Medion P5235 Navi-Test
Das Navigationsmenü zeigt in der obersten Zeiel die zuletzt ausgewählten Ziele. So reicht ein Antippen, um diese Adresse erneut als Ziel zu definieren. Alternativ lässt sich an dieser Stelle ein neues Ziel eingeben, ein Sonderziel auswählen oder ein gespeicherter Favorit als Ziel bestimmen. Wie manch anderer Hersteller auch, blendet auch Medion für die Eingabe einer Adresse eine Tabelle ein. Hier lässt sich wahlweise die Kombination Ort/Straße oder eine Postleitzahl eingeben. Die zuletzt eingegebene Adresse dient als Vorgabe, so dass Sie schnell eine andere Adresse in der gleichen Stadt suchen können. Die Eingabe des Landes und des Ortes können Sie sich in diesem Fall nämlich sparen. Je mehr Details Sie eingeben, umso konkreter kann Sie anschließend das Navi navigieren. Mit der Schaltfläche "Ort" steht dem User eine virtuelle Tastatur bereit. Darüber befindet sich wiederum eine Zeile mit Schaltflächen. Hier zeigt das Medion P5235 mögliche Ziele, die den bisherigen Eingaben entsprechen, zur Schnellauswahl an.
Neben der Eingabe von Land, Ort, Straße und Hausnummer gibt es noch weitere Möglichkeiten ein Ziel zu definieren. Dazu gehört beispielsweise auch die Eingabe von Koordinaten. Das Widescreen-Display lässt sich während der Navigation sehr sinnvoll nutzen. Denn hier haben Sie die Auswahl zwischen nicht weniger als fünf verschiedenen Darstellungsmodi. Stellen Sie die Kartenansicht "Nur Karte" ein, zeigt das Medion P5235 zwar vom rechten bis zum linken Bildschirmrand einen aktuellen Kartenausschnitt, wobei Sie zudem nioh die Wahl zwischen einer zwei- und einer dreidimensionalen Ansicht haben. Im "Splittscreen"-Modus teilt sich der Bildschirm. Rechts stehen zwei Drittel für die Kartendarstellung zur Verfügung. Das Drittel an der linken Seite zeigt einen Pfeil für die nächste Fahranweisung. Diese Aufteilung des Bildschirms ist eine feine Sache und sorgt für eine sinnvolle Nutzung des Widescreen.
Eine weitere Möglichkeit ist der komplette Verzicht auf die Kartendarstellung. Dann ist das gesamte Display von Richtungspfeil und den Informationszeilen geprägt. Wirklich Sinn ergibt es wohl nur für Autofahrer, die sich möglichst wenig von einer Karte ablenken lassen wollen. Weit interessanter erscheinen uns da die beiden anderen Möglichkeiten, die jeweils einen Wechsel der Bildschirmdarstellung bei der Annäherung an eine Kreuzung beziehungsweise eine Ausfahrt oder einen Kreisverkehr auslösen. Sie können sich während der Farht die Karte anzeigen lassen, und bei Annäherung wechselt das Navi in den Pfeilmodus.
Fazit: Das Medion GoPal P535 EU+ ist ein interessantes mobiles Navi für alle Fahrer, die sich ein größeres Display wünschen. Die Darstellung ist entsprechend groß und die Schaltfläche sind auch ohne Zeigestift gut zu bedienen. Die Ausstattung lässt allenfalls eine Freisprecheinrichtung vermissen. Davon abgesehen glänzt das Medion-Navi mit umfassenden Kartenmaterial, einer optimalen Widescreen-Nutzung und vollständig integrierter TMC-Technologie.
