Garmin nüvi 770 tfm Navi Test
Das Navi ist also für anstrengende Reisen ausgelegt und kann auch mal in der Jackentasche verschwinden. Die Halterung fürs Auto fällt beim nüvi 770tfm recht kurz aus, aber sie ist stabil. Zudem kümmert sie sich um die Versorgung mit Strom und TMC-Signalen von der Antenne. Der Akku hält laut Hersteller rund fünf Stunden, würde also auch zur Fußgängernavigation taugen.
Das Aufgeräumte Hauptmenü besteht im Wesentlichen aus zwei riesigen Buttons für die Zieleingabe und die Kartenansicht. Am unteren Rand findet sich ein Button, der zu allen weiteren Funktionen des Gerätes führt. Die vilefältigen Menüs erkundet man am besten mit der Bedienungsanleitung, denn die Funktionen sich recht umfangreich und die Menüpunkte nicht immer selbstklärend.
Man findet Helfer wie Taschen-, Währungs- und Einheitenrechner und die Weltzeituhr, es gibt eine MP3- und Hörbuch-Player und einen Bildbetrachter. Neu ist das Übersetzungsprogramm Deutsch-Englisch, das serienmäßig jedoch nur als Demovariante dabei ist (Die Vollversion kostet 85 Euro). In Notfällen hilft unter "Aktuelle Position" eine Liste der nächstgelegenen Krankenhäuser, Polizeistationen und Tankstellen. Auf Tastendruck beginnt die Navigation dorthin. Verkehrinformationen liefert der TMC-Empfänger des Garmin. Einen Überblick über das aktuelle Staugeschehen bietet eine Kartenansicht, auf der die betroffenen Streckenabschnitte gekennzeichnet sind. Details über die Hindernisse gibt es in Textform. Während der Fahrt wird man automatisch auf Staus der gerade befahrenen Route hingewiesen und kann entscheiden, ob man um sie herumgeführt werden möchte oder nicht.In der Stadt und für Überlandfahrten wählte das nüvi im Navi Test 2008 dann nahezu optimale Routen. Nur kurz muss man auf die Berechnung warten. Das Timing der Ansagen gelingt dem nüvi gut, und es geizt auch nicht mit detaillierten Abbiegehinweisen. Dank Text-to-Speech werden Straßennamen komplett ausgesprochen. Nicht sonderlich viele Infos hat die Kartenansicht zu bieten. Nur die Ankunftszeit, die Distanz bis zum nächsten Abbiegepunkt und die Abbiegeanweisung in Textform werden angezeigt. Sonderzielsymbole stehen dem User während der Fahrt nicht zur Verfügung. Unter den Ankunft- und Abbiege-Buttons unten verbergen sich aber ein Fahrtcomputer mit Durchschnittstempo, Tacho und gefahrenen Kilometern sowie eine Turn-by-Turn Ansicht, mit der man sich einen Überblick über den gesamten Streckenverlauf verschaffen kann. Die Positionierung des Fahrzeugssysmbols ist sehr gut, die Darstellung ausreichend flüssig. Die Straßen werden zwar farblich klar voneinander getrennt, sehen aber nicht besonders filigran aus. Fazit: Mit dem Garmin nüvi 770 ist man weltweit sicher unterwgs und nennt ein reichhaltiges ausgestattetes Navigationssystem sein Eigen.

