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Garmin Edge 705 Navi-Test

Das Garmin Edge 705 eignet sich perfekt für ambitionierte Radsportler. Kein Wunder, denn allein schon äußerlich kann sich Garmins Topsportler sehen lassen. Und im Vergleich zu den anderen Navis ist er deutlich graziler und mit nur 105 Gramm vor allem leichter. Zwar ist das Navi immer noch größer als ein herkömmlicher Fahrradcomputer, doch dafür kann das Edge 705 dank GPS-Empfänger und zahlreichen Trainingsfunktionen auch mehr. Wir haben Garmins sportlichsten Lotsen mit auf das Fahrrad genommen.

Garmin Edge 705: Funktionen

Bereits bei der Montage des Edge merkt man, dass hier Sportlichkeit großgeschrieben wird. Das liegt nicht nur an der soliden Anbringung über Kabelbinder, sondern auch an den Komponenten. So hatte das getestete Navi zusätzlich zum Herzfrequenzmesser einen Trittfrequenzmesser dabei. Der kostet 50 Euro Aufpreis, ist aber praktisch. Die Komponenten werden vom Edge automatisch erkannt und eingerichtet, nervige Zusatzinstallation oder Einstellungen sind nicht notwendig. Allerdings sollte man vor Fahrtbeginn die Maßeinheiten von Meilen auf Kilometer umstellen.

Der erste Besuch im Hauptmenü des Edge 705 verläuft ausgesprochen erfreulich, denn hier herrscht eine gerade fantastische Ordnung. Die ist auf dem Fahrrad oder Mountainbike aber auch notwendig, denn bei zügiger Fahrt oder auf holpriger Piste will sich niemand durch Menülabyrinthe quälen.

ähnlich dem eTrex Vista HCx lässt sich auch das Garmin Edge 705 über einen Thumbstick und diverse Tasten am Gehäuserand steuern. Die Bedienung fällt vor allem während der Fahrt nicht immer leicht, da die Tasten teilweise schwer erreichbar sind.

Auch der Thumbstick hat seine Tücken. Zum Bestätigen oder Auswählen muss man ihn drücken, doch da man während der Fahrt ja nach Strecke mehr oder weniger stark durchgeschüttelt wird, kann es passieren, dass man statt zu drücken nach links oder rechts abrutscht. Ein Touchscreen wäre hier sicher nicht verkehrt.

Garmin Edge 705: Kartenmaterial

Unterwegs hinterließ das Garmin Edge einen gemischten Eindruck, denn die Qualität der Routenführung hängt stark von der installierten Karte ab. Mit der günstigen Karte City Navigator 2009 für 39 Euro klappt die Navigation nur, solange man sich auf festen Straßen aufhält, auf Radwegen ist die Routenführung ohne ständige Neuberechnungen nicht möglich.Deutlich besser eignet sich hingegen Garmins neue Karte Topo Deutschland V3 für 199 Euro. Man bekommt hier ein potentes Kartenpaket, das auch abseits der befestigten Straßen noch weiß, wo es langgeht.

Dennoch navigiert es sich noch immer nicht ganz so wie im Auto. Die Eingabe einzelner Straßen und Hausnummern funktioniert mit Topo V3 nicht, dafür aber mit der City Navigator 2009. Zur Auswertung der einzelnen Workouts bieten sich das Internet Portal Garmin Connect sowie die kostenlose Software Garmin Training Center an.Hier kann man sich das gefahrene Höhenprofil anzeigen lassen oder den Verlauf der Herzfrequenz auswerten. über Garmin Connect lassen sich Routen anderer Mitglieder downloaden, die man dann nachfahren kann.

User Meinung die ein Garmin Edge 705 gekauft haben.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Garmin Edge 705

Zum Garmin habe ich die TOPO Deutschland Karte erworben.

Installation:
-Alles wird über die Garmin Internetseite installiert und aktiviert

Gerät:
-Einfache Bedienung
-Displayansicht konfigurierbar (Felderanzahl kann von 3 auf 8 erweitert werden)
-Felder die angezeigt werden können frei ausgewählt werden
-Die Menüführung ist logisch und einfach
-Mit Beleuchtung

Software:
-Software ist einfach zu bedienen
-Strecken, Trainings können archiviert und auf Karten angesehen werden
-Leistungsdaten und Streckenprofile können eingesehen werden

Tourenplanung:
-Ich lade Touren aus Portalen herunter konvertiere die Daten und Spiele diese in mein Navi ein und fahre die Touren ab und das funktioniert prima

Ich bin mit dem Gerät und der Bedienerfreundlichkeit sehr zufrieden.