Garmin Mobile XT Handy Navi-Test
Garmin Mobile XT wird per PC auf eine Speicherkarte überspielt, abhängig vom Platz kann man einzelne Länder oder ganz Europa installieren. Einfach die Karte ins Handy legen, die automatisch startende Installation abwarten, schon kann es losgehen. Rund 100 Euro kostet der Spaß, die Karten von ganz Europa inklusive. Wollen Sie mit Ihren Handy nur in Deutschland, Schweiz oder Österreich reisen bietet Garmin eine Navigationskarte für 69 Euro an.
Die Software lehnt sich optisch stark an die von den nüvi-Navis von Gamrin gewohnet Oberfläche an, fällt aber hausgebackener aus. Da das Navi Handy Nokia N73 keinen Touchsreen besitzt, muss man sich hier mit dem Joystick durch die umfangreichen Einstellungen zappen, was aber ganz gut klappt. Etwas ungewohnt ist die Zieleingabe angelegt, bei der man erst umständlich ein Suchfenster öffnen muss. Allgemein entstehen hier und da mal ein paar Sekunden Pause, bis sich das System sortiert hat, aber im Großen und Ganzen ist die Handy Umsetzung durchaus gelungen.Routenberechnung könnte schneller sein
Eher langsam geht die Routenberechnung vonstatten, auch die akustische Qualität der kargen Sprachausgabe lässt zu wünschen übrig. Das Timing der Ansagen stimmt aber. Die Kartendarstellung passt sogar sehr gut auf das Handy-Display. Der sonst kritisierte Verzicht auf die Anzeige son Sonderzielsymbolen sorgt hier für mehr Übersicht, die karte überzeugt mit einwandfreier Grafik und angenehmer Perspektive im 3-D-Modus. Schon bei den grundsätzlichen Funkionen setzt sich das Garminprogramm also gut in Szene, aber Mobile XT kann noch mehr. So bietet Garmin diverse Download-Dienste von der POI-Suche bis hin zu Verkehrsinfos an, die im Navi-Test jedoch noch nicht funktionieren. Zudem versteht sich das System mit topografischen Karten, wodurch das Handy zum Outdoor Lotsen wird. Und die clevere Tacho-Ansicht macht auf dem Fahrrad eine gute Figur. Insgesamt eine brauchbare Navigationssoftware mit Outdoor-Potential, aber ohne echte Highlights.Handy Navi-Test
