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Falk Vision 700 Navi-Test 2010

Falk setzt bei dem Navigationsgerät Vision 700 ganz auf Design.

 

Falk Vision 700 Test: Display, TMC, Fahrspurassistent

Das Falk Vision 700 mit mit einem in die Metalloberfläche eingelassenen Display auf leichte Berührungen. Punktgenaues Berühren ist dank 4,3-Zoll-Display mit kapazitivem Bildschirm möglich. Ein kurzes Suchen nach geeigneten Satelliten und das Falk Vision 700 ist betriebsbereit, Selbst unter dem Carport dauerte es keine 20 Sekunden.

Die TMC-Antenne ist in das Navigationsgerät integriert und funktionierte problemlos. Vorteil: Kein hässliches Kabel mehr an der Scheibe: Top Navi!!

Der Fahrspurassistent hilft beim richtigen Einordnen auf mehrspurigen Fahrbahnen und die 3D-Gelände- bzw. 3D-Gebäudeansicht dient der besseren Orientierung. Die Echt-Sicht zeigt bei Autobahnabfahrten oder an den BAB-Kreuzen die Umgebung realitätsgetreu an und hilft so zusätzlich, den überblick zu behalten.

Navigieren vorbereitet?. Einmal schnell mit dem Navi-Manager geprüft ob alles aktuell ist und los geht es. Eine schöne Auto-Tour am Wochenende vorab mit dem Falk Vision 700 erstellt und problemlos abgefahren inklusive Stauumfahrung.

Falk Vision 700 Test: Update

Dazu ist noch ein Karten-Abo für vier Updates im Preis des Falk Vision 700 Navigationssystem enthalten Dieses kostet allein rund 100 Euro. Damit scheint das Falk Vision 700 Navigationssystem insgesamt der bessere Deal für alle zu sein, die wirklich Vielfahrer sind und ein neues mobiles Navi benötigen. Doch egal, ob man sich für das Falk Vision 700 entscheidet, dieses neue Navi verfügt über ein Höhen- und Tiefenmodell, welches das Gelände realistisch anzeigt und so zusätzliche Orientierung bietet.

Beim Falk Vision 700 Navigationssystem kommen auch noch Luftbilder von 10 Städten dazu. Die Navigation mit Luftbilder macht einfach Spaß und erleichtert die Orientierung enorm. Weitere Karten sind im Falk Online-Shop erhältlich. Im Navi-Test funktionierte die Navigation mit Luftbildern prima. Das Falk Vision 700 mit den Luftbildern ist einmal etwas ganz anderes, was noch bei keinem anderen mobilen Navigationsgerät vorhanden war.

Falk Vision 700 Test: Bedienung, Sprachsteuerung

Die Eingabe eines neues Ziels ist für Falk-Anwender im neuen Vision 700 etwas anders gestaltet worden. Der Zieleingabe kann entweder durch die Eingabe über die virtuelle Tastatur oder via Sprachsteuerung erfolgen. Dabei verwendet Falk die Sprachsteuerung pro. Ein Klick auf das "Sprach-Icon" am unteren Bildschirmrand genügt, danach fragt das Falk-Navi erst nach dem Ort, der Straße und zum Schluss nach der Hausnummer.

Erscheinen Sonderziele auf dem Kartenmaterial, genügt ein tippen mit dem Finger und schon erscheint ein Kontextmenü zu dem Point of Interest. Ein Klick und schon wird die nächste Tankstelle, Apotheke, Restaurant oder Parkhaus als Zwischenziel angesteuert.

Die Sprachsteuerung erhielt erstaunlich gute Noten. In einer Liste zeigt der Vision700 die möglichen Zielorte an. Dabei war der gewünschte Zielort in nahezu allen Fällen immer als erstes aufgelistet. Danach erfolgte eine schnelle Routenberechnung. Keinerlei Ausfälle verzeichnete der Vision 700 im Navi-Test.

Die Zielführung lässt keine Wünsche übrig. Abbiegeanweisungen erfolgen rechtzeitig. Abweichungen von der vorgegebenen Strecke registriert der Falk Vision 700 sehr schnell und leitet auf dem kürzesten Weg wieder zur ursprünglichen Route zurück. Das Zusatzmenü mit acht Icons kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden und erleichtert den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen.

Bei der dynamischen Routenberechnung greift der Falk Vision 700 Deutschland und Österreich auf das TMC Pro in zurück. Die Standard-TMC-Meldungen sind zudem in Deutschland, Schweiz, Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Italien, Spanien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden und Tschechien zu empfangen.

Das Sprachmenü ist im Dialogmodus eingerichtet. Nachdem die möglichen Ortschaften aufgelistet wurden, muss nur noch die Nummer der Listenplatzierung genannt werden, danach erfolgte die Straßeneingabe nach demselben Muster. Wer lieber auf die Tastatur zurückgreift profitiert bei der Adresseingabe davon, dass nicht mögliche Buchstabenkombinationen von vornherein ausgeblendet werden.

