Garmin Nüvi 255T im Navi Test
Das Garmin nüvi 255T weist zahlreiche Verbesserungen auf. So steckt es in einem schwarzen Kunststoffgehäuse, indem keine Blendeffekte auftreten. Es geht also auch ohne Silbermetallic.
Nichts geändert hat sich an der Halterung. Das ist auch gut so. Denn sie sorgt für einen sicheren Halt an der Windschutzscheibe. Einziger Nachteil: Die Halterung rückt das Nüvi sehr nahe an die Windschutzscheibe heran. In LKWs oder größeren Vans ist das Display daher weit vom Fahrer entfernt und entsprechend schwer ablesbar.
An der Rückseite des Gerätes, lässt sich das Ladekabel anschließen. Es enthält zugleich die TMC-Antenne. Gibt es dabei Probleme des Empfangs, lässt sich zusätzlich eine mitgelieferte Wurfantenne anschließen. Im Navi Test funktionierte der TMC-Empfang problemlos. Einzeln anschließen lässt sich die TMC-Antenne aber nicht. Folglich müssen Sie wenn Sie TMC nutzen wollen, immer auch das Ladekabel anschließen.
Das elektronische Kartenmaterial befindet sich im 2-GB-Flash Speicher des Navis. Es umfasst Karten aller europäischen Staaten. Dabei ist eine grenzüberschreitende Navigation problemlos möglich. Da sich Garmin bei seiner Einstiegs-Baureihe ganz auf die mobile Navigation konzentriert, gibt es zwar einige Software-Extras. Zusätzliche Hardware wie ein FM-Transmitter oder ein Blutooth Freisprecheinrichtung sind jedoch nicht eingebaut.
Wer schon mit einem Garmin Navi gearbeitet hat, erkennt nach dem Einschalten nur wenige Unterschiede gegenüber Vorgänger-Modellen. Zwei große Symbole führen zur Zieleingabe oder zur Darstellung der Karte. Zwei kleinere Schaltflächen ermöglichen die Anpassung der Lautstärke und den Aufruf des Zubehör-Menüs. Hier hat Garmin unter anderem die Einstellungen, den Bildbetrachter, eine Weltzeituhr und einen Taschenrechner untergebracht. Ein Ziel lässt sich auf verschiedene Weise definieren. So lassen sich kürzlich gefundene Ziele ebenso aufrufen wie gespeicherte Favoriten. Auch Orte im Umkreis samt Entfernung und Himmelsrichtung listet das nüvi 255T auf Wunsch auf. In diesem Fall reichen ein Antippen des Listeneintrags und eine Bestätigung. Natürlich lassen sich auch Points of Interest ansteuern, die Garmin übersichtlich sortiert hat. Bei einer normalen Zieleingabe genügen dem Garmin oft die ersten Buchstaben. Auch wenn das Navi über ein kleines Display verfügt, ist die virtuelle Tastatur gut dargestellt. Keine Probleme gab es im Navi Test mit der Eingabe durch die Finger. Nach der Eingrenzung wird dem User eine Liste angezeigt, wo sich auch in einem Ort gleich mehrere gleichnamige Straßen befinden. Danach ist Ihnen die Auswahl überlassen. Die anschließende Routenberechnung liegt bei einer 70 km Strecke bei ca. 5 Sekunden. Für die Routenberechnung können Sie zwischen "schneller" oder "kurze" Strecke wählen. Anpassen lässt sich die Berechnung zudem an Auto- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger. Garmin-Nutzer kennen das Problem der Ansage. Garmin sagt kurz vor der Aktion die nächste Fahrakton an. Dabei kann es vorkommen das ein rechtzeitiges Wechseln der Fahrspur nicht möglich ist. Als User steht Ihnen auf dem Display links oben ein Button mit der jeweiligen Entfernung und Pfeildarstellung für den Richtungswechsel zur Hilfe. Am unteren Bildrand blendet das Nüvi die aktuelle Geschwindigkeit und die vorraussichtliche Ankunftszeit ein.

