Magellan Triton 300 Navi Test
Leicht zu bedienen
Ähnlich wie der große Bruder Triton 2000 wird auch das Triton 300 über das Steuerkreuz ode eine der fünf Tasten auf der Oberseite bedient. An das etwas hakelige Steuerkreuz muss man sich erst gewöhnen, es ist nicht sehr groß, da drückt man schnell mal daneben. Wie bei allen Navis im Test klappt auch hier die Bedienung im Stand am besten. Die einfache Menüstruktur ist schnell verinnerlicht, der Touchscreen bleibt dem Topmodell Triton 2000 vorenthalten. Das Display des Magellan 300 glänzt mit einer wirklich guten Auflösung und nett gestaltenten Symbolen.Unterwegs kann man sich per Knopfdruck die aktuellen Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Kurs oder gefahrene Kilometer anzeigen lassen. Ein Höhenprofil fehlt, dabei würde es insbesondere bei bergigen Strecken interessante Zusatzinformationen bieten.Keine aktive Zielführung
Um das Magellan Triton 300 auf dem Fahrrad verwenden zu können, muss ma es auf dem optionalen Fahrradhalter anbringen. Dieser ist als Zubehör erhältlich und kostet rund 40 Euro. Im Gegensatz zum Halter des Triton 2000 hielt dieser auch Stößen und Vibrationen stand , was man von einem Fahrradhalter aber auch erwarten darf. Über die "Go To" Option gelangt man zur Zieleingabe, allerdings lassen sich nur bestimmte Orte, Geocaches, heruntergeladene oder selbst erstellte Routen und Wegpunkte festlegen. Straßen oder Hausnummern kann der User leider nicht auswählen. Auch das Triton 300 beherrscht keine aktive Routenführung. Man muss sich entweder an fertigen Route orientieren, die man per USB auf das Navi geladen hat, oder klassisch an einem Pfeil, der in Luftlinie zum Ziel zeigt. Auf dem Fahrrad ist es aber deutlich leichter, sich an einer Route entlangzuhangeln. Um das Navi mit Kartenmaterial zu bestücken, bietet Magellan eine kostenlose Sofware namens Vantage Point zum Download an. Die Software ist sehr einfach zu bedienen. Karten lassen sich mit einem Klick auf das Gerät ziehen oder vom Gerät auf den Computer kopieren. Ein großes Manko des Triton 300 ist der geringe Speicherplatz. Mehr als eine Darstellung lässt sich kaum auf dem Navi unterbringen. Das reicht für Radtouren in der Umgebung, sobald man aber eine größere Strecke fahren will oder einen Ausflug in eine andere Region vorhat, müssen neue Karten her. Das ist erstens teuer und zweitens nervig.Hier lohnt es sich, das Triton 300 als Bundle mit ADAC TourGuide zu kaufen. Außer einer Detailkarte von ganz Deutschland hat der TouGuide auch diverse Radtouren mit an Bord. Da ist der Aufpreis von 70 Euro für das Paket verschmerzbar. Der Triton 300 eignet sich für Gelegenheitsradler, die nicht nur die Pedale treten, sondern auch noch anderen Outdoor Hobbys mit GPS Bedarf nachgehen. Wandern etwa oder Geocaching, Vielradler sind mit den beiden gestesten Navis von Garmin besser bedient.
Fahrrad Navigationssysteme im Test