Etwas weniger übersichtlich geht es in den anderen Menüebenen zu. Allein das Hauptmenü ist bereits in 20 Kategorien unterteilt. Egal ob Zieleingabe, Routenplaner, Touren, Bordcomputer oder Profile, sie alle sind dort auf vier Seiten verteilt. Die Icons und ihre Beschriftungen sind allerdings eindeutig und lassen kaum Fehlinterpretation zu, sodass auch Laien nicht den überblick verlieren dürften.

Die Routenführung erfolgt wahlweise im 2D-Modus oder aus der Vogelperspektive. Für zehn ausgewählte Städte sind im Flashspeicher des Vision700 sogar die Karten von Google-Earth hinterlegt, so dass die Zielführung auch über diese erfolgen kann. Die Karte ist entweder nach Norden oder in Fahrtrichtung ausgerichtet. Die Falk-Navis gehören zu den wenigen Geräten, die bei der Berechnung von Routen zwischen Vignetten- und mautpflichtigen Straßen unterscheiden. So ist es beispielsweise möglich, durch Österreich oder die Schweiz eine vorhandene Vignette zu berücksichtigen, aber Abschnitte, auf denen eine zusätzliche Maut kassiert wird, zu vermeiden. Ebenfalls vermeiden kann man Autobahnen, Fähren und Tunnels.

Falk Vision 700 Test: Routenberechnung

Das Falk Vision 700 berechnet je nach Wunsch Routen für PKW, Motorrad-, Fahrradfahrer oder Fußgänger. Im PKW-Modus unterscheidet das Gerät weiterhin zwischen einer schlauen, einer schnellen, einer kurzen und einer ökonomischen Route. Die »schlaue« Route berücksichtigt die bereits angesprochenen Tages- und uhrzeitabhängigen Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Die ökonomische Route ist ein Mittelding zwischen der schnellen und der kurzen. Sie ist aber absolut brauchbar, weil die Straßenauswahl definitiv sinnvoll ist. Nach der ersten Routenberechnung darf sich der Anwender auf Wunsch zwei Alternativstrecken zeigen lassen, die dann mit Länge und Fahrzeit auf einer Übersichtskarte gezeigt werden.

Die schnellen Routen sind ein wenig autobahnlastig, aber wenn man gerne über die Autobahn düst, wird man sicher schnell warm damit. Die ökonomischen Routen sind weniger autobahnlastig und benutzten gerne auch Bundes- und Landstraßen. Stadt Aktiv nennt Falk seine relativ exklusive Möglichkeit, verschiedene Bahnen sowie Busse in die Routenberechnung einzubeziehen.


Ein weiterer Vorteil befindet sich auf der mitgelieferten DVD. Auf ihr befindet sich nicht nur das Kartenmaterial sondern auch der Navi-Manager. Ist dieser auf dem Computer installiert und der Vision mit dem PC verbunden, liest das Programm die gelernten Strecken anonym aus und stellt sie der Falk-Community zur Verfügung. Ebenso werden Ortskenntnisse anderer User auf das eigene Falk übertragen. So wird letztendlich gewährleistet, dass vielfach auf Ortskenntnisse selbst in fremden Städten zurückgegriffen werden kann.

Falk Vision 700 Test: Freisprecheinrichtung


Nach erfolgter Verbindung mit der Bluetooth-Einrichtung steht nicht nur dem gesetzeskonformen Telefonieren im Auto nichts mehr im Weg. Vielmehr synchronisiert der Falk Vision das Telefonbuch des Handy's und ermöglicht so den Zugriff. Die Sprachsteuerung funktioniert auch im Telefonmodus, allerdings nur per Zifferneingabe.

Leider werden Adresssätze nicht mit synchronisiert und können deshalb auch nicht direkt als Ziel übernommen werden. Die Sprachqualität ist ausreichend. Von der Fahrerseite aus gab es nichts zu beanstanden. Zu Beklagen gäbe, dass sie ein beständiges Rauschen und Echo in der Leitung vorhanden ist. Für Multi-Media-Nutzer hat das Falk Vision einen MP3-Player und Picture-Viewer zur Verfügung gestellt. Auch ein Adressbuch kann angelegt werden. Doch auch für dieses gilt: Die Adressen können nicht als Ziel angesteuert werden.

Fazit zum Falk Vision 700:
Der Preis wird für viele kein billiges Navi darstellen. Dafür bekommen Sie allerdings auch einen Gegenwert geboten. Die Ausstattung ist üppig bemessen. An der Zielführung, der Kartendarstellung und der Bedienerführung gibt es nichts auszusetzen. Die vielen Menüpunkte sind weitgehend logisch angeordnet und fast komplett intuitiv zu bedienen.

Vielfahrer werden das Falk Vision 700 aufgrund des sehr guten Kartenmaterials von Navteq, der gesplitteten Darstellung, der guten Wiedergabe von Autobahnkreuzen, des hervorragenden TMC-Empfängers und der überragend schnellen Routenberechnung schätzen lernen.