Garmin Nüvi 660T Navi Test
Im Bedienkonzept, der Ermittlung und Eingabe eines Ziels hat des Garmin nüvi 660T die gleiche Bauweise wie sein Vorgänger Garmin 360T. Nur die Abmessungen des nüvi 660T sind mit 12,4 mal 7,4 mal 2,3 Zentimetern deutlich breiter ausgefallen als der kleine 360T.
Ein wichtiger Unterschied wurde im Navi Test festgestellt. Das Garmin nüvi 660T verfügt über 33 europäische Länder in seinem digitalen Kartenmaterial. Neu hinzugekommen sind die Daten von Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, der Slovakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Das sind zwar teilweise recht exotische Ziele. Aber gerade, wenn Sie beispielsweise nach Estland fahren, könnte das Garmin Gerät aufgrund dieses Kartenmaterials für Sie interessant sein.
Denn viele alternativen gibt es nicht. Zumal die Karten sehr detailreich sind und selbst in den baltischen Republiken teilweise bis vor die Haustüre lotsen. Das Display am Garmin nüvi 660T bestimmt die Optik ganz wesentlich. Und es dient vor allem der Eingabe und der Anzeige.
Einzig die
gesprochenen Fahranweisungen ergänzen die Informationen auf dem Bildschirm. Das Display misst 4,3-Zoll, also knapp 11 Zentimeter in der Diagonalen. Dabei zeigt es 480 mal 272 Bildpunkte an. Aber was bringt der zusätzliche Platz in der Breite?
Zunächst einmal haben die Garmin Entwickler darauf verzichtet, das Bild einfach in die Breite zu ziehen. Die zusätzliche Fläche wird meist sinnvoll ausgenutzt. Bei den vielen Menüs mit Symbolen stehen jetzt vier statt drei Symbole nebeneinander, so dass insgesamt acht statt sechs Auswahlflächen auf einmal zu sehen sind. Der zusätzliche Platz hätte sich während der Navigation zweifellos besser nutzen lassen. Die Informationen zur Geschwindigkeit, zur Fahrtrichtung und zum Maßstab sind immer noch am unteren Bildschirmrand platziert, ebenso die virtuellen Tasten zum Aufrufen des Menüs und der MP3-Funktion.
Fazit: Das Garmin nüvi 660T bietet zusätzliches Kartenmaterial von 33 europäischen Ländern an. Es ist mit einem Breitbild Display ausgestattet. Leider hat Garmin die Chance verpasst, den zusätzlichen Platz insbesondere während der Navigation sinnvoll zu nutzen. Viele Informationen finden sich am unteren Bildrand, statt die meist freie Fläche rechts oder links zu nutzen.