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Garmin nüvi 760T Navi-Test 2008

Das Garmin nüvi 760T ist etwas dünner und wiegt gerade einmal 177 Gramm. So lässt sich das Navi Gerät im Bedarfsfall in jeder Jackentasche verstauen und leicht transportieren. Und das trotz des weiterhin 4,3- Zoll großen Displays. Zwei wesentliche Änderungen fallen zudem ins Auge. Garmin hat das Gehäuse rund um das Display mit schwarzem Kunststoff gestaltet. Somit treten keine ärgerlichen Blendeffekte mehr auf, wie das beispielsweise beim nüvi 670T der Fall war, sobald Sonnenschein auf das Silbermetallic Gehäuse traf. Verschwunden ist jetzt auch die heraus klappbare Antenne. Sie war beim nüvi 670 noch vorhanden und gewährleistete einen stabilen GPS Empfang. Den hat nun auch das Nüvi 760 ohne Einschränkungen zu bieten.

Die Halterung ermöglicht ein schnelles Einsetzen und Entnehmen des Garmin nüvi 760T. An der Unterseite des Gerätes befinden sich neben dem Mini USB Port die Kontakte für die Halterung. Mit dem Ladekabel schließen Sie gleichzeitig auch die Antenne zum Radio-Empfang an, die das Gerät hinsichtlich der TMC Verkehrsmeldungen auswertet.

Im Navi-Test gab es noch ein wenig Probleme mit der Software. Auf der Garmin Website wurde jetzt ein Software Patch zur Verfügung gestellt.

Das Kartenmaterial ist intern gespeichert. Dafür verfügt das nüvi 760T über 2GB internen Speicher. Die mitgelieferten 33 europäischen Länder Karten lassen wenig Platz für zusätzliche Daten. Daher ist es sinnvoll, dass auch ein Steckplatz für SD Cards vorhanden ist. Auf einer solchen Speicherkarte können sich MP3 Dateien oder JPEG Grafiken befinden. Sie kann das nüvi 760T mit der vorhandenen Software abspielen bzw. anzeigen.

Die wichtigste Funktion des Gerätes, die Routenplanung, funktionierte beim Navi-Test stets sehr gut. Als Vorgabe lässt sich definieren, ob das Nüvi die schnellste oder die kürzeste Strecke berechnen soll, und mit welchem Verkehrsmittel Sie sich auf den Weg machen. Das kann beispielsweise eine Auto, ein Motorrad, ein Fahrrad, ein LKW, ein Bus oder ein Taxi sein. Auch die Vorgabe Fußgänger ist möglich.

Fazit: Wie schon das Garmin nüvi 670 begeistert auch das 760 mit seinem Funktions- und Kartenumfang. Das Gehäuse ist nun noch dünner, die GPS Antenne ist voll integriert. Leider gibt es beim Start recht lange Verzögerungen, bis die eigene Position ermittelt ist. Die Software nutzt das Widescreen Display nur bei den Menü Darstellungen gut aus. Während der Fahrt geht viel Platz rechts und links der gefahrenen Route ungenutzt verloren. Davon abgesehen erwies sich das Garmin im Navi-Test als sehr schnell und präzise bei den Routenberechnungen und gefiel mit der Möglichkeit, die gefahrene Strecke zu protokollieren.