TomTom für das iPhone
Die Menüs von TomToms iPhone App sind übersichtlich gestaltet und einfach gehalten, man findet sich schnell zurecht und tippt Adressen flink ein. Für viele Strecken berechnete sie die beste Route. Das liegt nicht nur an den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten, sondern vor allem an der Datenbank IQ Routes, die historische Fahrtenprofile anderer TomTom Nutzer statistisch auswertet. Dabei berücksichtigt sie Wochentag und die aktuelle Zeit, was sich vor allem im Feierabendverkehr bewährt und zu realistischen Prognosen der Ankunftszeit führt. Per mail kann man eine übersichtskarte und die Start- und Zielpunkte als Google- Maps oder TomTom-Link an andere schicken.
Die Karten sind sehr simpel dargestellt, bieten aber nützliche Zusatzinformationen wie Gebäudeumrisse und eine gut lesbare Infoleiste. Die Stimmnavigation tönte meist zur rechten Zeit, fiel aber mit häufigen Ansagen auf. So forderte der Fahrspurassistent schon unnötig früh zum Spurwechsel auf. Straßennamen werden sehr gut ausgesprochen. Gelegentlich nervte die TomTom-App etwas hartnäckig mit dem Klassiker "Bitte wenden".
Die ausgezeichneten Verkehrsinformationen und Staumeldungen des TomTom Dienstes HD Traffic bezahlt man in einem teurem Zusatzabo. über Map Share kann man Kartenfehler korrigieren und Aktualisierungen herunterladen, die kontinuierlich angeboten werden. Dennoch fehlte eine im Navi Test gesuchte Straße, die bereits seit mehreren Jahren existiert. Reisenden bietet TomTom eine umfangreiche Datenbank mit Sonderzielen, in der Adressen und Telefonnummern angegeben sind.
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