Garmin Zumo Modelle im Navi Test
Auf diese Bedürfnisse von Motorrad-Fahrern hat Garmin seine Zumo-Baureihe ausgerichtet. Grundsätzlich lassen sich diese Geräte im PKW ebenso einsetzen wie im LKW. Allerdings benötigen Sie dazu eine Halterung, die es beim Zumo 400 sogar nur gegen Aufpreis gibt, ei den Modellen Zumo 500 deluxe und Zumo 550 gehören sie zum Lieferumfang. Bei allen drei Modellen gehört dazu jene Halterung, mit der sich das Navi an einem Motorrad befestigen lässt.
So macht Garmin gleich deutlich, welche Käuferschicht die eigentliche Zielgruppe für die Zumo-Modelle ist. Denn ihre spezifischen Stärken spielen die Geräte erst auf dem Motorrad aus. Zunächst einmal verfügen sie über alles, was für die Routenberechnung und Navigation von Nöten ist. Dazu zählt insbesondere ein integrierter GPS-Empfänger samt Antenne. Das Gehäuse ist jeweils identisch, mit Abmessungen von 12,2 mal 9,9 mal 4,1 Zentimetern ausgesprochen groß und mit 320 Gramm auch sehr schwer. Doch das hat seinen Grund. denn wie erwähnt sind die Zumo-Modelle primär nicht für die Nutzung im geschlossenen Fahrzeug gedacht, sondern für den Einsatz am Motorrad. Dafür verfügen sie über ein Kunststoffgehäuse, das keinen Schaden nimmt, wenn mal ein Spritzer Benzin dran kommt. Auch gegen Erschütterungen und Vibrationen ist es unempfindlich. Und vor allem ist es wasserdicht und erfüllt dabei den IPX7 Standard. Er verlangt, dass ein Navi das Untertauchen im Wasser bei zu einer Tiefe von einem Meter 30 Minuten lang übersteht.
Die Zumo Modelle erfüllen diese Vorgaben, so dass auch ein intensiver Regenguss der Technik nichts anhaben kann. Die Ausrichtung auf Motorradfahrer beschränkt sich nicht nur darauf dass das Navi wasserdicht ist. Links neben dem Bildschirm beispielsweise befinden sich vier große Tasten, die sich auch mit Handschuhen bedienen lassen. Die Platzierung ist nicht zufällig gewählt, denn so kann die linke Hand die Tasten bedienen, während die rechte Hand am Gas bleibt. Die Navigationssoftware unterstützt nicht nur die Navigation auf Straßen, sondern auch Offboard-Routen. Neben der fehlenden KfZ-Halterung beim Zumo 400 bestimmt vor allem das Kartenmaterial die Unterschiede zwischen den Modellen. Beim Zumo 400 sind die Karten für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Tschechien vorinstalliert, beim Zumo 500 deluxe nur diejenigen für Deutschland und Tschechien. Das Zumo 550 kann hingegen in ganz Europa den Weg weisen. Die beiden Modelle der 5er Reihe sind zudem auch mit Bluetooth ausgestattet. Somit lassen sich die Geräte auch als Freisprecheinrichtung für das Handy nutzen. Aber dafür hinaus ermöglicht der Bluetooth Chip noch mehr. Ist nämlich auch der Helm des Motorradfahrers mit Bluetooth ausgestattet, so lassen sich nicht nur Handy-Gespräche bei aufgesetzten Helm des Motorradfahrers mit Bluetooth ausgestattet, so lassen sich nur Handy-Gespräche bei aufgesetzem Helm realisieren. Die Fahranweisungen werden ebenfalls über diese Schnittstelle übermittelt. Garmin

