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Garmin GPS eTrex Vista Fahrrad Navi-Test

Wie schlägt sich das Garmin eTrex Vista HCx in der Fahrradnavigation?

Der Garmin eTrex Vista HCx ist zwar massiv liegt aber gut in der Hand. Dort bleibt das Navi jedoch nicht lange,denn es begleitet uns im Navi-Test auf dem Fahrrad. Dort befestigen wir es mit einer optimalen Fahrradhalterung am Lenker. Die Montage ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Leider ist die Fahrradhalterung nicht im Lieferumfang enthalten, für günstige 10 Euro finden Radsportler sie aber im Garmin Zubehörsortiment.

Höhenprofil wird angezeigt

Davon abgesehen mangelt es dem Garmin eTrex Vista HCx nicht an Ausstattung, so viel steht fest. Vor Fahrtbeginn empfiehlt es sich daher, mit dem eTrex Vista HCx ein paar Trockenübungen auf dem heimischen Sofa zu machen. über den Hauptbildschirm gelangt man in eines der zahlreichen Untermenüs. Unterwegs kann man sich die wichtigsten Fahrdaten anzeigen lassen, dazu gehören die aktuelle Geschwindigkeit, eine Pfeildarstellung der Route und natürlich die Kartendarstellung. Speziell bei bergigen Radtouren ist das Höhenprofil interessant, wenngleich dieses vom tatsächlich zurückgelegten Profil abweicht. Diese Verzerrung kommt allerdings bei allen GPS-Navis zustande.

Großes Display

Bedient wird das wasserichte Garmin Etrex Vista HCx über fünf gummierte Tasten und einen Thumbstick. gerade auf dem Fahrrad vermisst man beim Garmin eTrex den Touchscreen der Autonavigationssysteme, denn die Bedienung während der Fahrt geht nicht immer reibungslos von der Hand.

Speziell wenn man Eingaben mit dem Stick vornimmt, passiert es schnell, dass man zur Seite abknickt und mit der Eingabe von vorne beginnen muss. Geschicklichkeit ist auch gefragt, wenn man während der Fahrt die Tasten am rechten und linken Gehäuserand bedienen will. Beides sind Ablenkungsfaktoren, die auf dem eng bemessenen Raum von Radwegen und Landstraßen ganz schön stören können.

Ein Lob verdient wiederum das Display. Es ist ausreichend groß, und die Bedienung lässt sich beliebig heller oder dunkler stellen. Auch die Kartenansicht ist übersichtlich geraten. Abbiegepunkte werden rechtzeitig und inklusive Distanz angezeigt. Apropos Distanz: damit das US-Navigerät diese nicht in Meilen misst, sollte man vor dem Start die Maßeinheit "Kilometer" wählen.

Gute Karte kostet extra

Bevor es mit dem Garmin auf die Landstraße oder besser Radweg geht, muss eine Route ausgesucht werden. Hier kommt das im Lieferumfang anthaltene Programm Map Source ins Spiel. Damit lassen sich eigene Routen erstellen und aus Outdoor-Portalen heruntergeladene Touren vom Gerät auf den PC oder vom PC übertragen via USB. Garmin bietet auf seiner Internetseite eine Linksammlung zu zahlreichen Outdoor-Portalen an. Der Garmin Routenplaner Map Source mutet allerdings einwenig betagt an, sowohl optisch als auch bedientechnisch. So erfordert es schon ein wenig übung eigene Routen zu erstellen. Zur detaillierten Routenplanung reicht die Standardkarte von Map Source nicht aus. Anders sieht es mit der von getesteten Karte Topo Deutschland V3 aus, die das Outdoor Garmin zu einer wirklich guten Fahrradnavigation macht. Diese Karte kostet allerdings auch stolze 199 Euro, sie wird mit DVD und microSD-Card geliefert und lässt sich per DVD zu Map Source übertragen.

Fahrrad Navigationssysteme im Test
Garmin Etrex Vista HCx
Garmin Edge 705
Fahrrad-Navigationsgeräte aus dem Jahr 2012