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Garmin Zumo 220 Navi Test 2010

Das Garmin Zumo 220 bringt für rund 330 Euro eine abgespeckte Ausstattung und eine knapper ausgelegte Hardware mit. Technisch gesehen ist es baugleich mit dem Garmin Zumo 660, Mit einem reduziertem Kartenmaterial wird Ihnen das Garmin Zumo 210 CE für rund 280 angeboten. (CE steht für Central Europe). Wie bei Garmin üblich erfolgt ein Update der Hardware (Gerätesoftware) sowie die Aktualisierung des Kartenmaterials per Internet nach der Registrierung. Mit einer Abmessung von 10,7 cm x 8,5 cm x 2,3 cm, einer Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll und einem Gewicht von 215 Gramm ist es das Leichtgewicht unter den Motorradnavis.

Der integrierte Akku gewährleistet eine Betriebszeit von bis zu acht Stunden. Man kann, wie bei allen Motorradnavis von Garmin, seine Touren mit der eigens entwickelten MapScoure- oder BaseCamp Software samt kostenlosen OSM- Karten auf das Navi übertragen. Neben der reinen Navigation bietet das Garmin Zumo 220 eine Bluetooth Freisprecheinrichtung für das Headsets, einen Tempolimit- Warner und einen Bildbetrachtungsmodus. Mit unschlagbarer Leuchtkraft einer 4GB Speicherkarte, Mico-Slot und dem eingebautem Lautsprecher entspricht es dem großen Navi- Modellen. Sollte der Speicherplatz nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit diesen per Micro-SD-Karte zu erweitern. Dank der neuesten Technologie werden alle Straßennamen während der Navigation angesagt. Dagegen erfolgt keine Berechnung der Routen aufgrund von verschiedenen Verkehrsaufkommen. Das Navi kann allerdings mit einer zusätzlichen Antenne an den TMC- Funk gekoppelt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit verschiedene Routensetups zu wählen. Außerdem kann man gefahrene Touren per Trackaufzeichnung speichern und diese am PC bearbeiten. Die Eingabe des Zielortes lässt sich nur im ABC- oder im Zweistufen Modus nutzen, das QWERTZ ist hier nicht vorhanden. Auch wenn im Garmin Zumo 220 keine Autovervollständigung enthalten ist, kommt das Navi aber ohne Abfrage des Landes aus. Außerdem fehlen im Garmin Zumo 220 die Buchsen für Audio und GPS Devices.

Robust fällt beim Zumo 220 die Halterung für den Motorradlenker aus. Mangels Kontakten im 220 Gehäuse zur Spannungsversorgung bauten die Garmin Techniker einen USB Stecker mit Gummidichtung ein, der beim Einsetzen des Navis in die Halterung gepresst wird. Das hat im Navi Test auch dicht gehalten. Weniger überzeugend, weil sie abreißgefährdet, wirkt die Gummiabdeckung, welche die USB Buchse im unbenutzten Zustand vor Nässe schützen soll.

Von Details in Sachen Funktion abgesehen bietet das Garmin Zumo 220 eine weitgehend identische Navigationsleistung wie das Garmin Zumo 660. Zieleingabe und Parameterwahl sind auch mit Handschuhen leicht möglich. Den Systemstart und die Routenberechnug absolvierte das Garmin Zumo 220 kaum langsamer als das Zumo 660. Die Kopplung mit den Bluetooth- Headsets gelang ohne Probleme. Tourdaten in das Navi zu laden funktionierte reibungslos.