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Garmin nüvi 200 Navi-Test

Das Garmin nüvi 200 ist das preiswerteste Navi der Garmin nüvi-Serie, hat dafür aber auch nur DACH Karten an Bord.

Das Garmin nüvi 200 ist bereits gut anderhalb Jahre am Navi-Markt und gehört damit zu den dienstältesten Geräten in diesem Vergleich. Wobei "alt" keinesfalls als "veraltet" zu verstehen ist. Und "günstig" nicht als "billig". Den geringen Preis von 129 Euro erkauft man sich vor allem durch den Verzicht auf eine Europakarte und einen TMC-Empfänger. Ansonsten besticht auch das Garmin nüvi 200 mit schlichtem Design und guter Verarbeitung. Dazu kommt die Garmin typisch einfache Bedienung, deren größtes Manko die fehlende Buchstabenausblendung bei der Zieleingabe bleibt.

Ordentlich, aber kein Highlight

Beim Navigieren zeigen sich dann schon eher Schwachstellen. Sonderziele werden in der Karte während der Fahrt nicht angezeigt, auch ist die Kartendarstellung wenig filigran. Die Sprachausgabe könnte zwar ein wenig freundlicher und mitteilsamer sein, dafür kommen die Ansagen meist auf den Punkt genau. Sonderziele (POIs) können per Volltextsuche gefunden werden. Auch bei einer Fehleingabe findet das Garmin nüvi 200 das korrekte Ziel.

Bei den Informationen in der Kartenansicht hält sich auch das nüvi 200 zurück. Außer Zusatzinformationen zur Strecke, wie Ankunftszeit und Distanz zur nächsten Abbiegung, ist nichts geboten. Tages- oder Tourenkilometerzähler kann man manuell aufrufen. Praktisch ist die geteilte Ansicht mit Karten- und Textdarstellung der folgenden Abbiegepunkte, die man auf Wunsch einblenden kann.

 

Gute Routenwahl

Auf der Strecke zeigte das Garmin nüvi 200 eine erwachsene Leistung in Sachen Routenwahl, vor allem bei längeren Überland-Routen, sowie eine gute Geschwindigeit bei der Routenberechnung.

Fazit Die Bedienung gefällt und lässt sich auch von Einsteigern ganz leicht beherrschen; Schwächen wie die fehlende POI-Anzeige und die ein wenig forschen Sprachanweisungen nimmt man dafür in Kauf.