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Falk Vision 700 Navi Test

Falk setzt bei dem Modell Vision 700 ganz auf Design. Das Falk Vision 700 mit einem plan in die Metalloberfläche eingelassenes Display, das auch auf leichteste Berührungen reagiert. Der 4,3-Zoll-Monitor mit kapazitivem Bildschirm reagiert punktgenau und prompt auf Berührungen. Erstaunlich schnell fand der Vision auch die Satelliten. Selbst unter dem Carport dauerte es keine 20 Sekunden und er war navigationsbereit. Die TMC-Antenne gibt es nicht mehr, sie wurde in das Navi integriert und der erste Navi Test war auch problemlos. Staus wurden jede Menge empfangen. Prima Sache und kein hässliches Kabel mehr an der Scheibe: Top Navi!!

Das Navi sieht nicht nur schick aus, es macht auch das was es soll im Navi Test, navigieren. Einmal schnell mit dem Navi-Manager geprüft ob alles aktuell ist und los geht es. Eine schöne Auto-Tour am Wochenende vorab mit dem Falk Vision 700 erstellt und problemlos abgefahren inklusive Stauumfahrung.

Dazu ist noch ein Karten-Abo für vier Updates im Preis des Falk Vision 700 Navigationssystem enthalten Dieses kostet allein rund 100 Euro. Damit scheint das Falk Vision 700 Navigationssystem insgesamt der bessere Deal für alle zu sein, die wirklich Vielfahrer sind und ein neuesmobiles Navi benötigen. Doch egal, ob man sich für das Falk Vision 700 entscheidet, dieses neue Navi vefügt über ein Höhen- und tiefenmodell, welches das Gelände realistisch anzeigt und so zusätzliche orientierung bietet.

Beim Falk Vision 700 Navigationssystem kommen auch noch Luftbilder von 10 Städten dazu. Die Navigation mit Luftbilder macht einfach Spaß und erleichtert die Orientierung enorm. Weitere Karten sind im Falk Online-Shop erhältlich. Im Navi Test funktionierte die Navigation mit Luftbildern prima. Das Falk-Gerät mit den Luftbildern ist einmal etwas ganz anderes, was im Navi Test noch bei keinem anderen mobilen Navi vorhanden war.

Zieleingabe im Falk Vision 700

Die Eingabe eines neues Ziels ist für Falk-Anwender im neuen Vision 700 etwas anders gestaltet worden. Der Zieleingabe kann entweder durch die Eingabe über die virtuelle Tastatur oder via Sprachsteuerung erfolgen. Dabei verwendet Falk die Sprachsteuerung pro. Ein Klick auf das "Sprach-Icon" am unteren Bildschirmrand genügt, danach fragt das Falk-Navi erst nach dem Ort, der Straße und zum Schluss nach der Hausnummer. Im Navi Test erreichte die Sprachsteuerung erstaunlich gute Noten. In einer Liste zeigt der Vision 700 die möglichen Zielorte an. Dabei war der gewünschte Zielort in nahezu allen Fällen immer als erstes aufgelistet, die nachfolgenden Städte klangen nur phonetisch ähnlich. Danach erfolgte eine schnelle Routenberechnung. Keinerlei Ausfälle verzeichnete der Vision 700 im Navi Test. Beim Routenmodus kann der Nutzer zwischen schneller, kurzer, schlauer und ökonomischer Strecke wählen. Ist die schlaue Route aktiviert, befindet sich der Vision 700 im Lernmodus. Ortskenntnisse sind durch nichts zu ersetzen. Weicht der Fahrer von der vorgegebenen Route ab und nimmt eine eigene, die dann schneller zum Ziel führt – beispielsweise auf den letzten Kilometern von der Autobahn nach Hause – merkt sich der Vision diese Strecke und lässt sich beim nächsten Mal in seine eigenen Routenberechnungen mit einfließen.

Die Zielführung lässt keine Wünsche übrig. Abbiegeanweisungen erfolgen rechtzeitig und punktgenau. Der Fahrspurassistent hilft beim richtigen Einordnen auf mehrspurigen Fahrbahnen und die 3D-Gelände- bzw. 3D-Gebäudeansicht dient der besseren Orientierung. Die Echt-Sicht zeigt bei Autobahnabfahrten oder an den BAB-Kreuzen die Umgebung realitätsgetreu an und hilft so zusätzlich, den Überblick zu behalten. Abweichungen von der vorgegebenen Strecke registriert der Vision sehr schnell und leitet auf dem kürzesten Weg wieder zur ursprünglichen Route zurück. Das Zusatzmenü mit acht Icons, das auf Berührung aufpoppt, kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden und erleichtert den Zugriff auf häufig während der Fahrt genutzte Funktionen.

