Funktionen:
Der Oregon 550 t besticht durch zahlreiche Navigationsfunktionen. Vorgefertigte Touren (Tracks, Routen), Wegpunkte, aber auch Koordinaten und zahlreiche POIs können angesteuert werden. Alle Eingaben werden über den relativ hellen 3- Zoll Touchscreen getätigt. Komfortable Möglichkeiten zum Geocaching sind integriert. Schneller und präziser GPS-Empfang. Die integrierte Europakarte ist besonders für Reiseradler Sehr nützlich, denn darin sind fast alle Straßen enthalten leider aber nicht routingfähig. Sehr gutes Kartenangebot, auch freie openStreet-Karten und Rasterkarten sind ladbar, letztere nur in relativ kleinen Abschnitten.
Halterung am Fahrrad:
Die Fahrradhalterung des Oregon ist sehr leicht und an Längs- oder Querrohren einfach anzubringen. Sie wird durch zwei Kabelbinder gehalten, somit ist der Durchmesser der Rohre nicht begrenzt. Gut festgezogen ist sie durchaus auch mountainbiketauglich.
Navitest:
Die Zieleingabe gestaltet sich relativ einfach, allerdings werden Anfänger etwas zeit benötigen, denn sowohl in der
Menü-Übersicht als auch bei den Einstellungen werden sie mit zahlreichen Funktionen und Variationsmöglichkeiten konfrontiert. Die Datenübertragung kann problemlos über den PC erfolgen. Tracks, Wegpunkte und vieles mehr können sehr einfach in das GPX- Verzeichnis kopiert oder von dort ausgelesen werden. Beim Outdoor-Routing mit der Topo Deutschland ergeben sich zunächst häufig sehr umwegige Strecken. Das 3,2 Pixel Objektiv der Kamera macht leidlich gute Bilder, die auch sofort mit ihrer Geoposition gespeichert werden und somit als Ziel dienen können.
Fazit:
Der Garmin Oregon 550 t ist ein sehr gut bedienbares Navi, das allerdings nach einer gewissen Einarbeitungszeit verlangt. Der Bildschirm ist in den meisten Situationen gut ablesbar. Die Europakarte
erweist sich besonders für Reiseradler als sehr nützlich. Ob man die Kamera braucht ist Geschmackssache. |