlechter Nahsicht profitiert davon.Obgleich also 258 Gramm schwer, wippt das neue GoPal-Modell nicht unangenehm vor dem Fahrer. Dafür sorgt die kurze und in sich
sehr stabile Halterung, Sie besteht aus zwei mehreren Kunststoffteilen. Zwei Schraubgelenke sorgen dafür, das sich das eingesetzt Navi recht frei ausrichten lässt. Das Navi selbst wird in die Befestigung eingesetzt und über ein Kunststoffteil an der Oberseite fixiert. Diese lässt sich mittels Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigen. Das Stromkabel muss direkt ans Navi angeschlossen werden. Da das Kabel durch eine Aussparung an der Unterseite der Befestigung geführt werden muss, erschwert es die Entnahme aus der Halterung, da zunächst das Kabel nachrutschen muss. Ein zweites Kabel gibt es übrigens nicht. Eine externe TMC-Antenne lässt sich zwar anschließen, ist aber auf vielen Fahrten gar nicht notwendig. Denn das Medion P5235 verfügt über eine interne Antenne.
Das Innenleben hat aber nicht nur einen
TMC-Empfänger zu bieten. Auch ein sehr schneller Prozessor sitzt darin. Es handelt sich um den Titan von Sirf, dessen
Taktfrequenz bei
600 MHz liegt. Das bedeutet eine deutliche beschleunigung gegenüber den meisten Konkurrenten und ermöglicht flotte Routenberechnungen und eine flüssig animierte Kartendarstellung während der Fahrt. Als
Empfänger für die GPS-Signale kommt der
Sirf III zum Einsatz der dank "Hotfix"-Technologie auch nach längeren Pausen sehr schnell die aktuellen Standort ermittelt.
Der interne
Speicher umfasst
2 GB für 43 europäische Länder. Eine Routenberechnung über die Grenzen hinaus ist ohne Probleme möglich. Selbst längere Strecken errechnete das Navi in weniger als 13 Sekunden. Die errechneten Routen waren im Navi Test stets sinnvoll. Beim Abweichen der errechneten Route erfolgte eine sehr schnelle Neuberechnung. Nutzen läss sich der interne Speicher auch für Bilder oder MP3-Dateien. Und in diesem Zusammenhang ergibt dann der
integrierte FM-Transmitter Sinn. Er überträgt die Audio-Ausgaben auf Wunsch an das Autoradio. Wie auch bei anderen Navis mit einer Ausstattung ist das Auffinden einer über eine längere Strecke freien UKW-Frequenz jedoch Glückssache und die Tonqualität aufgrund der schwachen Sendeleistung eher bescheiden.