Bei der dynamischen Routenberechnung greift der Falk Vision 700 Deutschland und Österreich auf das TMC Pro in zurück. Die Standard-TMC-Meldungen sind zudem in Deutschland, Schweiz, Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Italien, Spanien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und Tschechien zu empfangen. Hervorzuheben ist auch die POI-Klick-Funktion. Erscheinen Sonderziele auf der Karte, genügt ein Fingertipp und schon erscheint ein Kontextmenü zu dem POI. Ein weiterer Klick genügt und schon wird die nächste Tankstelle, Apotheke, Restaurant oder Parkhaus als Zwischenziel angesteuert.

Das Sprachmenü ist im Dialogmodus eingerichtet. Nachdem die möglichen Ortschaften aufgelistet wurden, muss nur noch die Nummer der Listenplatzierung genannt werden, danach erfolgte die Straßeneingabe nach demselben Muster. Wer lieber auf die Tastatur zurückgreift profitiert bei der Adresseingabe davon, dass nicht mögliche Buchstabenkombinationen von vornherein ausgeblendet werden.

Etwas weniger übersichtlich geht es in den anderen Menüebenen zu. Allein das Hauptmenü ist bereits in 20 Kategorien unterteilt. Egal ob Zieleingabe, Routenplaner, Touren, Bordcomputer oder Profile, sie alle sind dort auf vier Seiten verteilt. Die Icons und ihre Beschriftungen sind allerdings eindeutig und lassen kaum Fehlinterpretation zu, sodass auch Laien nicht den Überblick verlieren dürften.
Vielfältig sind auch die Einstellmöglichkeiten. Schon bei der Kartendarstellung lassen sich elf Parameter festlegen. Die Routenführung erfolgt wahlweise im 2D-Modus oder aus der Vogelperspektive. Für zehn ausgewählte Städte sind im Flashspeicher des Vision 700 sogar die Karten von Google-Earth hinterlegt, so dass die Zielführung auch über diese erfolgen kann. Die Karte ist entweder nach Norden oder in Fahrtrichtung ausgerichtet.


Ein weiterer Vorteil befindet sich auf der mitgelieferten DVD.Auf ihr befindet sich nicht nur das Kartenmaterial sondern auch der Navi-Manager. Ist dieser auf dem Computer installiert und der Vision mit dem PC verbunden, liest das Programm die gelernten Strecken anonym aus und stellt sie der Falk-Community zur Verfügung. Ebenso werden Ortskenntnisse anderer User auf das eigene Falk übertragen. So wird letztendlich gewährleistet, dass vielfach auf Ortskenntnisse selbst in fremden Städten zurückgegriffen werden kann.

Bluetooth und Multimedia im Falk Vision 700


Spaß macht die Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Damit kann der Fahrer ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen, telefonieren und die Qualität ist auch noch super.
Die Kopplung erfolgt mit nahezu allen gängigen Handytypen und auch Handy's, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Nach erfolgter Verbindung mit der bluetooth-Einrichtung steht nicht nur dem gesetzeskonformen Telefonieren im Auto nichts mehr im Weg. Vielmehr synchronisiert der Falk Vision das Telefonbuch des Handy's und ermöglicht so den Zugriff. Die Sprachsteuerung funktioniert auch im Telefonmodus, allerdings nur per Zifferneingabe.

Leider werden Adressätze nicht mit synchronisiert und können deshalb auch nicht direkt als Ziel übernommen werden. Die Sprachqualität ist ausreichend. Von der Fahrerseite aus gab es nichts zu beanstanden. Allerdings beklagten die Gesprächspartner, dass sie ein beständiges Rauschen und Echo in der Leitung hätten. Für Multi-Media-Nutzer hat das Falk Vision einen MP3-Player und Picture-Viewer zur Verfügung gestellt. Auch ein Adressbuch kann angelegt werden. Doch auch für dieses gilt: Die Adressen können nicht als Ziel angesteuert werden.

Fazit:
Der Preis wird für viele kein billiges Navi darstellen. Dafür bekommen Sie allerdings auch einen Gegenwert geboten. Die Ausstattung ist üppig bemessen. An der Zielführung, der Kartendarstellung und der Bedienerführung gibt es nichts auszusetzen. Die vielen Menüpunkte sind weitgehend logisch angeordnet und fast komplett intuitiv zu bedienen. Das Kartenmaterial umfasst 43 Länder. Im Kaufpreis ist ein Gutschein für Kartenupdates inklusive. Wird der Gutschein innerhalb von 30 Tagen nach Kauf eingelöst, stehen vier Updates innerhalb der nächsten 24 Monate kostenlos zum Download bereit. Zwar kein Muss aber ein "nice to have" stellen der Reiseführer und der Tourguide dar.
Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann die fehlende Synchronisation der Adressdaten aus dem Telefonspeicher, damit diese gleich zur Navigation übernommen werden können. Warum United Navigation dem Vision allerdings keine SIM-Karte für Live-Dienste implementiert hat, ist unverständlich. Denn in dieser Preisklasse sollte dieses Feature Voraussetzung sein.


Klare Kaufempfehlung!!!

 

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