Garmin Zümo 500 deluxe Testbericht
Handschuhfreundlich zeigt sich die Bedienung des Zümo. Über vier gummierte Hardkeys an der linken Seite kann man die Zoomstufe, die Lautstärke oder Helligkeit einstellen. Auch kann man darüber die Ansicht wechseln oder den Musikplayer aufrufen. Die Button der Menüführung können Sie als Biker mit Handschuhen bedienen. Besonders clever haben die Entwickler die Zieleingabe gelöst: In einer seperaten Leiste kann man die Buchstaben in Fünfergruppen auswählen, die jeweiligen fünf Buchstaben sind großflächig dargestellt.
Gute Routenplanung
Mit der Bluetooth Freisprecheinrichtung kann auf das Telefonbuch des Handy zugegriffen werden oder prer Sprachauswahl einen Eintrag anrufen. Telefonnummer geben sie nach dem gleichen Prinzip wie Navigationsziele ein. Die Auswahl des richtigen Headset bestimmt die Sprachqualität. Es spielen auch die Umgebungsgeräusche eine Rolle.
Mit der beiliegenden Software MapSoucre kann am PC die Biker Route zuammengestellt werden, und über den USB Anschluss auf den Zümo exportiert. Kartenmaterial von Europa wird auf einer DVD mitgeliefert. Zusatzkarten und Sonderziele werden leider nicht in der Navigationsansicht angezeigt. Diese warten aber im Menü mit Informationen.
Schnelle Routenberechnung, aber nicht immer optimal
Der Garmin ist eine Tourbo in Sachen Routenberechnung und Reaktionsschnelligkeit. Eine Strecke von ca. 700 km in 8 Sekunden. Im Test zeigte sich, das das Display vom Garmin weniger anfälliger war als sein Konkurrent.
Ein Manko hat das Garmin trotzdem. Die ausführlichen Sprachansagen kommen zu früh und können bei schnellen Abbiegungen zu Verwirrung führen. Einen Pluspunkt hat es verdient: Garmin lotst durch Städte den Biker nur über Haupstraßen und nicht durch Tempo 30 Zonen oder Schleichwege.
Das Garmin ist durch breite Linien in Kartendarstellung für Biker der ideale digitale Begleiter.
Motorrad Navi Testbericht

