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Garmin nüvi 2360 LT Navi-Test

Das Garmin nüvi 2360 LT vereint alle Neuerungen, die Garmin in den letzten Wochen auf den Markt brachte. Das mit an der Seite eingeblendeten Options Button verbessert das schon bisher sehr einfach aufgebaute Garmin- Menü noch weiter. Auch die Kartendarstellung mit Höhenmodell sowie die aufwendig 3-D-Ansichten von Kreuzungen sind mit an Bord.

Das System des Garmin nüvi 2360LT ist mit insgesamt 19 Ländern ausgestattet, durch das es seinen Fahrer navigieren kann. Bundesstraßen, Autobahnen und alle Nebenstraßen sind mit drin. Die Pivotfunktion hilft dem Fahrer, die Ansicht zwischen Hoch- und Querformat zu wechseln und erleichtert somit die Handhabung. Die Alternativrouten-Vorschau gibt jedem die Möglichkeit, sich auch während der Fahrt anders zu entscheiden, oder sogar im Vorfeld schon. Die PhotoReal 3D-Kreuzungsansicht macht es dem Fahrer möglich, sich auf jeden Fall immer richtig zu halten. Die intelligente nüRoute Technologie des Garmin nüvi 2360LT ist dafür zuständig, sich zu merken, wann das Verkehrsaufkommen besonders schwerwiegend ist. Dementsprechend optimiert es auch Fahrgewohnheiten und passt sich an. Der Text-to-Speech macht es bei dem Gerät möglich, das Gerät auch mit der eigenen Stimme zu steuern. Die deutliche Ansage der Straßennamen wird durch eine echte Sprachsteuerung möglich gemacht.

Garmin nüvi 2360 LT Test: Ausstattung

Die aus dem Garmin Modell 3790T bekannte Sprachsteuerung schaltet sich auf Zuruf aktiv zu und bietet die möglichen Kommando- Optionen übersichtlich in einem eingeblendeten Fenster an, Die Spracheingabe klappte recht gut. Diktierfreudig können Städte und Straßen am Stück vorgenommen werden.

Eine weitere Option, die Umschaltung in den Hochkantmodus hat das Garmin 2360 LT vom 3790 mitbekommen. Mehr von der Straße in Fahrtrichtung wird dadurch angezeigt. Und das Premium-TMC von Navteq Traffic ist mit an Bord, der TMC-Empfänger befindet sich jedoch leider als Plastikbox etwas sperrig im Ladekabel und benötigt noch eine kleine TMC Wurfantenne. Das könnte Garmin eleganter lösen.

Und noch mehr Highlights. Ein Fußgänger-Modus mitsamt optionaler öPNV-Karten, die Eco-Route mit ihrer Verbrauchsschätzung, eine Bluetooth-Freisprechanlage sowie die Routenberechnung nüRoutes, die tagesaktuellen Verkehrsdaten und eine Verkehrsprognose in die Berechnung mit aufnimmt.

Garmin nüvi 2360 LT Test: Bedienung

Das Garmin nüvi 2360 LT überzeugte prompt dank der stark überarbeiteten und viel detailreichen Kartendarstellung. Optisch ist das Garmin nun ein gelungenes Navigationsgerät, die Übersicht stimmt, und das Ganze macht auch noch Spaß damit zu fahren.

Die Sprachausgabe fällt da etwas nach unten ab, nicht aufgrund mangelnder Präzision, sondern weil die Wiedergabe etwas lustlos und blechern geriet. Die Lautstärke der Navigationsstimme sollte im Vorfeld eingestellt werden, denn ohne langes wälzen der Untermenüs kommt man nicht an die Lautstärke heran.

Der Touchscreen funktionierte auch nur hin und wieder mal. Hier wäre eine etwas zackige Stimme angebracht. Die Routenberechnung gelang mit aktivierten Traffic Trends etwas langsamer als von Garmin gewohnt und führte ohne diese Option in der Stadt mitunter auf merkwürdige Wege. Die gleichen Probleme zeigte auch das Garmin nüvi 2340 LT. Doch grobe Fehler unterliefen den Navigationsgerät nicht.

Mit dem Garmin nüvi 2360 LT liefert Garmin eine Navigationssystem ab, das wie sein Bruder 2340 LT in der ersten Liga mitspielen kann.