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Garmin zumo 660 Navi Test

Mit dem bislang einzigen Motorrad-Navi von Garmin dem zumo 550, hat das neue Garmin zumo 660 wenig gemeinsam. Auf den ersten Blick ähnelt das neue Navi eher den Geräten der Nüvi-Baureihe. Denn im Vergleich mit den weiterhin erhältlichen zumo 550 ist das 660er markant schlanker. Verschwunden sind auch die vier großen Tasten neben dem Display, mit denen eine Bedienung während der Fahrt möglich war. Beim Garmin zumo 660 erfolgt die Bedienung nun vollständig über das Display. Dieses aber ist um einiges größer geworden. Es misst nun 4,3 Zoll in der Diagonalen und verfügt über eine Widescreen- Auflösung von 480 mal 272 Bildpunkten. Das Gehäuse hat eine Größe von 13,5 mal 8,4 mal 2,3 Zentimeter und wiegt 270 Gramm. Damit ist das Garmin zumo 660 im Vergleich mit den Nüvi-Varianten etwas größer und schwerer. Doch das liegt unter anderem an der robusten und wasserdichten Bauweise. Dabei erfüllt es den IPX-7Standard.

Zwei Halterungen sind für das zumo 660 ab Auslieferung verfügbar. Eine davon ist zum Anschrauben an das Motorrad gedacht, die andere zum Befestigen an der Windschutzscheibe des Autos. Das Interesse dabei: Das zumo erkennt, in welcher Halterung es sich befindet, und passt den Modus automatisch an. Wird das Gerät in die Motorrad-Halterung eingesetzt, ändern sich unter anderem die Routenvorgaben. So errechnet das zumo dann eine möglichst kurze Strecke, ohne Autobahnen zu nutzen, während in der PKW-Halterung eine schnelle Strecke inklusive Autobahnen berechnet wird. übrigens hat es Garmin beim zumo 660 geschafft, den berüchtigten "Autobahn-Bug" zu beseitigen. Werden also Autobahnen bei der Berechnung ausgeschlossen, so erfolgt die Navigation dennoch über Bundesstraßen. So ist diese Funktion natürlich insbesondere für Motorradfahrer bestens zu gebrauchen. Schließlich genießen sie im Regelfall die schöneren Bundesstraßen und meiden Autobahnen.

Über die im Innern verwendeten Komponenten schweigt sich Garmin auch beim neuen zumo-Modell aus. Für den GPS-Empfang dürfte allerdings ein Sirf-III-Modul mit Hotfix-Technologie zuständig sein. Den aktuellen Standort ermittelte das Navi jedenfalls auch nach längerer Betriebspause innerhalb weniger Sekunden. Mit im zumo steckt auch ein Bluetooth-Modul. Mit seiner Hilfe lässt sich das Navi auch als Freisprecheinrichtung für das Handy nutzen. Vor allem freuen sich Motorradfahrer über die Bluetooth-Technik, um die Navigationsansagen im Helm auch hören zu können.

Garmin zumo 660 Navi Test: Kartenmaterial

Das mitgelieferte Kartenmaterial ist umfassend und hilft bei der Navigation in 40 europäischen Ländern. Darin enthalten sind auch die Informationen zu einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die das zumo von Garmin dann dreidimensional auf dem Bildschirm darstellt. Die elektronischen Karten sind im Flashspeicher des installiert. Zusätzliche Daten, wie Garmin Zumo 660Garmin zumo 660 geokodierte Fotos, ausgearbeitete Routen oder auch MP3-Musik, lassen sich auf einer Mini-SD-Card speichern. Der Zugang zum entsprechenden Steckplatz ist allerdings ungewöhnlich. Er befindet sich nämlich nicht an der Außenseite wie bei einem herkömmlichen Navi, da das Gehäuse sonst nicht mehr wasserdicht wäre. Stattdessen ist zunächst der Akkudeckel auf der Rückseite zu entfernen, anschließend der Akku selbst. Dann ist der Zugriff auf den innen liegenden Steckplatz frei. Ebenfalls innerhalb des Akkufachs befindet sich übrigens ein USB-Port. über ihn lässt sich das zumo mit einem PC verbinden. Am Rand des Gehäuses befinden sich unter einer Gummilasche der Anschluss für einen Kopfhörer und eine externe GPS-Antenne, die im Regelfall aber nicht benötigt wird.

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