Magellan Triton 2000 Navi Test
Das Megallan Triton 2000 ist das teuerste und schwerste Navi in der Fahrradnavigation. 227 Gramm wiegt das Triton 2000 von Magellan. Damit bringt es mehr als doppelt so viel auf die Waage wie das Garmin Edge 705.
Auch preislich spielt das Topmodell der Triton-Serie ganz oben mit. Magellan hat dafür 599 Euro veranschlagt. Dafür bekommt man bereits ein günstiges Rennrad oder Mountainbike. Hat das Schwergewicht echten Fahrrad-Navi-Punch?
Touchscreen an Bord
Das Triton 200 ist das einzige Navi im Test mit Touchsreen. Diesen kann man wahlweise mit den Fingern oder mit einem im Gehäuse steckenden Stift bedienen. Während der Fahrt ist es jedoch fast unmöglich, den Touchpen herauszupulen. Glücklicherweise liegen dem Triton mehrere Ersatzstifte bei.
Die Bedienung per Hand klappt auf dem großen Display vor allem im Stand sehr gut. Während der Fahrt sollte man sich allerdings auf das Notwendige beschränken, um keinen Unfall zu verursachen.
Die Menüstruktur ist erfreulich übersichtlich. Über drei Buttons auf dem Startbildschirm gelangt man entweder zur Zieleingabe, zum Routenplaner oder zu den Einstellungen. Das Magellan Triton 2000 hat eine Digitalkamera mit 2 Megapixeln an Bord. Solch eine Knipse hat im Jahr 2009 zwar jedes 5 Euro Handy, doch mit der Magellan Kamera kann man selbst erstellte Wegpunkte oder Routen mit Bildern bereichern.
Wackliger Halter
Das Triton 2000 thront förmlich auf dem Fahrradlenker. Mit einer Länge von deutlich über 14 und einer Breite über 6 Zentimetern ist das Gehäuse in knalligen Orange schwer zu übersehen, nicht zuletzt auch wegen des etwas klobigen optionalen Fahrradhalters.
Dieser überzeugte uns unterwegs nicht so richtig. Bereits bei kleineren Schlaglöchern oder Bordsteinen klappte das Triton nach vorne herunter und musste neu justiert werden.
Auch die Routenführung mit dem Triton 2000 auf dem Fahrrad ist von Licht und Schatten geprägt. Der hervorragenden Bedienbarkeit stehen vereinzelte Schwächen bei der Navigation entgegen. So dreht sich die Karte nicht immer mit der Fahrtichtung. An Kreuzungen erteilte uns daher öfter ein Anflug von Orientierungslosigkeit. Muss ich jetzt links oder doch eher rechts?
Die Navigation gestaltete sich unkomfortaber als mit den Garmin-Navis, weil das
Magellan Triton 2000
keine Routen berechnet, sondern nur Richtungsanweisungen ausgibt. Gerade auf dem Fahrrad wünscht man sich eine zumindest ähnliche Navigation wie im Auto.Dafür hatte das große Triton stets zügige Satellitenempfang- zugegeben bei schönsten Wetter. Bei Regen kann es hingegen passieren, dass sich in dem einige Millimeter vertift liegenden Display eine kleine Pfütze bildet; die macht dem wasserdichten Triton zwar nichts aus, stört aber beim Bedienen. Leider lässt sich die Routenberechnung nicht für Fahrräder optimieren, es stehen lediglich drei editierbare Profile zur Auswahl: Wandern, Marine und Geocaching. Zur Routenplanung und Verwaltung kann man die kostenlose und im übrigen gut bedienbare Software Vantage Point downloaden. Alternativ lassen sich auch aus verschiedenen Internet-Portalen Routen herunterladen und auf das Navi kopieren.
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Magellan Triton 2000