Magellan RoadMate 1215 Navi Test
Auf einem 2 GB Speicher befindet sich das Kartenmaterial des RoadMate 1215, deren Steckplatz an der rechten Seite platziert ist. Am ganzen Gerät befinden sich 3 Bedienelemente. Der Ein und Ausschalter und das Display. Megallan 1215 arbeitet mit Toutchscreen Technologie. Für den Empfang der GPS Daten ist ein SiRF III Modul eingebaut. Im Test wurden genaue Positionen gemacht.
Das Gehäuse besteht wie bei wenigen Navi Geräten hier aus schwarzem Kunstsoff. Für die Befestigung an der Windschutzscheibe wird ein zweiteilige Kunststoffhalterung mitgeliefert. Ein im Lieferumfang befindliches Ladekabel wird am Mini USB Port angeschlossen.
Der Magellan RoadMate verfügt über eine Aktivhalterung, in der das Ladekabel sich einstecken lässt. Ein TMC Modul ist nicht eingebaut, was in dieser Preisklasse keinen verwundert. Eine Bluetooth Freispreicheinrichtung gibt es ebenso wenig wie Video oder MP3 Dateien abzuspielen.
Nach dem Einschalten befindet man sich im Navigation Hauptmenü. Dieses ist auf dem 3,5-Zoll großen Display sehr übersichtlich. Ein Pfeil verweist auf weitere Symbole. Es sind die Symbole Karte Anzeigen, Adresse eingeben, Sonderziele, Trip-Planer, Sonderzeile rund um die Ausfahrt und Benutzeroption vorhanden.
Durch die Eingabe einer Adresse verweist der Megallan RoadMate 1215 auf ein Untermenü. Es ermöglicht die Eingabe eines Städtenamens oder Postleitzahl. Eine Besonderheit ist die Suche nach einem Stadtzentrum. Sie finden es in der Nähe der aktuellen Position, in einer Stadt oder Adresse.
Zur Adresseingabe steht eine virtuelle Tastatur zur Verfügung. Mit Hilfe eines Stiftes kann die Eingabe erleichtert werden, denn die virtuellen Tasten sind sehr klein. Solche Stifte gehören nicht in den Lieferumfang dazu und lassen sich auch nicht am Gerät befestigen. Trifft die Eingabe nur noch auf wenige Stadt- und Straßennamen, blendet das Gerät eine Liste ein.
Die Routenberechnung klappt durchschnittlich, für 250 km in 21 Sekunden. Auf das Verlassen der berechneten Route wurde nur zögerlich reagiert. Recht klein ist auch der Pfeil für die nächste Fahranweisung auf der unteren linke Seite. Eine lohnende Veränderung gibt es aber im Magellan. Bei Erreichen einer Kreuzung teilt sich der Bildschirm, rechts eine kleine Karte und links große Pfeile für die nächste Fahranweisung.
Fazit: Navigation zum kleinen Preis. Leider fehlt ein TMC Modul, dafür ist umfangreiches Kartenmaterial inklusive. Das Gerät weist eine ausgereifte Zieleingabe, Routenberechnung und Navigation. Wer auf Extras einschließlich TMC verzichten kann, ist der Magellan RoadMate 1215 das richtige Gerät.

